Schwierigkeiten beim Eingewöhnen einer Gleitsichtbrille?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe mir auch letztes Jahr für teures Geld eine Gleitsichtbrille aufschwatzen lassen. Ging mir ebenso wie Dir, ich bin dann aber zum Augenarzt gegangen. Nach ca. zwei Stunden Sehtest (und Pupillenerweiterung etc) stand fest, dass die Brille für mich nichts taugte. War gottseidank noch in der Gewährleistungsfrist, sonst hätte ich 700 Euro in den Sand gesetzt. Jetzt habe ich wieder eine Lesebrille (300 Euro). Ich gehe jetzt immer zum Arzt vorher, und zu dem Optiker gehe ich garantiert nicht wieder.

Also... ich gehe mal davon aus, daß Du sowohl zum Lesen als auch für die Ferne eine Brille brauchst. Richtig? Dann ist eine Gleitsichtbrille schon eine gute Lösung.

Wenn Du allerdings adlerscharf in die Ferne siehst, auch ohne Brille, dann verstehe ich den Rat Deines Optikers nicht so ganz.

Egal wie: vier Wochen Eingewöhnungszeit ist zu lang. Dann stimmt - nach meiner Erfahrung - etwas mit der Brille nicht. Es ist gar nicht so selten, daß fehlerhaft gearbeitet wird, und Du quälst Dich herum und denkst, es läge an Dir.

Noch etwas Generelles zu Gleitsichtbrillen: natürlich muß man sich an die verschiedenen "Zonen" gewöhnen. Also, wenn man durch die falsche Zone guckt, ist es halt verschwommen. Das gibt sich mit der "Übung". Aber vier Wochen "Übung" sind definitiv zu lang. Oder trägst Du diese Brille nicht täglich?

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