Schwerbehinderung festgestellt, jedoch schwere Krankheit nicht aufgeführt

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Hallo Schaalsy,

Ich weis nicht, welchen Zweck Sie mit der Höhe der Schwerbehinderung verfolgen, fest steht, die GdB wird nur noch in einer Höhe vergeben und zwar die am höchste der zu bewertenden Erkrankungen. Haben Sie z.B. Diabetes mit 40 % und einen Bandscheibenprolaps der mit 30 % zu bewerten ist, erhalten Sie dennosch nur die 40 %. Dies hat man vor einigen Jahren verändert, da man zu viele Ausweise austellen musste.

Empfehlenswert für Ihren Fall wäre hier ine Neuaufnahme des Falles mittels Änderungsantrag in dem Sie die vergessene Erkrankung gesondert als neue Erkrankung aufführen und den Verlauf schildern. Tragen Sie hierzu die genauen Zeiten ein und geben Sie in einem gesonderten Anschreiben dies nochmals zu Protokoll. ( Vergessen im Bescheid vom ). Ein Widerspruch gegen einen Bescheid, ist die letzte Möglichkeit vor einem Verfahren vor dem Sozialgericht, da beginnen die Kosten. Nach einer Ablehnung oder unveränderten Änderungsbescheid, haben Sie dann immernoch eine möglichkeit des Widerspruchs vor einem Verfahren vor dem Sozialgericht.

Ich kenne nicht Ihre anderen Erkrankungen, sie müssen schwerwiegend sein, sonst bekämen Sie keine 80 % GdB. Sollte diese GdB auf eine Bewegungseinschränkung bezogen sein, wäre es sinvoll ein Merkzeichen z. B. " G " mit zubeantragen. Dieses Merkzeichen vergünstigt Ihnen dann die Autosteuer um die Hälfte, oder Sie nehmen sich eine Wertmarke zum Fahren mit Bus und Bahn der Regionalstrecken für einen jährlichen Vorausbeitrag den Sie an das Versorgungsamt ( oder Amt für soziale Angelegenheiten ) zahlen.

Achten Sie aber bei Ihren bereits 80 % bei der Einkommenssteuererklärung, dass Sie neben dem Freibetrag für die 80 % nochmals 3000,00 Km bzw. 900,00 € zusätzlich ohne Nachweis bei der Steuererklärungen aufführen können. Ich empfehle Ihnen die Internetseite www.anhaltspunkte.de/2008 hierin ersehen Sie die möglichkeit der Bewertungen einzelner Erkrankungen, aber auch dessen Spielraum der Gutachter, mit der sie die Erkrankungen bewerten können.

Mit freundlichen Grüßen

Klausgerd

vielen Dank für die Antwort.

Ich weiß, dass die einzelnen Erkrankungen nicht gesondert berechnet werden, sonst hätte ich wahrscheinlich 300 % :-) bin leider ziemlich belastet. Mir ist nur wichtig, dass die Hautkrebserkrankung im Bescheid steht. MAn weiß ja nie, wofür man es braucht.

ich habe jetzt einen Widerspruch formuliert, mit der Bitte um Aufnahme der Hautkrebserkrankung. Sonst werde ich einen Änderungsantrag stellen, ggf. über VdK. Mich interessiert der Freibetrag von 900.- zusätzlich. Ich schreibe immer treu und brav die gefahrenen KM auf und rechne den tatsächlichen Betrag aus und gebe ihn in der Steuer an. Das sind aber unter 900.- Euro. Darf ich fragen, wo ich die 900.- Euro eintragen muss, um in den Genuss des Steuervorteils zu kommen?

Herzlichen Dank

Grüssle

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@schaalsy

Hallo Schaalsy,

Die Steuerlischen Erfassung in der Einkommensteuer braucht nicht nachgewiesen werden und werden eingetragen in " Krankheitskosten - Sind Fahrten zu Arztbesuche entstanden ? Dann Ja ankreuzen. Dann " bwenutztes Fahrzug - PKW oder eigener PKW - gefahrene Kilometer des Steuerpflichtigen, hier 3000 Km eintragen "

Dies wird gesondert in der Steuerberechnung dann mit 900,00 € bewertet. Geben Sie aber auch bei den Krankheitskosten evtl. Kosten für gesonderte, selbstbezahlte Untersuchungen, Behandlungen, Hörgerätekosten und Brillenkosten ein. Hier kann auch eingetragen werden, die weiteren Kosten für evtl. Krebsvorsorgeunter-suchungen, zusätzliche Kosten für Urologische Sonderuntersuchungen. Auch Zuzahlungen zu besonderen Schuhen und Einlagen.

Schöne Grüße

Klausgerd

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@Klausgerd

herzlichen Dank. Werde ich in Zukunft berücksichtigen :- )

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Hallo..,

man kann gegen einen Bescheid innerhalb von vier Wochen Einspruch erheben. Ob man dann schlicht den Hautkrebs mit aufnimmt aber nicht in die Berechnung mit einfließen lässt weil seit 2006 es keine neuen....gab ist hier die Frage.

Es wird ja auch nicht alles gleich gewichtet bzw. zusammengerechnet. Sonst hätten einige fast 150 Prozent.

VG Stephan

http://landingpages.wolterskluwer.de/media/landingpages/schwerbehindertenver/gdb_mde_tabelle.pdf

Danke für die Antwort. :-)

Mir ist es in erster Linie wichtig, dass die Erkrankung im Bescheid steht.

Die Widerspruchsfrist habe ich verpeilt, war psychisch ziemlich belastet und habe nicht darauf geachtet :-(

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@schaalsy

Ich würde schlicht noch einmal ins Versorgungsamt / Verwaltung der Kommune gehen und mit denen sprechen ob Du in dem Zusammenhang noch einemal einen Ergänzungsantrag stellen kannst.

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@StephanZehnt

Ob man dann schlicht den Hautkrebs mit aufnimmt aber nicht in die Berechnung mit einfließen lässt weil seit 2006 es keine neuen....gab

Es macht auf jeden Fall Sinn, das mit drin stehen zu haben. Sonst fällt dieser Teil bei einer neuen Bewertung vielleicht ganz unter den Tisch.

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@bethmannchen

vielen Dank für die Kommentare :-)

Das ist mir eigentlich am Wichtigsten, dass es drin steht und nicht einfach hinten runter fällt. Am GdB wird sich dadurch wohl kaum was ändern. Ist auch egal. :-) Ich habe jetzt mal einen Widerspruch losgeschickt. Habe jedoch keine Hoffnung, dass dem stattgegeben wird, weil wie geschrieben Frist bereits abgelaufen ist. Als nächstes werde ich Änderungsantrag stellen, über VdK

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Wie soll ich mit meiner magersüchtigen Schwester umgehen, wenn sie bereits in einer Fachklinik ist und meine Familie trotzdem weiter zuhause nervt?

Hallo, meine Schwester (17) ist schwer magersüchtig seit ca. 3-4 Monaten. Sie war zuerst zur Akutbehandlung in einem Kinderkrankenhaus und ist jetzt zur stationären Therapie in eine Klinik speziell für jugendliche Magersüchtige eingewiesen wurde. Leider fehlt bei ihr komplett das Verständnis zu essen und sie manipuliert, wo sie nur kann. Die Schwestern sind aber zum Motivieren, nicht zum Kontrollieren da. Wenn sie nochmal abnimmt und irgendetwas von den Mahlzeiten übrig lässt, wird sie zurückverlegt. Da sie eine atypische Anorexie hat, erkannten wir als Familie nicht gleich diese Erkrankung. Das Problem ist, dass sie eventuell irgendwann in eijne geschlossene Psychatrie kommt und nicht checkt, wie sehr sie damit ihr Leben zerstört.

Mein eigentliches Problem ist aber, dass ich komplett überfordert bin. Sie ist zwar in der Klinik, aber der Terror geht trotzdem weiter. Sie schickt meiner Mutter seitenlange Listen, auf denen Dinge drauf stehen, die sie haben möchte. In drei Stunden, während sie diese mit meiner Mutter bespricht, sammelt sie die dann zusammen und beim nächsten Besuch eskaliert dann die Situation wieder. Mich macht das ziemlich fertig, erst soll meine Mutter alles besorgen und auch abends extra für sie einkaufen gehen und beim nächsten mal ist meine Schwester total sauer auf sie und zeigt enormes Unverständnis. Letztens hat sie zu meiner Mutter gemeint, dass Mama ihr nicht von ihren Sorgen erzählen soll, meine Schwester hätte doch viel größere! Dabei ist meine Schwester die größte Sorge meiner Mutter und sie wollte halt wissen, was es Neues gibt (neue Sorgen!). Mich nervt das nur noch. Am liebsten würde ich den Kontakt zu meiner Schwester abbrechen, da sie nur noch lügt, Ausreden findet und alles auf andere schiebt. Ich kann es einfach nicht mehr hören! Sie denkt, sie ist der Chef, obwohl sie in der Klinik ist und, dass sie uns alle herumkommandieren kann. Manchmal ist sie so sehr verletzend zu uns, dass wir über einen Tag keinen Kontakt mehr haben, aber dann schreibt meine Schwester wieder, dass die Magersucht Schuld sei und sie doch nichts dafür könne! Und doch, sie kann sehr sehr viel dafür. Sie soll wieder essen und nicht ständig hier anrufen und erwarten, dass wir jeden Tag sie besuchen...Meine Mutter bringt es aber nicht übers Herz, ihr die Meinung zu sagen. Ich finde aber, irgendwann sollte es mal "klick" machen und sie sollte sich damit abfinden, zunehmen zu müssen und mit dem Essen konfrontiert zu werden.

Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist, aber ich kann sie einfach nicht verstehen. Ich kann ihr nicht helfen und auch nicht zusehen, wie sie ihre Zukunft durch so eine Sch verbaut! Unsere ganze Familie geht daran kaputt und sie checkt nicht, dass ihr Verhalten der Auslöser ist!

Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben? Ich bin einfach überfordert und überaus genervt von dieser dummen Krankheit und somit auch meiner Schwester, obwohl sie nicht wirklich dafür was kann.

LG, sportyLB98

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Behandlung freiliegender Zahnhälse / Zahnzusatzversicherung

Mein Zahnfleisch ist an vielen Stellen ein gutes Stück zurückgegangen, was mich sehr stört und am liebsten würde ich das behandeln lassen, z.B. mit einer Schleimhauttransplantation.

Nur weiß ich nicht was so etwas kostet, und ich gehe eher davon aus dass ich es nicht bezahlen kann, da ich derzeit ALG II beziehe. Deswegen überlege ich eine Zusatzversicherung abzuschließen, jedoch ist die Frage ab wann für Zahnfleischdefekte geleistet wird, also ab wann sowas medizinisch angeraten ist? Muss eine bestimmte Erkrankung vorliegen bzw. eine bestimmte Menge Zahnfleisch fehlen?

Die Eckzähne sind lang, sodass ich zumindest bei den oberen ganz kurz vor dem Zahnfleisch eine kleine Kante spüren kann. An zwei Backenzähnen ist das Zahnfleisch weiter zurückgegangen, sodass da nach der Kante ein Stück (ca. 1mm) freiliegt und an den vorderen Backenzähnen ist das Zahnfleisch spitz zulaufend statt rund den Zahn umgebend, dort spürt man ebenfalls eine kleine Kante.

Wäre eine Behandlung in diesen Fällen medizinisch angeraten, wenn ja welche?

Und noch etwas: Ich war vor ein paar Monaten bei meiner Zahnärztin wegen Schmerzen am Zahnfleisch, jedoch meinte Sie, dass nix schlimmes vorläge und hat nur gesagt ich solle 2 Wochen mit Chlorhexidin spülen. Nur weiß ich nicht ob es nun eine Gingivitis war oder nicht. Darüber hinaus hatte sie bei der darauffolgenden Routineuntersuchung festgestellt dass bei ein paar Zähnen die Zahnhälse freiliegen. Da wäre meine Frage nun, ob die Versicherung da Probleme machen würde, falls es eine Gingivitis war bzw. die Zähne bei denen sie freiliegende Zahnhälse entdeckt hat mitversichert wären? Es heisst ja immer dass Behandlungen die ANGERATEN wurden nicht übernommen werden, nur hat sie nichts bzgl. Zahnfleisch angeraten.

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Seit 3 Monaten ohne Diagnose ...

Hallo liebes Forum!

Vorab: Ja, ich weiß, dass ihr kein ärztlicher Ersatz seid ... Dennoch frag ich euch mal um Rat. Zu mir: Ich bin 17 Jahre alt, weiblich, hab ein normales BMI (-> Normalgewicht).

Meine Krankheitsgeschichte fing vor knapp 3 Monaten an, also Anfang/Mitte Januar '15:

  • Bauchschmerzen im Oberbauch links (unter den Rippen)
  • Hoher Ruhepuls - 100 bis zu 160, jedoch normaler Blutdruck

Diese zwei Sachen halten bis jetzt an. Also Januar - April. Die Schmerzen sind teils stechend, teils drückend. Sie halten teilweise nur kurz an, z.B. paar Minuten, teilweise jedoch auch über Stunden.

Dadurch wurde bzw. werde ich recht eingeschränkt ... Rennen, beugen, strecken, sogar lachen tut bisweilen weh.

Dazu kamen noch (von Januar bis ca. Februar):

  • Abneigung gegenüber Fleisch (Konnte es weder riechen noch essen ...)
  • Übelkeit mit Würgereiz, jedoch ohne Erbrechen
  • Appetitlosigkeit

Dann noch ... (von März bis jetzt)

  • Schwindel (z.B. beim langem Sitzen & dann Aufstehen)
  • Kalte Hände (da hilft auch Aufwärmen nicht sonderlich!)

Festgestellt wurde bis jetzt:

  • Gallensteine, jedoch keine Entzündung und auch nicht in den Gallengängen
  • Keine Gastritis (Gastroskopie wurde gemacht, Magen & Darm -> Alles gut)
  • Nieren sind in Ordnung
  • Milz leicht vergrößert (14 cm), jedoch keine Probleme
  • Schilddrüsenwerte sind okay
  • Blut & Urin -> Alles ok

Jetzt stellt sich jeder Doc (und ich mir natürlich auch) die Frage, woher die Schmerzen usw. eben kommen. War jetzt schon bei Allgemeinärzten, Chirurgen, Hämatologen, Gastroenterologe ... Alle wissen nicht, was es sein könnte, da die Schmerzen nicht von der Milz oder den Gallensteinen kommen können. Jetzt wurde ich noch zum Kardiologen geschickt, wegen dem hohen Puls (Jeden Tag so um die 130, Blutdruck ist im Normalbereich) und den kalten Händen. Hab bisweilen auch so ein richtiges Pochen, also merke zum Teil wie das Herz rast oder auch die Schläfe pulsiert ... im Alltag. :/ Vom Sportunterricht wurde ich freigestellt, da die Gefahr umzukippen relativ hoch ist, gerade wegen dem Schwindelgefühl, hohen Puls usw.

Ich rauche nicht, trinke nicht (-> gehe auch nicht auf Partys o.Ä., bin da etwas anders als meine Klassenkameraden ^^ Sitz lieber zu Haus und lese ... Bekam da mal von einem Arzt gesagt, "trinken Sie halt mal und gehen Sie feiern" ... während ich mit Schmerzen dasaß. O_O), nehme keine Drogen ... keine Tabletten (außer bei Extremen Erkältungen).

Schwangerschaft ist auch ausgeschlossen. Ebenso wie Allergien, Essensunverträglichkeiten, usw. Wurde alles getestet (auch Lactose, Fructose usw.). Hormonhaushalt passt auch. Habe beim Treppensteigen teilweise auch so ein Zittern in den Beinen ...


Weiß langsam nicht weiter ... Die Ärzte schicken mich weg und meinen nur, ich wäre ein interessanter Fall. Hm. Weiß da jemand Bescheid?

Freue mich über jede Antwort :)

Vielen Dank!

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Bitte um Hilfe Schulterblatt Entzündung

Hallo Community , Ich habe ein folgendes Problem und zwar habe ich jetzt zeit circa 1 Jahr schmerzen am Schulterblatt (Links) zuerst habe ich es versucht es zu ignorieren aber danach wurden sie immer stärker dann habe ich mir einen Orthopäden aufgesucht und er meinte ich hätte eine leichte Entzündung oder sowas. Er hat es ge-röntgen und mit Ultraschall untersucht und hatte halt festgestellt leichte Entzündung und er verschrieb mir einen Schmerz-Gel ich habe es benutz es hat mir nicht geholfen. Ich habe einen weiteren Termin bei ihm gemacht. Und er sagte ich soll es jetzt mit reizstromtherapie versuchen. Nach weiteren 6 Wochen hat es mir auch nicht geholfen. Ich habe habe einen weiteren Termin bei ihm gemacht, und er übeweißte mich zu einen Psychotherapeuten (Krankengymnastik) ich habe da Übungen gezeigt bekommen was ich daheim nach machen sollte das tat ich täglich. Nun Nach 6 Wochen hat es mir nicht geholfen. Und mein rechter Schulter tut seit ca. 2 Monate auch weh. zbw es knack extrem im schulterblatt wenn ich mit meinen Arm besondere Bewegungen mache (wie zb den arm schnell runter hoch runter hoch) Und mein Linker schulter schmerzt jetzt immer noch, aber nur noch stärker als früher. Ich habe viel nach recherchiert aber nichts wirklich was besonders gefunden. Ich habe zbw gelesen das Traditionelle chinesische Medizin, Wobenzym Tablette.. bei manchen helfen sollte. Aufjedenfall habe ich am 15.01.2013 einen Weiteren Termin bei meinen Orthopäden. Ich habe mir auch gedacht ob ich mir einen 2. Orthopäden aufsuchen soll. Ich betreibe in meiner Freizeit Kampfsport Boxen was ich jedoch seit ca. 8 Monate nicht mehr betreibe wegen mein Schulter. Was mir auch ziemlich fehlt . Ich Betreibe in meiner Freizeit sehr gerne Sport Fitness,Boxen ich will das so schnell wie möglich wieder gesund werde. Was meint ihr? Wäre jede Hilfe Dankbar. Freue mich auf eure Antworten

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Rheuma oder nicht?

Hallo,

ich leide seit einigen Wochen bzw. Monaten an Gelenkschmerzen (Hände, Rücken, Füße, Hüften, Schultern). Diese äußern sich ziehend bzw. stechend in Ruhe. Morgens ist es besonders schlimm. Ich leide außerdem an Morgensteifigkeit, die ca. 2 - 3 h anhält. Meine Finger sind teilweise geschwollen und die Grund- und Mittelgelenke manchmal gerötet. Wenn ich mich zu viel bewegt habe, merke ich dies am Abend durch Gelenksteife (auch in den Füßen und Hüften) und Schmerzen bzw. Schwellungen. Seit ca. 4 Wochen bin ich sehr müde und geschafft. Ich schlafe bis zu 12 h und bekomme trotzdem nichts auf die Reihe, weil ich mich nicht konzentrieren kann. Außerdem wache ich oft gerädert durch die Schmerzen auf. Das merke ich schon bei meiner Arbeit im Kindergarten.

Für mich klingt das alles nach Rheuma, aber meine Mutter lacht mich nur aus. Sie meint, dass ich Depressionen habe, weil diese viele in meiner Familie haben (das glaube ich aber nicht). Allerdings ist es bei mir so, dass ich alles machen will, aber es einfach nicht schaffe. Ich habe seit 3 Wochen keinen Sport mehr gemacht, weil ich einfach zu müde bin und das, obwohl ich Sport liebe. Ich habe trotz der Schmerzen immer ein Lächeln auf den Lippen und versuche produktiv zu sein. Nach der Arbeit falle ich allerdings gleich ins Bett und schaffe nichts mehr. Meist schlafe ich schon zwischen 19 und 20 Uhr ein.

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich mit einer solchen Situation am besten umgehe? Mich nervt das ziemlich, dass meine Familie mich nicht ernst nimmt und denkt, dass ich simuliere (meine Schwester hat jahrelang Bauchschmerzen wegen Schulangst vorgespielt). Bei meiner SDU und Hashimoto war es ebenfalls so, jedoch hat sich diese Erkrankung bestätigt. Nun habe ich Angst, dass meine Hausärztin mich ebenfalls nicht ernst nimmt. Oft ist es ja so, dass, wenn der Rheumafaktor negativ ist, dass dieses Thema auf Eis gelegt wird. Die Beschwerden sind dann aber trotzdem noch da und der Patient wird alleine gelassen...

Jedenfalls habe ich am Montag einen Termin bei meiner Hausärztin, um dies alles abklären zu lassen. Ich hoffe, sie findet heraus, was mir fehlt.

Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben. Hat jemand eine ähnliche Situation bereits erlebt?

LG

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Wann heilt eine schwere Gastritis ab? Schmerzen werden nicht besser...

Hallo zusammen! Bei einer Magenspiegelung vor 7 Wochen wurde bei mir eine akute "schwere C-Gastritis des Antrums" (Zitat aus Arztbericht) festgestellt. An anderer Stelle stand "streifige Antrumgastritis" (was auch immer das "streifig" bedeutet). Es wurde ein Gallereflux als Ursache vermutet, da ich zu der Zeit außer meinem regelmäßigen Valoron, dass aber laut Arzt nicht magenschleimhautschädigend ist, keine sonstigen Schmerzmittel eingenommen habe (seit Januar kein Ibuprofen etc. mehr). Und die Ärztin hatte bei der Spiegelung viel Magensäure und Galle gesehen. Deshalb habe ich dann Ulcogant bekommen, außerdem wurde das Pantoprazol, was ich bis dahin mit 20mg/Tag genommen habe, auf 2x40mg, also Höchstdosis, raufgesetzt. Zusätzlich bekomme ich seitdem auch Buscopan. Eine chronische Gastritis war bei mir bekannt, diese schien jetzt akut aufgeflammt zu sein.

Ein Helicobacter wurde ausgeschlossen.

Seitdem ist ja jetzt schon einige Zeit vergangen, meine Magenschmerzen sind aber zwischendurch nur kurzzeitig ein kleines bißchen besser gewesen, seit ca. 1,5 Wochen sind sie aber wieder schlimmer geworden und zur Zeit auch wieder sehr stark. Ich habe auch schon wieder ein knappes Kilo abgenommen (was ja eigentlich nicht mehr darf), aber immer nach dem Essen habe ich sehr starke Schmerzen. Und das mit dem Essen ist bei mir ja sowieso wegen der bekannten Magenentleerungsstörung eher schwierig.

Ich esse eigentlich nur Schonkost, öfter kleine Portionen, verzichte auf säurehaltige Lebensmittel, kein Kaffee, kein Alkohol, rauche nicht. Ich habe auch keinen Stress oder so.

Eigentlich müsste diese akute Gastritis doch schon längst wieder abgeheilt sein und die Magenschmerzen damit besser.

Allerdings waren ja auch Magenpolypen im Corpus und Fundus gefunden worden. Die Ärztin, die die Spiegelung gemacht hat und auch mein behandelnder Arzt vermutete, dass es sich dabei um Drüsenkörperzysten handelt. Mein behandelnder Arzt meinte aber, dass das nichts zu sagen hätte, das hätten viele, die regelmäßig über einen längeren Zeitraum PPI nehmen. Da müsse man auch erstmal nichts machen.

Letzte Woche war ich nochmal bei meinem Hausarzt, weil auch nochmal Blutwerte gecheckt werden mussten. Die Werte sind soweit alle o.k., nur die Leberwerte sind noch ziemlich hoch, jedoch auhc schon deutlich zurückgegangen (Ursache dafür konnte nicht ermittelt werden). Der meinte, dass man jetzt gegen die Magenschmerzen eigentlich nichts mehr machen könne (Augen zu und durch)...

Ist es also eher wahrscheinlich, dass die Gastritis doch noch nicht abgeheilt ist? Das geht doch normalerweise innerhalb weniger Tage? Oder könnten auch doch diese Polypen/Zysten für die fortbestehenden Magenschmerzen verantwortlich sein?

Hat jemand von euch noch eine Idee, einen Tipp oder so?

Danke!

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