Frage von Anonymous1027, 40

Seit der Kindheit immer nur krank?

Hallo,

Ich bin neu hier und stelle zum ersten Mal eine Frage .... Ich bin weiblich und 23 Jahre alt. Ich hatte nicht wirklich eine besonders schöne Kindheit ... (familiäre Probleme) Habe sehr viel durchgemacht..Und bin auch seitdem her krank Bin auch seit meiner Kindheit zu 10 verschiedenen Ärzten gegangen und es wurde nie was gefunden ... Wegen meiner Krankheit musste ich immer wieder meine Arbeitsstellen wechseln,da ich so viele krankheitstage habe wurde ich immer gekündigt In letzter Zeit ist es ganz schlimm geworden mit meiner Gesundheit Es vergeht kein Tag ohne irgendwelche schmerzen Ich bin 1,58 groß und wiege 41 Kilo Versuch auch alles um zuzunehmen aber es klappt nicht .... Mal habe ich einen niedrigen Blutdruck und Schwindel Mal Kopfschmerzen , Magenschmerzen Appetitlosigkeit ,Übelkeit , Bauchschmerzen ,immer wieder was mit der Verdauung Antriebslosigkeit ,Erschöpfung In letzter Zeit habe ich auch sehr oft Nervenzusammenbrüche und bin sehr sehr aggressiv Verlier mich selber ... hab jetzt einen neuen Job und fang morgen an will ihn diesmal nicht verlieren Will unbedingt arbeiten gehen ... aber es gibt momentan so vieles in meinem Leben , dass mich runterzieht und so vieles von der Vergangenheit , was ich noch nicht verarbeitet habe und worauf ich klarkomme Ich weiß nicht mehr weiter .... bin eig ein sehr Ehrgeiziger starker lebensfroher zielstrebiger Mensch ....

Antwort
von AlmaHoppe, 16

Hallo...

für mich geht das in den Bereich der psychosomatischen-Störung -->wo körperliche Symptome medizinisch nicht erklärbar sind !

Also,eine seelische Störung die sich in körperlichen Symptomen äußert !

Du solltest Dir professionelle Hilfe holen.Für die :

Psyche --> einen Psychotherapeuten

Körper --> Sport-Entspannung-Tanz-Malerei-etwas was Dir Spass macht.

Denn die Gefahr das sich das alles chronifiziert (festsetzt) ist gegeben.Darum solltest Du nicht mehr solange warten und Deinen Hausarzt ansprechen und um Weitervermittlung an die Spezialisten bitten !

Scheue Dich nicht---denn es ist Deine Gesundheit !!!

Alles Gute von AH


Antwort
von Autorin98, 1

Hallo (:

Ich kann gut nachvollziehen, wie es dir ergeht. Ich habe so ziemlich dieselben Probleme. Keine besonders tolle Kindheit, viel durchgemacht und dazu noch psychische Krankheit vererbt bekommen. 

Bis ich 17 Jahre alt war, dachte ich, ich bekomme mein Leben noch so halbwegs auf die Reihe. Mir ging es nie wirklich gut, aber ich habe es verdrängt. Es fing alles damit an, dass ich in der 10. Klasse pro Woche mindestens zwei Fehltage hatte. Ich hatte sehr starke Migräne, worunter ich meine Abwesenheit verbergen konnte. Doch mein Problem mit der Psyche wollte ich niemals ansprechen. Das war mir furchtbar unangenehm. Ich habe meinen Realschulabschluss gepackt, ohne viel Lernen, eigentlich mit gar keinem Lernen, aber weil ich so ein ehrgeiziger Mensch bin, hatte ich trotzdem einen super 1er Schnitt. Mein Traum war es immer, auf's Gymnasium überzutreten, was ich dann auch getan habe. Kurz davor habe ich mich bereits auf die Suche nach einem Psychiater und einer Therapeutin gemacht. Es wurden erstmals schwere Depressionen festgestellt. Soweit so gut. Ich bin zwei/drei Monate auf's Gymnasium gegangen, bis ich zum ersten Mal wegen akuten Suizidgedanken in der Psychiatrie gelandet bin. Das war's dann erst einmal mit dem Gymnasium. Ich habe beschlossen, es nächstes Jahr einfach nochmal zu probieren. In der Zwischenzeit war ich 90 % meiner "Freizeit" in der Psychiatrie. Eine bipolare Störung und Borderline wurde dazu diagnostiziert. Wegen meinen heftigen Stimmungsschwankungen, svV, massiv gestörtem Selbstbild, emotionaler Instabilität, Manien, Depressionen etc. Ich bin aber TROTZDEM wieder auf's Gymnasium gegangen. In den ersten zwei Monaten war ich vielleicht 15% anwesend, die restliche Zeit krank. Bis ich dann (wer hat's erwartet) wieder in die Klinik gekommen bin. Dann habe ich mir als nächstes Ziel gesetzt, eine Ausbildung anzufangen. Bevor ich mein Abitur nachhole und daraufhin studieren möchte. Die Ausbildung ist vor genau 3 Wochen beendet worden, weil ich ständig krank,  in der Zwischenzeit wieder mal in der Psychiatrie war. 

Das hat mich nun etwas gelehrt! Ich habe mich immer so früh wie möglich aus der Psychiatrie entlassen, auch gegen ärztlichen Rat, obwohl es mir bloß mäßig ging. Jetzt, in zwei Wochen gehe ich wieder stationär. Aber diesmal nicht bloß für zwei Monate, sondern so lange, bis ich vollkommen stabil bin! Auch wenn es 9 Monate dauern sollte. Da muss ich jetzt durch. Hätte ich mich gleich von Anfang an behandeln lassen, wäre es niemals so weit gekommen. 

Deshalb rate ich dir, such dir ärztliche Hilfe in allen Bereichen, um 1.) so schnell wie möglich abklären zu lassen, was mit dir nicht stimmt und 2.) um dich so schnell wie möglich richtig behandeln zu lassen! Du musst dich jetzt erst einmal vollkommen auf deine Gesundheit konzentrieren, bevor du dich so halbwegs durch das Arbeitsleben schläppst. Das wird nichts und geht auf Dauer nicht gut. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Kümmer dich jetzt bitte bitte um deine Genesung. Damit du danach mit 100% durchstarten kannst. 

Ich wünsche dir ganz viel Kraft! ♡

Antwort
von Huflatich, 26

Es gibt ein Buch das ich Dir gern ans Herz legen möchte "vier Blutgruppen vier Strategien für ein gesundes Leben" von Dr.Peter D'Adamo und Catherine Whitney. Hier wird beschrieben wie man über die Ernährung etwas für sich tun kann. 

Psyche liebe Psyche - nicht schön wenn man sich am eigenen Schopf aus den Schwierigkeiten ziehen muss . Vielleicht solltest Du Dir Hilfe bei einem Psychologen hinzuziehen - ist aber nicht jedermanns Sache ...schon klar.

Magen - Darm - Nerven hängt alles zusammen und was heute "nur nervlich" bedingt ist wird auf Dauer zum körperlichen Problem .

Ist die Seele gesund wird der Körper bald folgen - leider auch umgekehrt.

Viel Hilfe ist das nicht, ich weiß, jedoch ein Ansatz. 

Alles Gute 

Antwort
von damsonlinda, 24

Hallo Anonymous1027,

du fängst morgen eine neue Arbeit an. Dazu wünsche ich dir zunächst mal viel Glück!

Gleichzeitig scheinst du aber auch Angst zu haben, dass dich deine gesundheitlichen und psychischen Probleme wieder einholen.

Aus meiner Sicht täte es dir gut, wenn du einen professionellen "Verbündeten" oder Coach hättest. Deshalb würde ich versuchen, mir vom Hausarzt eine Psychotherapie verschreiben und einen Psychologen empfehlen zu lassen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit einer Ferndiagnose dir und deinem Problem gerecht werden kann.

Mach's gut!

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