Schwere Erkrankung wer heilt hier besser?

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4 Antworten

Ich verstehe deine Irritation bei manchen Antworten auf GSF.

Im Gegenteil zu dir bin ich allerdings der Meinung, dass eine Methode, wie z.B. die Homöopathie aber auch andere „alternative“ Verfahren, für deren Wirksamkeit es keinen gesicherten Nachweis gibt, nicht nur bei schweren lebensbedrohlichen Erkrankungen, sondern auch bei anderen Krankheiten keine Existenzberechtigung haben.

In vertretbaren Einzelfällen mögen es Mediziner mit dem Placebo-Effekt probieren, auf dem subjektive Erfolgsmeldungen mancher Patienten beruhen, aber Glaubens-Doktrinen haben in der Medizin nichts zu suchen.

Ich will in diesem Zusammenhang auch noch einmal an die Hinweise des Supports des Supports erinnern

und daran, dass berechtigte Kritik an einzelnen Methoden sich auf die Methode und nicht auf einzelne User bezieht und deshalb ein Ton, der dem eines erwachsenen Menschen entspricht, eingehalten werden sollte.

Und selbstverständlich darf es nicht verboten sein, seine eigenen Bedenken zu Beiträgen Anderer in vernünftiger Weise(!) kund zu tun.

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Kommentar von StephanZehnt
28.03.2014, 13:22

Hallo Zweimal,

ich habe schlicht ein Problem damit, dass nun genau die Hinweise des Supports genutzt werden um jeden Hinweis, dass man bei bestimmten Erkrankungen doch besser zum Arzt geht konterkarieren. Auf den Kommentar von georgganter kam sofort der Hinweis ..Scheint es dir entgangen zu sein, dass hier keine Diskussionen mehr erwünscht sind pro und contra Homöopathie oder starke Medikamente.

Das RKI verweist (Streptokokken) Präventiv- und Bekämpfungsmaßnahmen unter Punkt 2 auf das Infektionschutzgesetz § 34
In dem Gesetz ist nicht von Heilpraktikern / Homöopathie die Rede

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Streptococcus_pyogenes.html

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Kommentar von walesca
28.03.2014, 15:52

.. bin ich allerdings der Meinung, dass eine Methode, wie z.B. die Homöopathie aber auch andere „alternative“ Verfahren, für deren Wirksamkeit es keinen gesicherten Nachweis gibt, nicht nur bei schweren lebensbedrohlichen Erkrankungen, sondern auch bei anderen Krankheiten keine Existenzberechtigung haben.

"Keine Existenzberechtigung"????? Genau DAS ist die Schwarz-Weiß-Einstellung, die hier verständlicherweise immer wieder kritisiert wird. Wäre es nicht möglich, ganz einfach zu akzeptieren, dass einige User ihre eigenen positiven Erfahrungen -auch mit alternativen Methoden - einfach nur an Andere weitergeben möchten? Dass heißt doch noch lange nicht, dass alles andere nur sch.... ist!! Meine Einstellung dazu findest Du in meiner Antwort. LG

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Hallo Stephan!

Aber sollte man in solch einem bei schweren Erkrankungen doch eher auf die moderne Medizin vertrauen die natürlich nicht perfekt ist.??? Oder heilen wir Morgen einen Krebs mit Homöopathie udgl.?

Das kann ich nur voll unterstützen!! Ich würde bei schweren Krankheiten auch in erster Linie zum schulmedizinisch arbeitenden Arzt gehen und alles genau abklären lassen. Die dann vorgeschlagenen Therapien sollte man aber auch ein wenig kritisch sehen und nicht alles gleich gottergeben hinnehmen!! (viele Bandscheiben OPs sind z.B. völlig unnötig!!) Ideal wäre es aber, die Schulmedizin mit den Möglichkeiten der alternativen Behandlungsformen zu kombinieren!! Krebs lässt sich ganz sicher nicht allein mit alternativen Methoden heilen, aber man kann dadurch sehr viele Beschwerden wesentlich abmildern!! Bei leichten Krankheiten, wie z.B. eine Erkältung, sollte man es erst einmal alternativ versuchen, aber auf die Schulmedizin kann wirklich nicht immer verzichtet werden! Mich macht es immer ganz besonders kritisch, wenn ich höre, dass die Therapie XY so gut sein soll, dass man damit alles heilen kann - dann kann etwas daran nicht stimmen! Ein kritischer Patient, der seine ernsthaften Krankheiten selbst "managen" kann, ist immernoch die beste Version - auch wenn sie damit manchen Arzt gelegentlich nerven!

Alles Gute wünscht Dir walesca

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Kommentar von beamer05
28.03.2014, 16:53

Bei leichten Krankheiten, wie z.B. eine Erkältung, sollte man es erst einmal alternativ versuchen,

Hmm, bei einer Erkältung (ich hatte meine letzte wohl vor ca 15 Jahren -oder so), kann man ja auch mal einfach GAR NICHTS besonderes tun, ausser sich ein wenig(!) zu schonen.

Hilft genau so gut (in meiner Umgebung oft genug gesehen), wie das Einwerfen irgendwelcher Kügelchen oder Kräuterchen.

Nun gut, Menschen, die gerne etwas mehr Rituale brauchen (haben möchten), können ja gerne dies und das verwenden, und denen empfehle ich ja auch mal nen Tee etc.

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Kommentar von Autsch
28.03.2014, 19:05

Oh doch, liebe Valessa.

Krebs ist keine nagelneue Krankheit. Krebs gab es schon immer. Aber damals erkrankte man daran recht selten. Heutzutage ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. (Quelle: Spiegel online - WHO-Statistik: Weltweit mehr Krebserkrankungen).

Das unsere Ernährung, die uns vorgesetzt wird, diese Krebsrate mit verursacht ist so sicher wie das Amen in der Kirche. (youtube: Unser täglich Gift)

“Eure Nahrung sei eure Medizin, und eure Medizin eure Nahrung” sagte schon Hippokrates...und „Gesundheitliche Aufklärung“( runterskrollen und das Video angucken).

Und nicht zuletzt: Was verschweigt die Schulmedizin?: OPC - Camu Camu - Q10 - Vitamin B17 - Organisches Germanium - Melatonin - DMAE - BioBran - Agaricus Blazei - L-Carnosin u.v.a.

http://www.amazon.de/Was-verschweigt-die-Schulmedizin-u-v/dp/3837089282

Bittere Aprikosenkerne, hochdosiertes natürliches Vitamin C, und Enzyme = die Zauberformel für die Krebsprophylaxe. Aber nicht weitersagen ;-)

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Nun ja Homöopathie hat durchaus ihren Sinn, ich bin damit auch aufgewachsen. Aber es gibt Krankheiten die man mit Antibiotika behandeln muss eben wie z.B Mandelentzündung usw. Die Mutter muss natürlich selber wissen was für ihr Kind am besten ist. Sie kann dem Kind ja Homöopathische Mittel im Anfangssatdium geben aber wenn es nicht besser wird sollte man auf alle Fälle zu einem Arzt. Es wäre auch interessant zu erfahren ob die Homöopathie mal in der Lage währe gegen resistente Keime anzukommen.

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Kein einziger Schulmediziner übernimmt die Verantwortung für sein Handeln. Nicht einmal bei verpfuschten Operationen.

Jeder Mensch ist selbst verantwortlich für seine eigene Gesundheit. Aber die öffentliche Meinung wird so hingedreht, dass man glauben soll dass die Schulmedizin "alles im Griff" hätte, und man seine eigene Verantwortung getrost im Wartezimmer an die Garderobe hinhängen kann.

Schulmedizinische Studien werden hauptsächlich von der Pharmaindustrie gesponsert. Seit wann meint es die Pharmaindustrie gut mit unserer Gesundheit? Nein, Wirtschaftliche Interessen stehen im Vordergrund! Das weiß inzwischen jeder halbwegs gebildete Mensch.

Medikamentöse Schulmedizinische Therapien gegen Krankheiten bedürfen danach immer eine Wiederherstellung der natürlichen Körperfunktionen. Auch entstehen oft durch Medikamentöse Therapien Folgeerkrankungen. Schulmedizin will Viren und Bakterien töten und sie amputiert und eliminiert.

Wer von einer Krankheit betroffen ist, merkt sehr schnell die Grenzen der Schulmedizin und dass Ärzte nur mit Wasser kochen.

Daher sollte man sich über die jeweiligen Angebote der Heilungsaussichten eingehend informieren.

Chemotherapie heilt nicht. Chemotherapie zerstört.

Wer die Verantwortung für seine eigene Gesundheit übernommen hat und aktiv seinen Genesungsprozess in die eigene Hand nimmt merkt, dass Gott für jede Krankheit ein Kraut hat wachsen lassen und wie unglaublich wichtig naturbelassene Lebensmittel sind. Ohne Jod und Fluor, Aspartam und Natriumcyclamat und ohne Nitritpökelsalz und Glutamat. Und vor allem ohne Genmanipulation!

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Kommentar von elliellen
28.03.2014, 10:38

Sehr gute Antwort, besser hätte man es nicht schreiben können.

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Kommentar von beamer05
28.03.2014, 16:33

Chemotherapie heilt nicht. Chemotherapie zerstört

Nun, z.B. unsere (ehemaligen) Lymphompatienten sehen das aus ihrer teils jahrzehntelangen Erfahrung definitiv anders - deren Krebs ist nämlich häufig durch die Chemo geheilt, was in den Nachuntersuchungen (Nachsorge) auch immer wieder kontrolliert - und bestätigt wird.

Und das ist nur EIN Beispiel.

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Kommentar von StephanZehnt
28.03.2014, 21:31

Hallo Anneliese,

ich habe nichts gegen die Homöopathie. Doch jedes an seinen Platz. Bei einer leichte Erkältung muss ich nicht gleich mit Medikamenten reagieren.

Wenn ich aber von immer den gleichen Ton höre Impfen und Schulmedizin ist "Teufelswerk" dann steht schon einmal die Frage wird das Forum hier fehlgenutzt.

Das Problem ist nicht wenn man die eigenen Kinder bei einer Erkältungen odgl.mit Hausmittel behandelt. Sondern ob dann manche jg. Mutter dann soviel Instinkt von Großmutter mitbekommen hat das es bei einer schwerwiegenden Erkrankung auch heißt OK das muss ein Arzt abklären.

Ja und dann muss man sich auch einmal absolut in die Nesseln setzen und hier geegn allen Widerstand sagen wenn das Kind schwer krank ist ist die Schulmedizin genau richtig

Ja und dann sind solche Sätze fehl am Platz

Zitat - Wenn es dir nicht passt, kannst du es ja machen wie du willst, aber gehört das hier ins Forum?...

Wenn das Forum Homöopathiefrage.net heißen würde hätte ich auch nie etwas dazu gesagt

Im Moment heisst es noch Gesundheitsfrage.net und dann sollte man schon kompromissfähig sein und nicht absolut gegen die Schulmedizin sein!

Hier eine Meldung zum Thema

http://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2013/12/02/streptokokken-infektion-von-mutter-mit-homoopathie-behandelt-kind-tot/
Da geht es genau so um eine Streptokokken-Infektion wo ein Kind 7 J. stirbt durch die falsche Behandlung. Um nur eins zu nennen im den Foren gutefrage (sept. 2011) oder alleinerziehend . (Baby tot dank Homöopathie) kann man mehr zum Thema lesen. (sanfte Medizin war hier im Forum zu lesen)

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