Frage von Malo37, 30

Sehstörungen, Benommenheit, Ohnmachtsgefühl, Panikattacke, komisches Gefühl im Brustbereich seit über 3 Monaten?

Hallo zusammen,

Fragen mit ähnlichen Symptomen gab es hier und auf anderen Seiten schon mehrere, aber ich wollte hier jetzt trotzdem meine derzeitigen Erfahrungen schildern.

Vorgeschichte: Ich bin Ende Januar diesen Jahres in eine andere Stadt und damit auch das erste mal von zuhause (aus)gezogen, da ich hier einen neuen Job im Februar antrat. Anfang März hatte ich dann ein leichtes "Krankheitsgefühl" was sich aber eher nach einem Vorboten zu einer Erkältung oder Grippe angefühlt hatte. Das verschlimmerte sich dann aber ohne dass dann typische Erkältungssypmtome dazu kamen wie z.B Halsschmerzen, Schnupfen etc. Ich hatte dann an 2 verschiedenen Tagen jeweils kurzzeitig dass ich gleich in Ohnmacht falle. Mir wurde heiß, schwarz vor Augen und ich habe Panik bekommen. Aber es kam nicht dazu, also habe ich mir erstmal nichts dabei gedacht weil es mir kurz danach wieder besser ging. Dann hat bei mir abends auf einmal ein komisches Gefühl im brustbereich angefangen. Das ist schwer zu beschreiben. Es ist wie als würde meine Lunge wärmer werden und es "kitzelt" ein bisschen. Das fühlte sich aber so verdammt komisch an, dass ich einen Bereitschaftsarzt bei mir in der Wohnung hatte. Der hat mich nur kurz durchgecheckt und nachdem er mir in den Rachen geleuchtet hat das ganze auf einen Vorboten eines Infekts abgestellt. Ich sollte mich ausruhen dann geht das schon wieder weg. Die Tage darauf war dieses Gefühl auch erstmal weg bzw. nicht mehr so präsent. Als dann aber doch während des Arbeitstags genau das zusätzlich diesem Ohnmachtsgefühl und einer Panikattacke wieder kam, wurde ich von einem RTW abgeholt. Die haben kurz mein Blut und meinen Herzschlag gecheckt und dann mehr oder weniger schon das Thema Psyche angesprochen. Im KH war ich dann bei wurde dann ein EKG und ein kleines Blutbild gemacht. Laut Neurologe und Internisten komplett ohne Befunde. Ich bin auf dem Papier ein kerngesunder Mensch. Er gab mir dann noch die Empfehlung mich beim Hausarzt vorzustellen. Das habe ich dann auch getan und wie zu erwarten hatte man dort auch keine Idee was sein könnte.

Nun zu der derzeitigen Situation. Mittlerweile ist das Hauptproblem was ich habe eine permanente Sehstörung und Benommenheit. Dazu kommt dass ich vor kurzem festgestellt habe das meine Pupillen ungleich groß sind. Das tritt aus irgendwelchen Gründen aber meist erst nachmittags auf. Die Panikattacken und Ohnmachtsgefühle sind zurückgegangen bzw. seit dem Tag als ich im KH war nicht mehr aufgetreten. Die Sehstörungen sind schwer zu beschrieben. Es ist zuerst ein allgemeines Gefühl der Benommenheit. Ich bin unkonzentriert, lustlos und müde. Ich kann Sachen noch fokussieren, aber das dauert länger und allgemein kommen die Augen nicht mehr so gut mit. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde man träumen und wäre im Traum angetrunken und bekifft zugleich. Meine Lebensqualität ist dadurch enorm gesunken. Da ich keinen Platz mehr habe: ich bin Raucher.

Antwort
von laura10, 13

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