Wie verhält es sich mit einer Krankschreibung nach Depressionen bei gelegentlichen Zukunftsängsten trotz Arbeit?

3 Antworten

Weshalb sollte Ihre Ärztin Sie krank schreiben? Sie hat das doch nicht einmal angedeutet. Solange Sie sich arbeitsfähig fühlen, liegt doch auch überhaupt kein Grund dafür vor.

Dass Sie die Medikamente zu dieser Jahreszeit und in dieser Situation noch nicht absetzen will, ist logisch. Sie will nicht riskieren, dass es Ihnen dann evtl. möglicherweise schlechter geht.

Also einfach alles auf sich zukommen lassen!

Und weiterhin GUTE BESSERUNG !

P.S. Übrigens: Wenn ein Arzt sag 'ich schreibe sie krank' und ich nein sage, dann schreibt er auch nicht krank. Weshalb ich auch mit gebrochenem Handgelenk, angeknackstem Fuß etc. immer arbeiten gegangen bin.

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Vielen dank.

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Aber im Prinzip könnte ich auch sagen, ich würde es gern ohne Tabletten versuchen?

Aber sie meint Prophylaktisch nimmt man diese weiter eine zeit lang.

Ist es sicher, dass man wenn ich mich arbeitsfähig fühle ich dann auch weiterhin arbeiten darf, solang ich so stabil bin?

Wenn ich beim nächsten arzttermin noch besser drauf bin im januar will sie ja im früher die Tabletten absetzen.

Wegen paar Ängsten zugeben ist man deswegen ja nicht arbeitsunfähig, das wird auch ein arzt so sehen oder ?

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@thehealthyman

Natürlich kann man es auch ohne Tabletten versuchen. Allerdings, wie Ihre Ärztin schon erwähnte, ist der Zeitpunkt jetzt (d.h. zum Herbst/Winter sowie in Anbetracht der Arbeitssituation) etwas ungünstig.

Natürlich dürfen Sie arbeiten, wenn Sie sich arbeitsfähig fühlen. Das ist doch im Sinne aller Beteiligten. Und wegen ein 'paar Ängsten' wird man auch nicht krankgeschrieben. Ausschlaggebend ist doch immer, ob man sich gesund genug fühlt. Und das ist bei Ihnen gegeben. 

Machen Sie sich nicht soviel Sorgen. Sehen Sie zu, dass Sie gesund werden. Dazu gehört sicher auch Ihre Arbeit. Kein Arzt wird Sie gegen Ihren Willen von der Arbeit 'fernhalten'. Ihre Ärztin hat sich doch auch gar nicht so geäußert.

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So ein paar kleine Zukunftssorgen gehören zur normalen Lebensbewältigung und haben noch nichts pathologisches. Wir haben alle immer mal wieder Probleme und Ängste. Bei Dir wirkt das nur anders, weil Du mal Depressionen hattest.

Es gibt keinerlei Grund, warum Deine Ärztin Dich plötzlich krankschreiben sollte. Ich lese da gar nichts arbeitsunfähiges heraus, und sie hat ja anscheinend auch gar nichts in die Richtung gesagt. Psychopharmaka sollte man allerdings langsam ausschleichen, und am besten im Einverständnis mit der behandelnden Ärztin. Wäre es für Dich wirklich problematisch, bis zum Frühjahr zu warten? Wenn ansonsten Dein Vertrauensverhältnis zur Ärztin gut ist, solltest Du das vielleicht mit ihr zusammen machen. Wenn nicht, solltest Du den Arzt wechseln. Du kannst natürlich auch nochmal mit ihr reden, wenn Du sie wirklich jetzt schon loswerden möchtest. Vielleicht kann man es auch erstmal mit einer Reduzierung versuchen. Du bist schon ein mündiger Partner Deiner Ärztin und kannst mitreden, schließlich geht es um Deine Behandlung!

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Ich nehme bereits die niedrigste Dosis Venlaflaxin, 37,5 mg. Eigentlich war der Grund weshalb ich nachdachte, dass sie das Medikament ja jetzt schon absetzen könnte, dass sie mich dann nicht mehr krankschreiben könnte, weil ich dann ja nicht mehr zwingend zum Arzttermin müsste im Januar.

Aber habe mich entschieden das Medikament noch weiterzunehmen und bis nächstes Jahr zu warten.

Wollte mich hier blos informieren, wie es sich verhält mit der Selbstbestimmung bei Krankschreibung.

Dann ist ja alles gut., dann wird sie mich bestimmt nicht krankschreiben wollen, denn es gibt wirklich keinen Grund dazu.

Während einer depressiven Phase in der Vergangenheit, als ich schon krankgeschrieben war, wollte ich als ich wohl noch richtig in der Depression gesteckt hab , dass meine damalige Ärztin die au aufhebt.

Da meinte sie aber das wäre viel zu früh. Ich würde dann in ein paar Wochen wieder kommen, weil ich eine au brauche. Damals war ich ja auch arbeitslos und sie meinte das Arbeitsamt ist nicht ohne und im Nachhinein verstehe ich es ja auch.

Ich glaube damals ging es mir wirklich noch nicht so gut. Ich hatte damals einfach Angst, dass ich mir meine Zukunft versau wenn ich solang krankgeschrieben bin. Und zu dem Zeitpunkt wo ich meinte ich könnte wieder arbeiten war ich erst einem Monat wegen depressionen krankgeschrieben. Darauf folgten noch 8 weitere Monate. Damals dachte ich aber auch noch ich will umschulen.

Doch habe nach dieser Depression wieder einen Start gewagt ins Arbeitsleben als Krankenpfleger.

Mitlerweile habe ich wirklich eine tolle Stelle im ambulanten Dienst, die ich nie mehr verlieren möchte.

Vielen dank für die Antwort Lydia.

Klasse dass es leute gibt die sich damit auskennen und einem hier auskunft geben.

Darf ich fragen sind sie ärztin?

Oder allgemein sind hier dann viel ärzte oder studenten die sich damit so gut auskennen?

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@thehealthyman

Hier von einer Ärztin zu reden bei der man war und was sie gesagt hat ist doch erlaubt oder? Solang man keine Namen nennt oder?

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@thehealthyman

Klar kannst Du über die Ärztin ohne Namensnennung schreiben, Du musst ja schildern können, um was es Dir geht. Namen würde ich schon zu Deinem eigenen Schutz nie nennen. Damals war die AU sicherlich ein gut gemeinter Rat von ihr, der sich ja auch im nachhinein als richtig rausgestellt hat. Heute gibt es dazu keinen Grund. Zu mir: Ich bin Psychotherapeutin. Aus meiner Erfahrung kennen sich hier die Leute unterschiedlich und aus unterschiedlichen Gründen aus. Manche haben vielleicht einschlägige Berufe, manche eigene Erfahrungen, leider sind manche Antworten - aus meiner professionellen Sicht - auch recht unqualifiziert. Bei Deiner Frage trifft das aber nicht zu, Du hast meiner Meinung nach nur treffende Antworten.

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Aus meiner Sicht hat die Ärztin nicht darüber nachgedacht, Sie AU zu schreiben. Sie suchte den passenden Termin, um die Medikamente abzusetzen. Sie sieht, dass Sie recht stabil sind und möchte die Medikamente nicht in einer Phase absetzen, in der Sie sich unsicher fühlen, weil Sie das zusätzlich zum Absetzen destabilisieren könnte und es zu einer unguten Erfahrung werden könnte.

Wäre es eine gute Idee, zusätzlich zu den Tabletten einige Stunden Psychotherapie in Anspruch zu nehmen, um die erreichte Verbesserung noch mehr zu stabilisieren? Falls Sie in Therapie waren während der Depression könnte es auch gut sein, dort noch einige Stunden zu beantragen, um den Therapieerfolg (der ja da ist) noch besser stabilisieren zu können.

Schlagen Sie das der Ärztin nächstes Mal vor. Ich geht nicht davon aus, dass sie Sie AU schreiben möchte. 

Ihre Angst ist auch nicht schlimm - die zeigt nur, dass es Ihnen wichtig ist, dass Ihr Befinden immer stabiler wird.

Weiter so - das hört sich insgesamt gut an!

https://www.youtube.com/watch?v=UUS2kvw5hnQ
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Angenommen ein arzt will einen krankschreiben,  man selbst sagt nein und der arzt stellt einem eine au aus. Könnte man auch sagen will icj nicht und nimmt die au gar nichz mit bzw gibt dann natürlich auch keine au beim arbritgeber ab.

Noch eine andere frage, angenommen ich würde die tabletten mit arztabsprache telefonisch ansetzen, kannn mir die krankenkasse aber nichts anhaben oder? Man ist ja nicht verpflichtet diese Tabletten ewig zu nehmen.

Ich weiss nicht vielleicht nehm ich sie ja auch bis nächstes jahr.. mussbich noch abwägen, denn denke komme ohne auch zurecht und hab grad urlaub.

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