Seit Wochen Schmerzen linker Rippenbogen - was kann es sein!?

2 Antworten

Neee, was schlimmes wird es nicht sein, der Sympotombeschreibung nach tippe ich eher auf eine Intercostalneuralgie. Hätte eigentlich nach orthopädischem Renken weg sein müssen, aber nicht jeder kann es wirklich gut.

Der Arzt sollte Dir entweder Manuelle Therapie verordnen, oder KGG, das ist Krankengymnastik am Gerät. Am besten ist beides in genau der o.g. Reihenfolge.

Ich vermute, dass Du durch Schwangerschaft, dann das Baby auf dem Arm tragen, Stillhaltung (?) und natürlich die ganze Hausarbeit, muskelmäßig überlastet bist. Dadurch kommt es gerne mal zu Blockaden der kl. Wirbelgelenke, dabei werden dann oft Nerven gereizt die zu Deinen Symptomen führen, daher hat der Arzt gerenkt. Soweit, sogut, doch nützt das nur sehr kurzfristig, -wenn übverhaupt, wenn weiterhin starke Muskelverkrampfungen bestehen und prompt erneut die Blockaden hervorrufen. 

Also muss über das Renken hinaus therapeutisch etwas mehr getan werden, so wie oben bereits erwähnt. Die manuelle Therapie löst die Blockaden und lockert die Muskeln, die anschliessende KGG stärkt die Muskeln, damit sie nicht wieder so rasch überlastet sind. Die KGG dann idealerweise inner Muckibude selbstständig weitermachen. 

Alles Gute, Winherby

PS: Habe gerade mal in der Historie Deiner Fragen "geblättert", da sehe ich, dass Dir Rückenprobleme nicht ganz neu sind. Du solltest also wirklich dringend etwas machen, besonders zur Stärkung der Muskeln. Aber unbedingt vorher die Muskeln lockern lassen, wie gesagt, Verordnungen vom Arzt geben lassen. Und lass das Tetrazepam weg, das macht nur blöd im Kopf und belastet die Leber, falls Du stillst ist es sowieso kontraindiziert, lG

Vielen Dank Winherby.  Ja richtig, habe schon lange Rückenprobleme. In der Schwangerschaft musste ich auch viele Monate liegen und nach der Geburt habe ich 4 Monate gestillt und da auch oft verrenkt gelegen. Leider verordnet mir mein Orthopäde keine Krankengymnastik oder sonst etwas außer Reha-Sport :-( Scheint wohl aus Kostengründen immer weniger gern verordnet zu werden... ich probiere es dann nun erstmal wieder konsequent mit Rückengymnastik.                                                                                  P.s. das Tetrazepam habe ich nur 2x genommen und es hat auch nichts gebracht... ist im Endeffekt ja auch nicht ursachenadäquat.   Also nochmal danke! LG 

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@TropicalShake

Hallo TropicalShake,

das mit dem Orthopäden ist wohl ein Trauerspiel. Nimmt er Deine Beschwerden erst dann ernst, wenn Du im Rolli sitzt? Ich fürchte, er ist überfordert.

Daher mein Rat, geh mal zu einem Neurochirurgen. Klar, wenn "die Knochen" schmerzen, geht man zum Orthopäden. Auch sind ein Bänderriss, eine Fraktur, evtl auch ein Muskelfaserriss Sache des Orthopäden.

Aber wenn die problematische Wirbelsäule ins Spiel kommt und deren Probleme dann zu gereizten Nerven führen, dann ist der Neurochirurg an der Reihe, der Wortteil "Neuro"... deutet es an. Die gereizten Nerven führen dann z.B. zu einer Intercostalneuralgie, oder zu gereiztem Ischiasnerv, oder Kribbeln/Schmerzen in den Armen, aber öfters auch zu organischen Fehlfunktionen. 

Damit sind viele Orthopäden überfordert und aus dem Spiel. 

Daher solltest Du einen Neurochirurgen aufsuchen. Falls Du keinen kennst, geh auf  jameda.de  , dort findest Du Adressen und Bewertungen von Ärzten. VG

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Hast Du schon an Osteopathie gedacht? Osteopathie ist das beste
Schmerzmittel, oder besser: Keine-Schmerzen-mehr-Mittel, das ich kenne.
Damit wird allgemein nicht das Symptom, sondern - ganz oder soweit wie
es möglich ist - die Ursache beseitigt, indem die Balance im Körper
wiederhergestellt wird. - Hier ein sehr guter Artikel zur Osteopathie:

Osteopathie - Blockaden erspüren und lösen
http://www.ugb.de/bewegung-sport/osteopathie-blockaden-erspueren-loesen/

.

Alles an und in unserem Körper ist mit Haut umgeben, also auch jedes Organ,
jeder Knochen, jedes Blutgefäß usw., die Faszien genannt werden.
Sämtliche Faszien sind irgendwie miteinander verbunden. Also wenn Du zum
Beispiel Dein Knie anhebst, verlagern sich ganz leicht sämtliche Faszien bis
hin zum Kopf.

Osteopathen arbeiten viel mit den Faszien. Was Faszien sind und wie sie
Beschwerden machen können, erfährst Du in dieser Dokumentation:

Geheimnisvolle Faszien - Neues vom Rücken

https://youtube.com/watch?v=l-54tCnMlsU

Osteopathen sind Krankengymnasten mit entsprechender Zusatzausbildung,
einige Heilpraktiker spezialisieren sich mit solch einer Zusatzausbildung und
auch einige Ärzte.

Die Berufsbezeichnung "Osteopath" ist (noch) nicht geschützt. Um an
einen gut ausgebildeten Osteopathen zu kommen, ruhig den Therapeuten
fragen, wie lange er / sie Osteopathie gelernt hat. So um fünf Jahre
sollten es sein. - Ich empfehle, mit einem Osteopathen / Osteopathin
Kontakt aufzunehmen für ein informelles Erstgespräch, in dem Du Deine
Fragen stellst, auch zu den Kosten. Nach dem telefonischen Erstkontakt
kann das Informationsgespräch in der Praxis sinnvoll sein, auch was die
Kostenübernahme betrifft.

Manche Krankenkassen übernehmen Kosten für osteopathische Behandlung
(so zum Beispiel die Techniker). Google mal mit
osteopathie
und füge Deine Krankenkasse hinzu, um zu erfahren, ob die Kosten
übernommen werden. Auch wenn die Krankenkasse die Kosten nicht
übernimmt, mach mit dem Osteopathen / Osteopathin (der zugleich
Krankengymnast ist)
ein Erstgespräch in der Praxis.

.

Mir selbst hat eine Osteopathin schon sehr geholfen, und meiner Schwester wurde empfohlen, sich an der Wirbelsäule operieren zu lassen. Nach wenigen Sitzungen war von Operation keine Rede mehr.


Wechsel von Paroxat auf Johanniskraut?

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ich nehme seit 8 Wochen täglich 10 mg Paroxetin.

Dieses wurde mir von meiner Hausärztin aufgrund leichter Depressionen verschrieben.

Mittlerweile spüre ich auch eine deutliche Verbesserung der Stimmung.

Allerdings habe ich große Befürchtungen vor gravierenden Nebenwirkungen, die Paroxetin haben kann.

Und möchte nun gerne auf hochdosiertes Johanniskraut wechseln.

Meine Hausärztin würde mir dieses auch verordnen, und sagte, dass ich das Paroxetin einfach weglassen kann, und dann direkt mit Johanniskraut beginnen könnte.

Im Netz habe ich nun aber gelesen, dass man auf jeden Fall einen Abstand zwischen der Einnahme eines SSRI und Johanniskraut einhalten sollte, da es sonst zum Serotonin-Syndrom kommen kann.

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