Schwitze extrem

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Dazu fallen mir zwei Dinge ein:

  • Östrogenmangel - mein Sohn hatte das auch mal, er schwitzte öfter nachts, mit saurem Schweiß. Daraufhin hat er abends öfter mal Hefe genascht, da wurde es besser. Man kann auch Salbei essen oder als Tee trinken.
  • Wahrscheinlicher bei Dir finde ich aber Hyperhidrose durch B-Mangel, weil Vitamin B unter Stress mehr gebraucht wird. Das würde auch zu den Nerven passen.

Lies Dir das mal durch: http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=296dfa1558d08575e8f2470af014aef7&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome& Unter Funktionen erfährst Du, wozu man das braucht.

Abhilfe schafft wiederum Hefe (ist reich an B-Vitaminen und Amminosäuren) oder Kapseln: medizinfuchs.de/produktinformation/vitamin-b-komplex-ratiopharm-kapseln-60-st-ratiopharm-gmbh-pzn-4132750.html

B1 verbraucht der Körper also unter Stress, aber vor allem zum KH-Abbau. Du kannst das Problem etwas entschärfen, indem Du strikt auf Zucker und Auszugsmehlk verzichtest.

Komisch ist, dass ich genau seit ein paar Monaten meine Ernährung umgestellt habe, sprich mehr gesunde Kohlenhydrate (Haferflocken, Reis, Vollkornprodukte), mehr Fisch (fast jeden Tag) und kein Schweinefleisch esse (wegen dem Fett). Schweinefleisch enthält auch viel Vitamin B1, aber da ich ja sowieso viele Haferflocken esse, ergänzt sich das. Süßigkeit usw. esse ich sowieso nicht.

Vielleicht liegt es echt an der Umstellung der Ernährung und obwohl diese sogar noch gesünder ist, verträgt es mein Körper nicht so besonders. Salbeitee werde ich mal versuchen und wenn das nicht klappt, werde ich wieder meine Ernährung umstellen und sehen was passiert

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@JonnyBoy

Ja, das kann schon sein, daß der plötzliche Verzicht auf Schweinefleisch einen B1-Mangel hervorruft Ich hatte das auch mal, als ich begann, auf mein tägliches Wienerle zu verzichten...

Möglich, daß Haferflocken niht aureichen als Ersatz; erstens kenne ich den B1-Gehalt nicht, und zweitens vermute ich, daß Du die gekauften Flocken ißt? Die sind erhitzt und "älter als 14 Tage", zählen vom gesundheitlichen Standpunkt also zum wertlosen Weißmehl. Du könntest höchstens mal versuchen, keimfähige Körner von Nackthafer (der wächst ohne Spelz und muß also nicht erhitzt werden, um vom Spelz befreit zu werden) selbst zu flocken oder im Naturladen oder sowas frisch flocken zu lassen. Oder nimm sie ganz und kaue sie tüchtig zu Brei.

Vollkorn"produkte" hört sich auch wieder verarbeitet an. Alles, was älter ist als 14 Tage, hat keine Enzyme mehr und zählt als Weißmehl (ist nicht richtig ausgedrückt, aber Du verstehst sicher). Wenn dann iß frische Körner (als Kaugummi, gekeimt, geflockt oder geschrotet in Wasser eingeweicht oder verbacken).

Wenn Du das alles nicht machst, brauchst Du eben zusätzlich Vitamin B. Am besten als Komplex. Das klingt überkandidelt, aber schau DIr mal die Liste an, was man alles so an Mangelerscheinungen bekommen kann - und dann beobachte Deine Umgebung!

Also wenn das mit dem Salbeitee und der Hefe nicht funktioniert, stelle bitte nicht wieder Deine Ernährung um (Du bist auf dem richtigen Weg !), sondern nimm zusätzlich VItamin-B-Komplex! Muß ja nicht täglich und nicht auf Dauer sein, nur eben so, daß die Symptome weg sind.

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Ich würde dir auch zu Salbeitee raten und wenn es vom Stress kommt, dann mache doch mal progressive Muskelentspannung. Die kann man gut nach einer CD üben. Auch mit Autogenem Training kann man sich vorstellen wie ein kühles Lüftchen um die Stirn weht. Weiter kann man sich Kühlung verschaffen, wenn man die Zunge einrollt und die Luft durch das Röhrchen zieht und normal wieder ausatmet. Einige Male wiederholen.

Die Entspannung hilft nur nichts, wenn da ganz materiell Stoffe fehlen.

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Hallo,

das Problem kenne ich leider. Ich werde sogar auf der Arbeit drauf angesprochen, dass wenn mein Hemd am rücken mal wieder durch geschwitzt ist, weil ich gerade von der Mittagspause wieder rein komme. Mir ist das auch super unangenehm und wie Du schon sagst kommt jetzt der Sommer und dann wird es erst richtig schlimm. Aber um mir wenigstens in meiner Dachgeschosswohnung etwas Abhilfe vom schwitzen zu schaffen habe ich mir ein Klimagerät angeschafft, weil mein Ventilator nicht mehr geholfen hat und dadurch ist es jetzt zu Hause wenigstens recht angenehm. Ich weiß nicht ob es daran liegt, aber ich bilde mir zumindest ein mittlerweile weniger zu schwitzen und weniger extrem auf Temperatur Schwankungen zu reagieren. Vielleicht ist es wirklich auch ein wenig mit Stress verbunden und eine Kopf Sache und da ich mir jetzt zu Hause keine Sorgen mehr um meine Schweißausbrüche machen muss und ich auch viel besser schlafe, gehts mir besser.

Alles Gute!

Nachtschweiß, seit Jahren, normal?

Morgen. Ich bin 33J alt, Nichtraucher, trinke kaum Alkohol und habe leichtes Übergewicht. Ich leide seit 1 bis 2 Jahren an heftigem schwitzen in der Nacht bzw wenn ich mich mehr als eine Stunde hinlege. Ich nehme einige Medikamente gegen Bluthochdruck täglich und einen Inhallierer gegen Asthma (habe sehr leichtes allergisches Asthma), wegen dem Asthma bin ich alle Halbe Jahr beim Pneumologen und lasse dort den großen Lungenfunktionstest und abhorchen,klopfen durchführen, letztes Lungenröntgen liegt knapp 3 Jahre zurück.

Hinzu kommen seit einigen Monaten Symptome wie: rauer Hals, Kloß im Hals, sehet selten mal ein Huster am tag(ein einzelner Reflex) welches mein Arzt auf meine extremen Allergien zurückführt. War auch erst vor Ca 10 Wochen beim HNO mit einem Blick durch meine Nase auf meine Stimmbänder und den Kehlkopf, dort ist alles ok. Daher ist es für meinen Hausarzt klar das ich all die Symptome durch meine sehr ausgeprägten Allergien habe, maximale Allergiestufe bei: Hausstaub, Gräsern, Beifuß, Hundehaare. Dies alles sollte mich beruhigen, tut es auch zeitweise immer mal wieder, durch die langwierigen Symptome allerdings habe ich eine extreme Angststörung entwickelt weswegen ich bereits in Psychotherapeutischer Behandlung war und bin. Selbst ohne den Gedanken an mein Monster: Krebs, habe ich immer dieses schwitzen.

PS: ich verliere weder an Gewicht noch habe ich zu irgendeiner Tages/Nachtzeit Fieber oder geschwollene(tastbare Lmyphknoten)

Und nun meine eigentliche Frage, was haltet ihr davon? Weiterverfolgen oder wirklich wie mein Arzt es vorgibt ruhen zu lassen da ich, wie er sagt: zu den best-untersuchtesten Patienten gehöre die er hat und kennt (habe wirklich zusätzlich zu dem ganzen geschildertem eine ganze Menge mehr an Untersuchungen gehabt in den letzten 5 Jahren, unter anderem auch eine Magen/Darmspiegelung. Ws kann man also gegen das schwitzen machen? Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Schlafzimmer liegen bei 19grad Wärme und bei 60% Luftfeuchtigkeit( auch bei 40% schwitze ich), und wir schlafen nur mit einer Sommerdecke. Über Tipps und Anregungen/Leidensgenossen wäre ich wirklich sehr sehr froh, um mehr Ruhe reinzubekommen.

Mfg

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Wiederkehrende Symptome (Erkältung, Fieber, Gliederschmerzen) alle 4-5 Wochen

Hallo zusammen,

Ich bin Anfang 30 und habe seit längerem (min. 2 Jahre schon) immer wieder das selbe Krankheitsbild das sich alle 4-5 Wochen wiederholt.

Es beginnt mit Kopfschmerzen, dazu kommen dann Halsschmerzen, starkes Schwitzen und Gelenkschmerzen. Meistens auch mit Fiebergefühl aber keine oder nur gering erhöhte Temperatur. Oft habe ich auch starken Durst (4-5 l Wasser). Nach 3-4 Tagen ist meist wieder alles OK.

Mein Hausarzt hat das als "normal" bezeichnet das man 4-6 mal im Jahr eine Erkältung/Grippe haben kann. Bedingt auch durch meinen Job (ich bin ca 6-7 mal im Jahr unterwegs immer à 2 Wochen) und durch das viele Fliegen, kann das schon vorkommen (viele Keime etc). Auch haben schon mehrer Differnzialblutbilder keine Erhöhten Entzündungswerte gezeigt.

Ich gab mich damit aber nicht zufrieden, da ich eigentlich einen sehr gesunden Lebensstil pflege und auch wegen dem vielen Reisen als Ausgleich viel Sport mache und auf eine ausgewogene Ernährung achte.

Ich habe dann mal Buch geführt und es sind fast exakt immer 4 Wochen bis es wieder losgeht, egal ob ich unterwegs bin oder daheim. 2 Mal war ich länger krank im letzten Jahr, also fast 2 Wochen am Stück, und auch da traten die Symptome jeweils ca 4 Wochen nach dem Auskurieren wieder auf.

Also mir kommt es irgendwie so vor das in meinem Körper irgendetwas am brodeln ist, das mein Immunsystem ca 4 Wochen unterdrücken kann, bis es dann ausbricht.

Habt ihr vielleicht eine Idee?

Ich bin um jeden Rat dankbar.

Liebe Grüße

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Kopf gestoßen - Panik?

Hallo ihr,

gleich vorweg... ich bin bei sowas sehr sensibel und habe sehr schnell Angst und Panik; deswegen reagiere ich vielleicht etwas über.

Heute Mittag wurde ich von der Familie zum Essen in ein Restaurant eingeladen. Dort hing eine Hängelampe mit schwerem Messingring über dem Tisch und ich Schussel hab es mal wieder geschafft zweimal (gleiche Stelle) ordentlich dagegenzuknallen... es hat ordentlich gescheppert und hat ganz schön weh getan. Danach hatte ich keine Schmerzen. Nein, ich war auch nicht bewusstlos, mir war nicht schlecht etc. Heute am späten Nachmittag hab ich bemerkt, dass die Stelle, an der ich mich gestoßen habe weh tut, wenn ich sie berühre. Das fühlt sich an, als ob es ganz leicht kribbeln würde... oder als ob ein blauer Fleck da wäre. Ich seh allerdings nicht hin... keine Ahnung, ob man da was sieht. Naja jedenfalls mach ich mir seitdem wieder viele Sorgen... gerade, was Hirnblutungen angeht. Sowas sieht man ja von Außen nicht. Ich war im letzten Jahr schon zwei Mal wegen solcher Stoße gegen den Kopf in der Notaufnahme (ich sag ja... Schussel und viel zu schnell zu viel Panik und Angst). Einmal wurde ich nach der Untersuchung wieder nach Hause geschickt, beim letztes Mal musste ich über Nacht im Krankenhaus bleiben. Viel gemacht wurde da aber nicht. Ich habe eine Infusion gegen das Kopfweh bekommen und ansonsten wurden ein paar neurologische Tests gemacht (Pupillentest, Gleichgewicht, mit geschlossenen Augen an die Nase fassen etc). Das alles habe ich zu Hause auch probiert. Klappt bestens. Aber reicht das aus um festzustellen, dass mir nichts fehlt?? Die Kopfhaut ist ja sehr empfindlich, das weiß ich, und so ein Stoß geht wohl auch nicht spurlos vorüber... ist wohl klar, dass man das noch spürt. Und auch der Kopf hält ja wirklich einiges aus... grade wenn ich an meinen Sohn denke, der momentan anfängt zu krabbeln und sich überall hochzuziehen... wo der sich schon überall den Kopf angehauen hat und es hat nie was gefehlt! Trotzdem hab ich etwas Schiss. Ich war heute Nachmittag auch bei meinen Eltern und die sagen, ich solle mir keine Sorgen machen, da fehlt nichts...

Nun sitze ich mit meinem Sohn alleine in unserer Wohnung und fange wieder an viel zu viel zu denken... :(

Wie ist eure Einschätzung?

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Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion, Werte normal

Hallo,

ich habe große Probleme mit der Konzentration, mit meiner andauernden Müdigkeit und noch viele weitere Symptome die ich gleich aufzählen werde. Ich habe eine ADHS "Diagnose" (ich habe einen Fragebogen beantwortet) und habe eine Zeit lang Ritalin genommen. Eine großartige Wirkung konnte ich nicht feststellen, eigentlich nur eine leicht verbesserte Konzentration (Placebo Effekt?) und ein paar Nebenwirkungen. Auch wurde ich bereits am Atlas behandelt (der oberste Halswirbel), da mir gesagt wurde dass die Symptome durch eine Verschiebung dieses Wirbels verursacht werden können. Die Verschiebung wurde Festgestellt und ich war eine weile in Behandlung. Ich hatte danach eine Weile keine Rückenschmerzen und meine Füße schmerzen nun auch nach längerem Laufen nicht mehr, meine eigentlichen Probleme blieben bestehen. Nun habe ich gerade erfahren das meine Schilddrüsen Hormonwerte normal seien, ich war eigentlich sicher dass dies die Ursache für meine Probleme ist. Ich liste am besten mal die Symptome auf die mich zu diesem Schluss geführt haben, also alle Symptome die ich im Zusammenhang einer Fehlfunktion der Schilddrüse aufgeschnappt habe welche auf mich zutreffen. Erstmal die Symptome die mir schon vor meinem Verdacht auf eine Schilddrüsendysfunktion aufgefallen sind:

  • Konzentrationsprobleme
  • Müdigkeit
  • Schlafprobleme
  • Herzrasen
  • Starkes Schwitzen
  • häufig Durchfall
  • häufiger Stuhlgang
  • Nackenverspannungen/Schmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Nervosität
  • Strohige Haare
  • Trockene/Schuppige Haut
  • Nierenschmerzen (bzw in der Nierengegend, einmal war mein Urin trüb als ich deswegen aufgewacht bin)
  • Plötzliche Gewichtszunahme vor ca. 4 Jahren (Im alter von 16 als ich in die Pubertät kam, um ca. 20-30kg, von ca 60-70 auf über 90kg bei 185)
  • Übergewicht (trotz gefühlt nicht übermäßiger Nahrungsaufnahme)
  • Antriebslosigkeit
  • Depressive Verstimmungen
  • Gereiztheit
  • nächtliches Kribbeln und Einschlafen von Händen und Unterarmen
  • apathischer Gesichtsausdruck
  • Ohrgeräusche
  • blasse Haut (deutlich blasser als beim Rest meiner Familie) mit gelblichen Verfärbungen
  • Nackenverspannung, Nackenschmerzen
  • brüchige Fingernägel (wobei hier natürlich der vergleich mit "der Norm" schwer fällt)
  • trockene Schleimhäute
  • häufig verstopfte Nase (könnte auf geschwollene Nasenschleimhäute hindeuten)
  • geschwollenes Gesicht (bzw dicke Backen, die hatte ich früher nicht, kann natürlich auch ganz normal am Übergewicht liegen)
  • dicke Augenlieder
  • Schwindel
  • Gedächtnisprobleme
  • leichtes Frieren (eher auf der Haut und in den Händen/Füßen)

Ein paar Symptome bei welchen ich mir nicht sicher bin habe ich weggelassen. Meine Frage ist nun, fällt euch eine Mögliche Ursache meiner Probleme ein? Nicht alle der Symptome sind für mich eine große Belastung, einige aber eben schon.

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