Schulterprobleme (impingement?)

1 Antwort

Es wird Dir nichts helfen, als auf diese Ärzte zu hören, die Dir (eine längere Zeit) zu Sportkarenz geraten haben. Die Sehnen, die unter dem Schulterdach langlaufen und gereizt / geschwollen sind, werden sich nicht beruhigen, wenn nicht Schonung eintritt (das heisst nicht Ruhigstellung, aber konsequente Schonung). Auch "viele Dehnübungen" halte ich für wirklich reingesteigert und letztlich ungeeignet. Da muss Ruhe rein, und zwar für eine ganze Weile. So viel Ruhe, dass sich die Sehnen beruhigen können, aber eben keine Ruhigstellung (sonst wird die Schulter "steif"). Jede Form von Ehrgeiz oder Ungeduld schadet an dieser Stelle!

Und nicht gleich wieder anfangen, sobald der Schmerz weg ist. Ein halbes Jahr musst Du völlig schmerzfrei sein, bevor Du wieder an irgendwas wie vorsichtigen Belastungsaufbau (unter Beratung, würde ich vorschlagen, weil Du sonst vielleicht gleich wieder richtig schnell "loslegen" wollen würdest) denken kannst. Sonst geht das ewig so weiter und Du wirst 30, ohne dass sich was verändert.

Eine OP ist überhaupt nicht angebracht in dem Falle (zumindest, wie von Dir geschildert). Es gibt nichts zu operieren. Die minimalen Kalkdepots können es nicht sein. Es ist die Spannung, Überlastung, Reizung, Schwellung, die Deiner Schulter zu schaffen macht. Wenn man da auch nur "reinguckt", nimmt die Schwellung zu, denn jede OP sorgt für eine reaktive Schwellung. Es wäre zu hoffen, dass keiner auf die Idee kommt, Dir da eine OP anzubieten. Natürlich kann man überall reinschneiden oder Endoskope hineinversenken. In diesem Fall kommt dabei nur Schlechtes raus (evtl. finanziell etwas "Gutes" für den Operateur). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Arzt empfiehlt.

Danke für die schnelle Antwort. Ich habe in den vergangenen Jahren bereits 2 lange Sportpausen (1x 3 Monate, 1x 7 Monate) eingelegt und nach beiden jeweils erst nach ärztlicher Kontrolle wieder mit Sport angefangen. Immer mit gleichem Erfolg... Die Ruhigstellung bewirkt natürlich ein Abklingen der Schwellung und eine Besserung, aber bedingt durch einen Humeruskopfhochstand, ist der Zwischenraum für die Sehnen einfach zu klein und diese schwellen immer wieder erneut an, sobald ich wieder trainiere. Mein Arzt sagt, dass sich daran auch nicht wirklich etwas ändern wird und diese medikamentösen Therapien auch nur dazu dienen, die Entzündung zu beheben. Er ist der Meinung, dass ich auch zukünftig auf solchen Sport verzichten solle... Auf die Idee mit der OP kam ich, da ich mich nicht damit abfinden möchte, mit 25 mit Sport aufzuhören!

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@Sweatshirt

Ich kann gut verstehen, dass Du Auswege suchst, vielleicht Deinen Sport doch weitermachen zu können. Und wie es sich jetzt anhört, bist Du schon recht verantwortlich mit den Beschwerden umgegangen.

Und dass man mit 25 Jahren die eigenen (körperlichen) Grenzen noch ganz anders erlebt als mit 60, ist nur allzu verständlich. Je älter man wird, desto mehr ist man aber mit den eigenen Grenzen konfrontiert (der eine früher, der andere später) und muss Wege finden, ein erfülltes Leben mit den Einschränkungen zu führen. Wenn etwas an Möglichkeiten wegfällt, wachsen vielleicht auch neue Möglichkeiten heran.

Ich weiss, ich klinge im Moment ein bisschen wie jemand, der einem nach ner Trennung sagt: "Es gibt auch andere Väter mit tollen Söhnen". Das will man da auch nicht hören und versteht gar nicht, was der andere meint. Und dennoch kommt irgendwann wieder ein neuer Partner.

Falls sich also auch weiterhin herausstellen sollte, dass dieser tolle Volleyball-Sport nichts mehr für Deinen Körper ist (leider!), könnte es helfen, den Blick woanders hin schweifen zu lassen und zu gucken, was sonst so geht und mit der Zeit vielleicht mindestens eben so viel Freude machen kann. So ärgerlich und traurig es auch ist, sich mit den eigenen Grenzen auseiandersetzen zu müssen.

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