Seit gestern habe ich wieder angst vor dem sterben. Ich bekomme starke Kopfschmerzen!!!

8 Antworten

Loki, Ich verstehe dich vollkommen Ich hoffe du liest das noch, da du ja bis jetzt hier keine richtige Hilfe bekommen hast. Nun mein versuch... du hast Kopfschmerzen weil sich deine Gedankengänge immer wieder kreisen. Einer der dümmsten Fehler den du machen kannst, ist zu versuchen die Gendanken zu verdrängen. (gleiches Prinzip; denke nicht an einen Pinken Elefanten. an was denkst du jetzt?) Setze dich damit auseinander, auch wenn du das schon lange versuchst bleib stark denke nach! Finde einen Schluss. Meine Denkweise über dein "Problem" Sehe es als Privileg als wohl einziges Geschöpf auf der Erde, über das (nicht-)leben nach dem Tod nachzudenken. Wie Monk sagen würde; es ist ein Fluch und eine Gabe. Einstein sagte mal: Genauso wie es Kälte nicht gibt, da es nur ein vom Mensch erschaffenes Synonym für die Abwesenheit von Wärme ist, so ist der Tod nur die Abwesenheit von Leben. Versuche es so zu sehen: Die Weiten des Universums sind für das Menschliche Gehirn unvorstellbar, wie so vieles andere auch. Also das einzige was es gibt ist das Universum und alles was es beinhaltet. Nun überlege. Versuche froh darüber zu sein ein winziger Teil (des einzigen, was existiert) zu sein oder gewesen zu sein. Auch wenn du dann die Erinnerung nicht mehr darüber verfügst, ist es im Geschehen des Universums gespeichert, das du gelebt hast. So hat alles seinen Sinn und Zweck. Ich hoffe es hilft dir weiter und es ist nicht zu verworren. Ich muss es trotzdem noch sagen: Für (weitere) Hilfe, such dir ärztliche Hilfe. Peace

Ja loki, ich weiß nicht ich kenne dich nicht, oder weiß was in deiner vergangenenheit los war, aber ich hab auch Angst, ICH WILL AUCH NICHT STERBEN!! Diese unendliche leere, alles was hier ist, für immer weg. Ja das ist wahrscheinlich kein bisschen hilfreich aber ich weiß was du meinst. Aber du bist noch nicht tot, bestimmt noch lange nicht! Deswegen versuche ich auch jeden Tag so zu leben als wäre es mein letzter. Ich will leben! Und wer weiß vielleicht wird irgendjemand ja herausfinden länger oder unendlich lange zu leben ;-o wer weiß? Ich weiß nicht ob es dir irgendwie hilft, aber du wolltest ja jemanden der dich versteht. Tada!

Hallo,

ich kann deine Worte sehr sehr gut nachvollziehen und verstehen. Ich hatte diese Gedanken auch sehr oft und auch heute hab ich manchmal noch ab und zu die Gedanken daran, was ist wenn ich sterbe und wie kann es sein, dass ich auf einmal nicht mehr da bin. Man kann sich das einfach nicht vorstellen, will man auch nicht. Mir hat es allerdings geholfen damals mit jemandem zu reden. Hab eine Therapie damals gemacht, nicht in erster Linie wegen diesem Thema, aber es war dann auch bestandteil. Bei mir war der Punkt im Vordergrund, dass ich einfach nichts empfinden konnte. Keine Freude, Kein Leid, Keine Trauer, Keinen Spaß, Kein gar nichts. Sogar Andere haben mir das ins Gesicht gesagt und es hat mich auch null getroffen hat. Bis zu einem Tag an dem ich darüber nachdachte warum dieser Mensch zu mir sagte, ich könne nichts empfinden. Irgendwas musste ja mit mir nicht stimmen, wenn alle anderen Dinge fühlen für die ich null Verständnis hatte. Also machte ich ne Therapie und dort hab ich sehr viel über mich gelernt, über Gefühle zulassen zu können, sie erstmal zu erkennen, sie einzuordnen, der Sinn des Lebens, usw. Kann ein Weg sein, muss es aber nicht. Ich denke, dass ein Weg in Richtung Therapie - mit jemandem reden - nicht verkehrt ist. Ich versteh sowieso nicht wieso alle immer das Wort Therapie und Psychokram in eine Schublade stecken! Eine Therapie gibt unheimlich viel Kraft, Lebensmut und vor allem gibt sie Hilfe. Viel Glück!

Ich bilde mir ständig Krankheiten ein, male mir den baldigen Tod aus und kann deshalb in der Nacht nicht schlafen. Was tun?

Ich habe momentan ein ziemlich großes Problem. Ich war wohl schon immer hypochondrisch veranlagt (in der Grundschule war ich beispielsweise fest davon überzeugt, Darmkrebs zu haben), aber in letzter Zeit nimmt die Situation wirklich überhand. Bei jedem kleinen Schmerz und jeder kleinen Muskelzuckung dichte ich mir sofort eine tödliche Krankheit an und mahle mir den baldigen Tod aus. In der Schule ist es nicht so schlimm, aber Nachts im Bett raubt es mir den Schlaf. Ich bin in der Schule dafür immer extrem müde, weil ich Angst vor dem Einschlafen habe und dementsprechend erst einschlafe, wenn ich wirklich am Limit bin. Ich habe stets große Angst davor, dass ich am nächsten Morgen nicht mehr aufwache. Ich kann mich im Unterricht nicht konzentrieren, weil ich so müde bin. (Ich mache nächstes Jahr mein Abitur, deshalb passt das gerade gar nicht...)

Vor ca. zwei Wochen war es besonders schlimm. Ich hatte in einer Nacht wirklich das Gefühl, als würde ich jeden Moment sterben. Es fühlte sich extrem real an, meine Beine haben gezittert und mein Kopf war komplett "dicht". Ich kann dieses Gefühl schlecht beschreiben, es war einfach pure Angst und pure Überzeugung, dass ich jetzt sterben werde. (An Schlaf war in dieser Nacht natürlich nicht mehr zu denken.) Solche Panikattacken hatte ich schon mehrfach, allerdings liegen die Anderen etwas länger zurück. (Sie hatten allerdings immer den gleichen Grund. Ich dachte immer, dass ich sterben würde.)

Leider bilde ich mir meine körperlichen Symptome nicht nur ein. In letzter Zeit wurde mir oft schwindlig, ich hatte Druck im Kopf und ein bleibendes Gefühl der Benommenheit. (Natürlich wurde aus diesen Symptomen in meiner Einbildung sofort ein Gehirntumor...) Kann das an der Hitze liegen, oder vielleicht daran, dass ich zu wenig trinke? Vielleicht ist es Müdigkeit? Ich weiß es nicht, aber meine Angst lässt sich von solchen rationalen Bedenken leider nicht beirren. Ich habe gerade Durchfall und leichte Bauchschmerzen, weshalb ich diese Nacht wahrscheinlich aus Angst wieder erst um 4 Uhr einschlafen werde. Kann es sein, dass diese Symptome durch meine Angst hervorgerufen werden? Warum wurde meine Angst in den letzten drei Wochen so stark? Ich sehe keinen besonderen Anlass in meinem Leben, der das ausgelöst haben könnte. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber ich habe in letzter Zeit sehr oft das Gefühl nicht mehr lange zu leben. (Ich bin 17 Jahre alt.)

Was kann ich tun? Könnt ihr mir bitte irgendetwas sagen, was mich für diese Nacht beruhigt? Kann man mit solchen Beschwerden zum Arzt gehen, oder doch lieber zum Psychologen? Reichen solche Beschwerden schon für einen Psychologen? Ich weiß, dass mein Problem komisch klingt, aber es macht mich momentan wirklich fertig... Kann es sein, dass an meinem Gefühl tatsächlich etwas dran ist? So lange (bisher 3 Wochen) hielt dieses Gefühl bei mir normalerweise nie an, weshalb ich mir gerade sehr sehr große Sorgen mache. :(

...zur Frage

Suizidgedanken,SVV und Selbsthass... wieso ist das so?

Hallo ihr lieben,
Ich bin fünfzehn Jahre alt und habe mich das erste mal geritzt als ich 10 Jahre alt war. Anfangs fand ich es total toll und dachte es würde mir helfen,nach der Zeit habe ich mir jedoch fest vorgenommen aufzuhören. Ich habe es auch geschafft,mal einen Monat,mal zwei und einmal sogar fast vier. Ich habe vieles versucht,auch die sogenannten ,,Skills",doch diese waren nichts für mich. Und nun,im hier und jetzt,da wünsche ich mir niemals mit dem ritzen aufhören zu müssen. Ich war von August bis Ende September Clean,auch wenn ich nicht aufhören wollte...dann starb mein Vater und alles wurde nur noch schlimmer. Jeden Tag quälen mich Alpträume und Suizidgedanken. Jeden Tag aufs neue hasse ich mich mehr und mehr. Ich weiß ritzen ist keine Lösung,ich bin mir dessen bewusst und doch möchte ich nicht aufhören. Wieso ist das so? Wieso möchte ich mir leid zufügen,ich verstehe einfach nicht wieso ich es so liebe mich zu verletzten. Ich verstehe einfach nichts mehr. Bis vor einer Zeit wollte ich doch aufhören,ich wollte 4 1/2 Jahre lang aufhören und nun auf einmal nicht mehr... Auch habe ich angefangen mich zu akzeptieren und nun hasse ich mich umso mehr,möchte mich am liebsten zerstören. o.O Das kann doch nicht sein oder etwa doch? Wisst ihr vielleicht wieso das so ist?
Danke im Voraus

...zur Frage

herzstolpern, tod?

Hallo :) erstmal zu mir.. bin weiblich, 21 jahre alt, normal gewicht, nicht raucher, kein alkohol.

Ich habe seit 1 jahr herzstolpern. War vor c.a 8 monaten das erste mal beim kardiologe ( Ultraschall + langzeit ekg ) war beides in Ordnung. Damals hatte ich es ab und zu ( so alle 2-3 tage ). Mittlerweile hab ich es jeden Tag mehrmals ..auch mal mehr mal weniger aber es ist Aufjedenfall jeden tag da.

Wenn ich liege hab ich es nicht so oft. Meistens hab ich es wenn ich den Haushalt mache also wenn ich meine arme hin und her bewege. Auch nach dem essen und beim sitzen hab ich es.

Ich spüre dann ein Herzschlag besonders stark. Wenn ich mit der hand fühle , spür ich wie ein schlag aussetzt und der schlag danach sich so stark anfühlt.

Ab und zu hab ich zudem auch noch ein kloss Gefühl im brust/herz berreich , dadurch kommt das herzstolpern öfters. ( damit mein ich nicht dieses psychisch ausgelöste Globus Gefühl )

Psychisch geht es mir gut , ich schätze mein leben , hab eine gutes Verhältnis zu meiner Familie und bin in einer Glücklichen Beziehung.

Am Anfang hatte ich oft angst da ich dachte ich hab eine Herzkrankheit , mein herz bleibt stehen , ich muss sterben u.s.w Da ich aber beim kardiologe war und da alles in Ordnung war hat es mir zum teil meine Angst genommen.

Auch mit dem thema tod habe ich mich daraufhin sehr beschäftigt . Ich hatte einfach zum einen bedenken falls doch irgendwas mit meinem herz sein sollte zum anderen hatte ich vor dem tod selber angst. Mittlerweile denke ich das jeder sterben muss und wenn ich sterbe dann war das nunmal meine zeit dafür , viel wichtiger ist das ich den Menschen die ich liebe das immer zeige und sie schätze , dann hab ich nichts zu bereuen.
Auserdem glaube ich an gott was mir kraft gibt . Da ich glaube das ich in den Himmel komm und nach dem tod kanns nur noch schöner als jetzt werden.

Ich habe diesen Freitag ein Termin beim kardiologe und bin gespannt ob wieder alles in Ordnung ist.

Meine fragen sind ; wem geht es ähnlich ? Wer hat auch probleme mit dem herz? Wer hat sich intensiv mit dem tod beschäftigt ?

Es interessiert mich sehr , es gibt mir zusätzlich kraft zu hören das es anderen auch so geht und ich damit nicht allein bin.

...zur Frage

Anpassungsstörung vollständig heilbar? Erfahrungen? Bitte helft mir!

Vor etwas mehr als einem Jahr, um genauer zu sein, am 03.06.2011 verstarb die Oma (71 Jahre) meiner Freundin (wir sind jetzt fast 10 Jahre zusammen) ganz plötzlich (wohl Herzinfarkt). An dem Tag rief mich der Vater meiner Freundin auf Arbeit an und berichtete es mir und ob ich mich darum kümmern könnte, zu meiner Freundin auf Arbeit zu fahren und es ihr schonend bei zu bringen und sie nach Hause zu holen! Bin dann von Arbeit los und tat dies auch! Kümmerte mich also darum! Sind dann ins "Trauerhaus" gefahren! War natürlich eine belastende Situation! Ein oder zwei Tage später, hatte ich ein Stechen in der Brust, hatte da Angst selbst einen Herzinfarkt zu bekommen! Bin weitere 2 Tage später zum Arzt, er hat mich durchgecheckt und alles ist in Ordnung! Er sagte auch, dass ich mit meinem Alter(damals noch 26) und meinem Körper über sowas noch gar nicht nachdenken muss! Da war ich erstmal erleichtert! Jedoch dann ca. eine Woche später ging es auf einmal los! Ich wachte morgens auf und bekam Panik, als ich auf den Funkwecker schaute, wie schnell die Zeit (Sekunden) rast! Ab dann war ich ständig nur noch am Grübeln und habe immer wieder die Gedanken an den Tod und Sterben! Nicht, dass ich sterben will, sondern ich habe eine riesen Angst und Panik davor, also vorm Sterben und dass ich mal sterben muss! Ich sage mir ich habe nicht mehr lange zu leben! Plötzlich habe ich keine Zeit mehr, die Zeit verrennt so schnell! Habe, als es los ging, mit dem Taschenrechner dagesessen und mir meine Zeit (Tage,Stunden,Minuten,Sekunden) ausgerechnet, wie lange mir noch bleibt! Und immer mehr Panik -> Panikattacken! Heulen... Ab August bin ich dann zu einer Psychaterin in Therapie gegangen (richtiger Beginn Ende November), die ich auch noch mache...Bekam erst AD´s (Namen hab ich mittlerweile vergessen) für nachts zum Einschlafen und später dann Sertralin...welches ich aber beides nicht mehr seit April nehme, kurz gesagt wurde von meiner Psychaterin wieder abgesetzt! Jedenfalls sagte sie, ich hätte eine Anpassungsstörung! Panikattacken habe ich seit Anfang Januar auch keine mehr, allerdings habe ich nun immer noch diese dämlichen Gedanken ans Sterben und das Problem mit der Zeit (jedoch OHNE Panikattacken), es ist einfach in meinem Kopf festgesetzt! Habe 13 Therapiestunden hinter mir, von 25 die bewilligt wurden! Ab und an erschleichen mich auch immer wieder diese Gedanken an den damaligen Tag, als die Oma starb, also alles was dann damals um mich herum passiert ist! Langsam verlier ich ehrlich gesagt die Geduld und habe Angst IMMER mit diesen Gedanken an die Zeit, den Tod und das Sterben leben zu müssen!

Meinen Alltag bewältige ich sehr gut, gehe arbeiten und so weiter...allerdings immer mit den Gedanken im Hinterkopf...

Da es nun mehr als ein Jahr her ist, habe ich Angst, dass es gar nicht mehr weg geht!:( Meine Frage, vergeht das auch mal wieder, dieses Gedankenkreisen! Hat jemand ähnliche Erfahrugen gemacht? und kann mir was berichten? Ich wäre euch dankbar.

...zur Frage

Geräte abschalten bei Wachkoma?

Unsere Schwester (56 Jahre alt) liegt seit 2 Jahren im Wachkoma und ist in einer Einrichtung für Wachkomapatienten. Nach einem Sturz und dadurch bedingtem Sauerstoffmangel bei Minderdurchblutung ist die Tätigkeit des Großhirns so gut wie vollständig ausgefallen. Es liegt ein unumkehrbares irreversibles Wachkoma vor. Die tieferen Gehirnteile funktionieren jedoch weiterhin und erlauben die Aufrechterhaltung von Körperfunktionen wie Atmung (teilweise mit Sauerstoffzuführung), Herzschlag und Schlaf-Wach-Rhythmus. Aus neurologischer Sicht ist das Bewusstsein nicht mehr vorhanden. Unsere Schwester hatte keine Patientenverfügung. Sie ist nicht verheiratet und wir zwei Schwestern sind ihre einzigen direkten Verwandten. Aus früheren Gesprächen wissen wir, dass sie einen solchen Zustand niemals akzeptieren würde. Sind wir berechtigt die künstliche Sauerstoffzuführung und Sondenernährung allmählich zurück fahren zu lassen, also passive Sterbehilfe zu leisten, um ihr so einen würdevollen Tod zu ermöglichen ?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?