Schulterschmerzen

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Hallo Alejandra , zuerst möchte ich mal meiner Verwunderung Ausdruck verleihen, wieso Du Dich über ein Jahr damit rumärgerst, statt zum Doc zu gehen. meckerermodusaus

kümmerermodusan Zunächst müsste man definieren, was mit Schulter gemeint ist, da gibt es unter Laien erstaunlich verschiedene Ansichten. Doch Deine Beschreibung der funktionellen Beschwerden* ist einigermaßen gut und lassen rel. genaue Schlüsse zu. Den Arm ab einem bestimmten Punkt nicht mehr, oder nur unter Schmerz, heben können, sowie Schmerz beim Schürzengriff, hört sich doch sehr eindeutig nach Impingement-Syndrom an.Dies bedeutet kurz beschrieben eine Einengund des Spaltes zwischen Pfanne und Kugel des Schulter-/ Armgelenkes. Dies führt zu einer Sehnenreizung, die sich bis zur Entzündung steigern kann, evtl. kommt es zusätzlich zu einer Schleimbeutelentzündung. So, nun habe ich Deine Frage was das sein könnte beantwortet. Die Frage woher das kommt ist wichtig, denn die Ursache erkennen und abstellen ( wenn möglich ) ist auf Dauer die beste Therapie. Die Arbeit mit der Maus führt eher zum sogenannten Tennisarm, im Bereich knapp unterhalb des Ellenbogengelenkes. Dennoch hat es mit der Computerarbeit zu tun, nämlich die Sitzerei am Schreibtisch. Die wenigsten Schreibtischplätze, egal ob mit oder ohne PC, sind ergonomisch auf den Nutzer eingestellt. Dies, und die Zwangshaltung SITZEN an sich -über Stunden hinweg-, führt im Laufe der Zeit zu Verkrampfungen der Muskeln, besonders im Schulter-Nacken-Bereich. Diese sind letztendlich für die Einengung des Gelenkspaltes verantwortlich. Es kann aber auch durch Überlastung des Gelenkes sein, z.B. durch Sport. Alle sportl. Disziplinen, die ein häufiges Heben des Armes über die Schulterhöhe erfordern, können dieses Schmerzsymptom hervorrufen. Dies gilt natürlich für Arbeiten mit dieser Art körperl. Belastung ( häufiges Armheben ). Was tun? Neben dem Erkennen und Abstellen der Ursachen, gibts es einige physikalische Therapien, die die Beschwerden abklingen lassen. Dazu muss ich aber für Dich vorweg sagen, dass die Therapie umso länger dauert, je später man zum Arzt / Therapeuten geht. Ampopo Arzt: Er gibt gerne mal nur eine Cortisonspritze gegen Schmerz und Entzündung, -und gut is. Hilft meist prompt, - aber nicht nachhaltig. Er sollte zusätzlich zur Spritze physikalische Therapien verschreiben wie folgt.

Es ist klar, dass sehr verschiedene Menschen sehr unterschiedlich auf unterschiedliche Therapien ansprechen. Doch die im Laufe vieler Jahre gesammelte Berufserfahrung lässt folgende Empfehlung zu. Bei Entzündung erst mal so lange kühlen und schonen bis Entzündung weg ist, dann mit Wärme usw. anfangen!!

Wenn der Bereich nicht entzündet ist, hilft Wärme ( Fangopack. ) um die Muskeln zu lockern. Nach der Wärmevorbereitung eine funktionelle Massage der gesamten Muskulatur der Rotatorenmanschette. Diese Wärme + Massage dient der schnellen , kurzfristigen Hilfe. Mittelfristig ist KG, mit und ohne Theraband, angesagt. Bei beiden Therapieformen (Mass.+KG) ist zum Abschluss zusätzlich eine Elektrotherapie mit Muskelstimulation höchst empfehlenswert. ( Nemectrodyn, Physiomed, etc. )

Langfristige "Therapie" im Sinne von Prävention ist, Erkennen+Abstellen der Ursachen, Kältemeidung, viel Bewegung ohne Belastung und evtl. auch Muskelkräftigung inner Muckibude sinnvoll. Übrigens: Oft unterschätzt wird die Auswirkung zu harter / straffer Matratzen. Wenn Du nachts oft wach wirst, auf der betroffenen Seite liegend den Schmerz spürst, dann solltest Du auch über die Matratze und Kopfkissen Gedanken machen. Aber das wäre dann ein anderes Thema. Gute Besserung wünscht Herbert

sehr gute antwort! ich wäre froh gewesen, wenn ich vor zwei jahren so eine antwort gelesen hätte! hab mittlerweile zwei arthroskopien hinter mir, weil mein schleimbeutel raus musste.

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@totalschaden

Dankeschön für die Blumen, tut mir leid für Dich. Hast jetzt hoffentlich soweit Ruhe. VG, Herbert

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Vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort. Danke aber auch an alle hier mit ihren hilfreichen Antworten.

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Entweder sind es Verspannungen von der Arbeit am PC oder aber die Halswirbelsäule ist nicht in Ordnung. In beiden Fällen hilft nur der Gang zum Arzt. Entweder verschreibt er dir Massagen gegen die Verspannungen, auch Fanko-Packungen sind da hilfreich, oder aber du bekommst Spritzen weil sich eine Bandscheibe ind HWS selbständig gemacht hat. Alleine heilt das jedenfalls nicht, geh lieber zum Arzt.

hatte auch seit einigen monaten in der linken schulter schmerzen, diese zogen sich dan bis in den ober- und unterarm, den arm heben ging nur bis zur einer gewissen höhe. am 23.01.12 wurde ich dann operiert. hatte eine rotatorenmaschettenverletzung. gehe doch einfach mal zum arzt lasse die schulter röntgen, nur dann kannst du ganz sicher sein. falls du operiert werden muß, KG kann eventuell auch ausreichen schreib mich bitte noch mal an ich kann dir zwei sehr gute KH empfehlen, falls sie für dich nicht soweit weg sind.aber mach dich jetzt bitte nicht verrückt lass es einfach von einem arzt abschecken. toi,toi,toi

Sehstörungen, Haarausfall, brüchige Nägel und Panikattacken unter 30

Hallo zusammen, so langsam bin ich mit meinem Latein am Ende... Vor zirka 5 Jahren, da war ich gerade 21 (und ich bin weiblich), fingen meine ersten Sehstörungen an. Vor allem das Autofahren, das schnelle Fokussieren der Augen gerade zu den Abendstunden machten mir zu schaffen. Eines Abends war es dann so schlimm, ich bekam eine Panikattacke und habe seitdem das Autofahren gemieden. Beim Augenarzt kam eine leichte Sehschwäche heraus, seitdem trage ich eine leichte Brille. Nichtsdestotrotz habe ich am Tag immer wieder müde Augen (ich arbeite am PC) und das Fokussieren fällt mir schwer. Wegen der Panikattacken, die immer seltender auftreten, mache ich eine Therapie, die aber in meinen Augen nicht viel hilft (ich lese sehr viel über das Thema, das bringt mir mehr). Nun leide ich seit 4 Monaten unter Haarausfall (es sind viel mehr als 200 Haare am Tag) und brüchigen Nägeln und das Sehen verschlimmert sich. Mittlerweile fahre ich wieder ein wenig Auto, aber durch das Sehen vermeide ich es. Meine Therapeutin meint, das wäre alles psychosomatisch, mein Blutbild ist in Ordnung, nur die Schilddrüse wird noch untersucht. Meine Frauenärztin hat meinen Hormonspiegel untersucht, der auch in Ordnung zu sein scheint. Beim Aufschreiben merke ich selbst, dass das alles nach Psyche klingt, doch da ich mittlerweile recht gut mit der Panik umgehen kann, verstehe ich das Augenproblem noch nicht und das ist der Punkt, der mich eben unsicher macht. Nach dem Essen leide ich wahnsinnig unter Leistungsabfall und ich schlafe seit 1 Jahr schlecht. Beim Autofahren habe ich immer wieder das Gefühl, ich könne in Ohnmacht fallen, weil ich durch das Fahren und das schnelle Vorbeiziehen der Landschaft müde werde. Hat vielleicht jemand eine Idee, was es sein könnte? Ich bin für jeden Rat dankbar! Viele Grüße!

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Woher kommen die Schmerzen bei einem knackenden Handgelenk und kann ich damit an Unterarmgehstützen gehen?

Hallo,

ich lasse Mitte Mai eine Tripleosteotomie an meiner linken Hüfte inklusive DVO überhalb des Knies machen wegen einer Coxa Antetorta und Valga und einer Hüftdysplasie. Aufgrund dessen werde ich ca. 9 Wochen an Unterarmgehstützen gehen müssen. Jedoch habe ich seit ca. 3 Jahren immer wieder Probleme mit meinem linken Handgelenk, welche in letzter Zeit stärker werden. Wenn ich dieses gegen den Uhrzeigersinn nach außen drehe, reibt bzw. knackt es bei jeder Drehung, was weh tut. Auch wenn ich** viel Gewicht** darauf bekomme, schmerzt es (z.B. habe ich eine Freundin letztens getragen, die ca. 47 kg wiegt über 10 m, danach hätte meine linke Hand nachgegeben). Abends, wenn es ruht, merke ich immer ziehende Schmerzen. Beim Handstand schmerzt es auch, aber nicht so stark. Ich hatte nie ein Handgelenkbruch oder eine Verstauchung, höchstens eine Kapselverletzung am Mittelfinger. Der Schmerz zieht außen vom Außenknöchel bis in den kleinen Finger. Auch wenn ich länger am PC bin, merke ich meine Hand. Ich bin nie auf meine Hand gefallen oder überstrapaziere sie nicht (bin Rechtshänderin, mache ich im Alltag mehr mit links). Manchmal kribbelt es außen auch. Deshalb dachte ich erst am Kapartunnelsyndrom oder an eine Sehnenscheidenentzündung, aber irgendwie passt beides nicht so wirklich. Vom Sport besitze ich noch eine Bandage, soll ich die einfach benutzen, wenn ich wieder Beschwerden habe? Oder sollte ich das beim Kontrollcheck vor der OP bei meiner Hausärztin einfach mal ansprechen? Ich mache wegen meiner Hüfte übrigens kaum mehr Sport. Vor ca. 5 Jahren hat das mit dem Knacken bei der Drehung angefangen, aber auch wenn ich andere Gelenke bewege (z.B. die Schulter oder den Fuß), knackt es, bereitet aber keine Schmerzen. Nur nach einer Verstauchung des linken großen Zehs, knackt der auch bei jeder Bewegung und schmerzt jedoch nur selten. Und bis vor ein paar Monaten hat es nur selten weh getan, deshalb bin ich noch nicht zum Orthopäden (und meine Mutter weiß davon nichts, weil ich sie schonen will, da sie ziemlich viele andere Probleme, abgesehen von meiner Hüfte, hat).

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. LG, sportyLB98

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Was tun gegen plötzliches Schielen?

Hallo,

heute zu einem unangenehmen Thema und zwar habe ich als Kind sehr stark geschielt. Regelmäßige Augenarzt und Sehschule gehörten zu meinem Altag als Kind. Damals wurden Maßnahmen ergriffen wie ein Auge abdecken um das Schielen zu vermindern und auch spezielle Kleber für die Brille. Eine OP hatte ich deswegen nicht, es hätte aber operiert werden können.

Als Kind habe ich eigentlich gar nicht darauf geachtet, weil es einem a) gar nicht auffällt und selbstverständlich nicht darauf angesprochen wird und b) man nicht oft in den Spiegel schaut etc.

Trotzdem war ich unglaublich froh, dass die Therapie angeschlagen hatte und man es mir eigentlich nicht mehr ansieht das ich geschielt habe. Denoch kann ich meist nur mit einem Auge schauen anstatt mit beiden gleichzeitig. Klingt etwas merkwürdig, aber ich kann das für mich selbst problemlos bestimmen, mit welchem Auge ich schaue. Also ich kann einfach sozusagen hin- und her 'switchen' mit welchem Auge ich gerade schaue, jedoch nie mit beiden gleichzeitig.

Nun, jetzt wird es etwas komplizierter (zumindest ist es kompliziert es auszudrücken). Ich bin ebenfalls seit meiner Kindheit Brillenträger, da ich eine Sehschwäche habe. Die genauen Werte habe ich gerade nicht, ich sehe aufjedenfall in die Ferne schlecht und habe Werte von 0,5 und 0,75 also relativ schwach.

Kommen wir endlich zum Hauptproblem. Wenn ich lange vor dem PC sitze und arbeite passiert es ganz automatisch, dass mein Auge anfängt zu schielen. Meine Augen sind dann auch total müde und "fertig" und ich möchte auch am liebsten von niemandem mehr gesehen werden. Da es mir total unangenehm ist, so zu gesehen zu werden. Da es ja meist zuvor auch niemand wusste und plötzlich schiele ich extrem. Muss sehr gruselig auch für meine Mitmenschen sein. 

Was kann ich gegen das schielen tun? Warum kommt es so plötzlich? Kann man irgendwie durch die Brille das schielen verhindern? Wie kann ich vom schielen, schnellst möglich wegkommen? Warum isz es wieder da, schließlich war es doch "geheilt"? Kann es mit der Änderung der Sehstärke auch zum schielen kommen? D.h. wenn ich eine neue Brille bräuchte.

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