Schwer krank?

5 Antworten

Das kann eine Nevenstörung sein. Bei mir sind es auch Symptome, die vor allem in der Phase auftreten, in der ich in der Einschlafphase bin. Ich fühle mich dann als würde ich unter Strom stehen und bei jeder Bewegung zuckt mein Körper zusammen.

Die Ärzte konnten nichts finden, denn das tritt nur phasenweise auf und nicht regelmäßig.

Ich bin dann mal ganz zufällig auf die Selbstbauchmassage gestoßen und habe sie regelmäßig gemacht. Danach stand ich 2 Tage wie unter Strom, nicht nur nachts, aber dann war alles weg und kam auch nicht wieder.

Vor kurzem habe ich mir Jonglierbälle gekauft und trainiere täglich damit. Ich beginne immer mit links und werfe auch mit links.

Als ich versuchte mit rechts zu beginnen, ging es wieder los, aber auf einer niederen Stufe. Jetzt nach einiger Zeit, ist das viel besser geworden und ich habe das Gefühl, dass sich etwas gelöst hat.

Du solltest aber darauf achten, regelmäßig zu trinken. Ich habe immer eine Wasserflasche am Bett stehen und nach ein paar Schlucken geht es mir oft wieder besser.

Auch Gymnastik kann sehr hilfreich sein. Mache abends vor dem Schlafengehen und morgens nach dem Aufstehen ein paar Übungen.

Du wirst sehen, dass dies deinem Kreislauf gut bekommt, neben Wechselduschen und zum Schluss immer kalt stellen.


Kann es sein, dass Du sehr niederen Blutdruck hast? Oder lass Dich mal auf eine Blutdruckregulationsstörung checken, ich denke, dass dafür einige Nächte im Schlaflabor nötig sind.

Hintergrund der Überlegung: Wenn Du ins Bett gehst, langsam zur Ruhe kommst, Dich deutlich der Einschlafphase annäherst, dann scheint Dein Blutdruck dermaßen tief abzusacken, dass der Blutdruck in lebensbedrohlich niedrige Bereiche gerät. Dein ZNS registriert dieses Geschehen, greift ein und schaltet dann in den Panikmodus, um über einen kräftigen Adrenalinschub die Blutgefäße deutlich zu verengen, um so den Druck im geschlossenen Gefäßsystem wieder hochzupuschen.

Man könnte sagen, das ZNS muss überreagieren, weil die (nicht mehr) normal funktionierende Blutdruckregulation nicht richtig kalibriert ist und den Druck zu tief sacken lässt. 

Lach nicht, aber dagegen kann durchaus eine Tasse kräftigen Kaffees helfen, ca 15 min. vor dem Zubettgehen genossen. Das gefäßverengend wirkende Koffein verhindert dabei den zu tiefen Blutdruck.

Sprich mal mit Deinem beh. Arzt über diesen Aspekt, natürlich nur wenn das noch nie Thema war. LG 

Aber niedriger Blutdruck ist doch nicht Lebensgefährlich oder? 

0
@Heinrich87

Nein und deshalb nehmen die Ärzte ihn auch nicht für voll. Aber er ist belastend und deshalb solltest du schon nach Mitteln und Wegen suchen, um in normale Bereiche zu kommen. Das ist möglich. Ich habe es auch geschafft!

2
@Heinrich87

Reichen Dir Deine "bizarren Schlafstörungen" denn noch nicht?

Ich sag mal so, solang wie das ZNS den Druckabfall immer wieder kompensieren kann, ist es nicht lebensgefährlich.

Wenn Du im Bett ein Lattenrost mit höhenverstellbarem Beinteil hast, dann stell das Beinteil mal nach oben. Das Blut fließt dann weniger in die Beine und dafür leichter in´s Hirn. Vielleicht hilft das ja schon und Du kannst den Kaffee sparen. LG

1

Hallo,

wenn 87 in deinem Nicknamen deinem Alter entspricht, bist du noch sehr jung.

Wenn die Ärzte deinen Symptomen keine Diagnose zuordnen können, dann könnte es möglicherweise psychosomatisch bedingt sein.

Ich kann hier nur raten, da ich weder Arzt bin, noch eine psychotherapeutische Ausbildung besitze. Vielleicht hattest du als Kind/Jugendlicher einmal ein so schreckliches Erlebnis, oder Ereignis, dass dein Unterbewusstsein verdrängt hat und in der Form verarbeitet wird.

Vielleicht solltest du mal in die Richtung denken.

Ich kann dir sonst nur alles Liebe wünschen.

Ach, Du findest ihn mit 87 sehr jung? Wann genau beginnt für Dich das fortgeschrittene Alter? ;))

2
@Winherby

ich bin wie Nelly schon schreibt, vom Geburtsjahr 1987 ausgegangen und auch von der Schreibweise, die einem jungen Menschen entspricht.

2
@ThePoetsWife

Ja Mädels, das weiss ich doch, sollte ein Gag sein, deshalb der ;))

1

Panikattacken, Schlafstörungen, Druck im Kopf, Augenzwinkern, Gefühl nicht richtig durchatmen zu können - woher?

Hallo, ich habe seit einiger Zeit ganz plötzlich Panikattacken, bei denen ich plötzlich das Gefühl habe, jeden Moment ohnmächtig zu werden, keine Luft mehr zu bekommen und zu sterben. Manchmal habe ich das Gefühl, ich spüre meine Atmung nicht mehr, und das ist zB ein Auslöser für so eine Attacke, und das spielt sich meist immer weiter auf. Dann beginnt mein Herz wie bekloppt zu rasen und ich weiß einfach nicht was ich dann tun soll. Desweitern habe ich ständig Schwindelgefühle. Das es nur Einbildung ist, weiß ich ja, aber es ist teilweise echt schlimm und mir gelingt es nicht immer michso zu beruhigen, dass diese Attacke nicht so ausartet. Dazu habe ich Atemprobleme, bei denen ich das Gefühl habe, nicht richtig durchatmen zu können und muss plötzlich ständig gähnen um genau dies zu versuchen. Klappt auch meist, aber es strengt nach einer Zeit unheimlich an. Als wäre das alles nicht schon genug, leide ich unter starkem Augebzwinkern, in dem die Augen durch extremes Zwinkern teilweise mehrere Sekunden "geschlossen" sind und ab und zu unter Schlafstörungen oder schlafstarre. Ich kann mich plötzlich im Halbschlaf nicht mehr bewegen, nicht reden usw. Mein Freund meinte, dass ich in solchen Momenten plötzlich stark anfange zu zittern. Die Tage danach habe ich dann gefühlt einen anstrengenden Druck oder Zerren im Kopf und der Nacken tut mir weh. Vielleicht kommt das auch durch Verspannungen in der Halswirbelsäule und das starke zwinkern, aber ich habe Angst, dass es etwas schlimmeres sein könnte! Ich bin 22, in der Ausbildung und war früher als Kind schon zweimal in einer Kinderklinik weil ich mir eingebildet habe keine Luft zu bekommen und nichts mit Stückchen essen zu können. Aber das jetzt ist viel schlimmer. Manchmal brauche ich nur Bauchschmerzen haben oder einfach müde sein und das Gefühl haben dass mir die Augen gleich zuklappen, schon habe ich Angst ohnmächtig zu werden und zu sterben und bekomme eine Attacke. Oder ich habe ab und zu so Angst eine Attacke zu bekommen, dass ich sie halt aus genau dieser angst heraus bekomme. Essen ist in solchen Momenten sehr schlecht. Aus Angst, es könnte was schlimmes sein wie zb ein Hientumor, traue ich mich nicht zum Arzt. Und ich wollte über diesen Weg ersteinmal herausfinden, ob es Leute mit ähnlichen Symptomen gibt, was euch geholfen hat oder was es ist, denn langsam ist es nicht mehr auszuhalten.

...zur Frage

unscharfer Fleck

Hallo,

ich bin weiblich, 30 Jahre alt und habe seit ein paar Tagen ein recht merkwürdiges Problem. Ich habe einen unscharfen Fleck im Sichtfeld, und zwar ein kleines Stück links unten neben dem Punkt, auf den ich die Augen fixiere. Die Dinge in diesem fleck werden teilweise so unscharf, dass sie regelrecht "verschwinden". Ich kann alles Lesen, aber gerade bei schnelleren Augenbewegungen ist der verschwommene Fleck sehr nervig, da er sich schon auf die nächste Zeile auswirkt. Der unscharfe Fleck ist auf beiden Augen, auch wenn ich mir eines zuhalte, ist er weiterhin sichtbar.

Das Problem besteht, wie schon gesagt, seit ein paar Tagen (8 sind's, um genau zu sein). Ich war deswegen beim Augenarzt, aber der meinte, dass mit den Augen alles ok wäre. Einen Erklärungsversuch wollte er nicht wagen, er hat mich nach Hause geschickt mit den Worten "wenn der Fleck größer wird, dann kommen Sie nochmal". Anschließend war ich noch beim Hausarzt, der natürlich nicht viel dazu sagen konnte. Er meinte es könnte eine Migräneaura sein, allerdings würde die eher flimmern (und mein Fleck flimmert nicht wirklich). Ich soll das ein paar Tage beobachten und dann ggf. zur Augenklinik gehen.

Ansonsten kann ich noch sagen dass ich durchaus schonmal merkwürdige Dinge gesehen habe, flimmernde Zickzacklinien, die im Zentrum des Blickfeldes starteten und sich langsam nach außen bewegten, aber die waren nach spätestens einer Stunde weg (und Kopfschmerzen blieben aus). Generell liegt Migräne in der Familie, ich selbst leide allerdings mehr unter Spannungskopfschmerzen. Richtige Migräne habe ich eigentlich so gut wie nie.

Nun frage ich euch, ob jemand schonmal so ein Symptom hatte. Können vielleicht die Migränekandidaten unter euch was zur Aura-Theorie sagen? Kann eine Migräneaura wirklich so lange anhalten? Dazu kommt, dass ich keinerlei Kopfschmerzen habe, seit dieser Fleck aufgetaucht ist. Und er flimmert ja auch nicht. Gibt es sonstige Erfahrungen, die ihr gemacht habt?

...zur Frage

Schwindel, Druck stirn, Augen und HWS schmerzen?

Hallo,

ich bin neu hier und habe eine Frage bzw suche Gleichgesinnte 😏

Kurz zu mir, ich bin 37 und eigentlich glückliche alleinerziehende mama, wenn nicht diese Probleme wären ...

Seit meiner letzten Migräneattacke mit Aura vor 3 Wochen sind Schwindel, Kopfdruck und HWS Probleme mein lästiger und einschränkender Dauerbegleiter.

Dazu bin ich sehr schnell müde bzw meine Augen fühlen sich so schwer an das ich freiwillig früh ins Bett gehe.

Beim Augenarzt war ich bereits, der meinte das er denkt das meine brille zu schwach ist und ich solle das beim Optiker klären - also wirklich untersucht hat der leider nicht.

Beim HNO war ich, mit dem ohr ist alles okay. Da ich aber chronische Nebenhöhlenentzündung habe wurden Mal wieder neue CT Bilder gemacht mit dem Ergebnis das alle Nebenhöhlen dicht sind ohne das ich aktuell akut Probleme habe (die nnh schließe ich selber als Ursache aus da ich diesen Befund seit 10 Jahren habe aber noch nie deswegen Schwindel und Augendruck hatte.

Der Hausarzt hat mich zum MRT vom Kopf geschickt, hier kam raus das irgendwie so ne Art Aneurysma im Hirn ist aber viel kleiner und "gutartig" und das das an einer Stelle sitzt wo kein Schwindel oder druckgefûhl aufs Gesicht entsteht.

Das große Blutbild war mehr oder weniger unauffällig, mein Eisen ist im Keller aber die Tendenz ist positiv da ich nur noch eine Eisenmangelanämie habe und nicht wie vor 10 Wochen eine komplette Blutanämie.

Beim Orthopäden war ich auch, der hat mich zum MRT der HWS geschickt... Heute war der Termin, Ergebnis ist das was an C5 und C6 nicht passt, irgendwelche nerven irgendwie eingeklemmt sind und ich zum Orthopäden wieder soll - ABER der Radiologe meint das es nicht mit dem Schwindel und dem Augendruck in Verbindung zu bringen ist.

So und nun habe ich lauter Befunde die nichts mit meinen Problemen des Drucks und des Schwindels zu tun haben sollen 🙄

Das einzigste was ja nun noch in Frage kâme wären doch dir Augen aber ein Optiker hilft mir da ja nicht wirklich weiter oder? Wir haben in der Familie mit erhöhtem Augeninnendruck zu tun, aber löst das solche Beschwerden aus?

Was soll ich denn nun noch machen? Es ist echt ne Belastung 😕

...zur Frage

Anfängliche Symptome eines Myxödems? Wie äußert sich das?

Ich will Euch ganz bestimmt nicht nerven, aber ich mache mir täglich größere Sorgen. Kann man trotz L-Thyroxin-Einnahme ein Myxödem bekommen?. Immer wenn ich die Symptome bei Myxödem durchlese, finde ich meine Probleme wieder:

Nicht eindrückbare starke Schwellungen (bei mir an den Zehen, an der Fußunterseite, inzwischen auch seitlich, am Unterschenkel und an den Handinnenflächen). Meine Zehen sind so stark geschwollen, dass sie immer gekrümmt sind und dazu habe ich immer brennende Schmerzen! Kompressionsstrumpfhosen kann ich überhaupt nicht mehr anziehen, obwohl die im November maßgefertigt wurden. Wenn ich abens im Bett liege, habe ich so starke Druckschmerzen an den Waden, dass ich nur noch seitlich einschlafen kann. Meine Füße muss ich aus dem Bett strecken, sonst werde ich wegen des Hitzegefühls und der brennenden Schmerzen verrückt. Schmerztabletten bringen nichts, auch keine Kälteeinwirkung oder Quarkwickel - habe ich alles schon ausprobiert.

Ständige Müdigkeit (schlafe nachts 8 Std. und nachmittags 3 Std) - sonst kann ich den Tag nicht überstehen

Schwellungen der Augenlider und des gesamten Gesichtes

Muskelschmerzen

Ausfallen der seitlichen Augenbrauen

Da ich langsam am Rad drehe, habe ich mir nochmal für Montag einen Termin beim Endokrinologen gemacht. Wenn ich da nachlese, wird immer Euthyrox empfohlen, ich selbst nehme seit 03/2012 L-Thyorxin. Und jetzt die wichtigste Frage: Sind diese Schwellungen reversibel oder bleibt das jetzt so? Seit neuestem bin ich soweit, dass ich als erstes morgens meine Füße anschaue. Wer schon mal Bilder eines Myxödem gesehen hat, kann verstehen, warum ich hier schon wieder nachfrage. Das macht einem doch Angst, oder?

http://de.wikipedia.org/wiki/Myx%C3%B6dem

Und jetzt das Neuste: Ich wache morgens auf und meine Daumen, Zeige- und Mittelfinger sind eingeschlafen. Habe ich jetzt auch noch ein Karpal-Tunnel-Syndom? Eure leicht verzweifelte Gerda.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?