Schwindel und Schwanken :-(

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3 Antworten

Ich meine, Du hättest einen gutartigen Lagerungsschwindel. Der ist lästig, aber harmlos. Mach diese Übungen: http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Fokus/Schwindel/Behandlung/Uebungen_zum_Lagerungsschwindel.php und schau, ob es dadurch besser wird.

Wenn nicht, und der Schwindel hält an, solltest Du doch besser zum Arzt gehen, denn Schwindel kann vielfältige Ursachen haben - der Lagerungsschwindel ist es halt sehr oft.

Wenn es plötzlich nach dem Aufstehen passiert ist, dann kann es auch eine Blockierung sein und evtl. ist dazu auch ein Nerv eingeklemmt. Stell Dich unbedingt erst Deinem Hausarzt dann dem Orthopäden vor. Finden beide nicht, klär es vom HNO-Arzt ab. Kannst ja Deinem Arzt wegen dem Lagerungsschwindel ansprechen, aber ich glaube nicht so recht daran. Viel Erfolg

Hallo, vielleicht sind durch eine bestimmte Bewegung die kleinen Wirbel im Halsbereich ( HWS)blockiert, so das der Blutdurchfluss nicht mehr richtig gewährt ist. Probier mal ob dir schwindlig wird, wenn du den Kopf drehst( links, rechts) oder nickst ( vorn, hinten).Mein Heilpraktiker löst bei mir durch bestimmte Griffe die Blockaden. Es kann aber auch mit dem Blutdruck zusammenhängen.

Meinst Du, er renkt Dich ein?

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@Borg13

Warum nicht, macht der Notfallarzt auch bei mir, wenn ich wieder mal eine Blockade habe und meinen Kopf nicht mehr bewegen kann, tut auch nicht weh

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@koathel

Darum nicht:

"Einrenken gefährlich - Warnung vor riskantem Ruck:

Zunächst werden die Muskeln um einen blockierten Wirbel gelockert, bevor dieser mit einem gezielten Ruck eingerenkt wird.

Doch die "handgreifliche" Therapie ist alles andere als ungefährlich, warnen Experten.

Nicht selten kommt es beim Einrenken der Halswirbelsäule zu einem Hirnstamminfarkt. Wenn eine der vier Halsschlagadern durch die heftige Bewegung einreißt, dringt Blut in die dreischichtige Gefäßwand ein und gerinnt. Ein wandernder Blutpfropf entsteht, der im schlimmsten Fall die Blutzufuhr zum Gehirn verstopft und einen Schlaganfall auslösen kann.

Eine relativ neue kalifornische Studie belegt dies eindeutig: Von 51 untersuchten Schlaganfall - Patienten hatten sich sieben im Monat zuvor chirotherapeutisch behandeln lassen. Fünfmal mehr als nach Meinung der untersuchenden Ärzte statistisch zu erwarten gewesen wäre.

Trotzdem raten die Experten nicht generell von einer Behandlung beim Chiropraktiker ab. Sie fordern allerdings eine sorgfältige Nutzen - Risiko Abwägung und eine verbesserte Aufklärung der Patienten.

Interviewpartner im Beitrag: Prof. Dr. Andreas Hufnagel Neurologische Universitätsklinik Essen Hufelandstraße 55 45122 Essen Telefon (0201) 723 - 32 67 Fax (0201)723 - 31 43 Dr. Jürgen Uthoff Orthopäde Markt 8c 23611 Bad Schwartau"

(Norddeutscher Rundfunk)

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