Schmerzmittel und Überwachung der Leberwerte ..

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Ich denke man kann das schon verlangen, dass die Leberwerte überprüft werden, denn das gehört doch zu einer Behandlung mit solchen Mitteln dazu. Leider ist das jedoch teilweise nicht so praktiziert.

Hallo Stephan, ein verantwortungsbewußter Arzt wird bei einer höheren Dosierung über einen längeren Zeitraum von sich die Leber- und Nierenwerte überprüfen. Falls nicht, würde ich das von selbst verlangen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Arzt dagegen ausspricht. Novalgin ist - vorausgesetzt man verträgt den Inhaltsstoff - noch ein relativ gut verträgliches Schmerzmittel. Die Nebenwirkungen erscheinen fast bedeutungslos, wenn man sie mit anderen Schmerzmitteln vergleicht. Zu dem Medikament Katalodon kann ich nichts sagen, kenne ich nicht. Wenn Du hier Bedenken hast, sprich Deinen Arzt einfach mal darauf an, manche Ärzte vergessen auch ganz einfach solche Routineüberwachungen. Grüße Gerda

Hallo Stephan, ich denke mal wenn du einen guten Arzt hast so wie ich ihn habe, kannst du mit ihm sprechen und es wird dein Leberwert getestet.

Es steht doch oft im Beipackzettel, das der Leberwert regelmäßig überprüft werden soll.

Ich brauche meine Ärztin nur darauf ansprechen und schon wird es gemacht.

Genauso wird es gemacht. Man kann sich ohne weiteres zweimal im Jahr seine Leberwerte ueberpruefen lassen. Dies lehnt kein Arzt ab.

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@pferdezahn

Oft genügt aber nicht die zweimalige Kontrolluntersuchung im Jahr, wenn bei mir irgendwas nicht stimmt, testet meine Ärztin schon mal alle 2-3 Monate.

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@Mahut

Mein Hausarzt ist im Moment auf dem absoluten Spartrip. Da geht nicht viel was nicht absolut absolut notwendig ist. Das heißt ich muss mir wahrscheinlich einen neuen Hausarzt suchen.
Man hat halt ein wenig Angst wenn man zu dem noch eine Hämochromatose hat. Was ja auch auf die inneren Organe geht!

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@StephanZehnt

Das ist allerdings etwas anderes @Mahut, wenn etwas nicht stimmt, oder ein Verdacht besteht.

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@StephanZehnt

Hier etwas zum Thema Katadolon (Wirkstoff Flupirtin) um nur ein Beispiel zu nennen!

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2013/10/25/leberschaeden-unter-flupirtin/11321.html

BMVg und Bundeswehr verharmlosen Gefahren. Mangelnde Fürsorge? – Riskante Malaria-Prophylaxe mit LARIAM Depressionen, Panikattacken und Psychosen: die Liste der besonderen Nebenwirkungen des Anti-Malaria-Medikaments Lariam ist lang. Trotzdem hat die Bundeswehr nach einem Kontraste-Bericht mitgeteilt, das Medikament weiter bei Tausenden von Soldaten in Afghanistan einzusetzen. Dabei behauptete sie, den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin zu folgen. ...

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Ab wann sind erhöhte Leberwerte bedenklich?

Hallo zusammen!

Ich war zuletzt mal wieder im Krankenhaus. Dort wurde auch dreimal im Verlauf Blut abgenommen. Mir wurde immer gesagt, die Werte wären alle in Ordnung.

Jetzt war dem Entlassbrief eine Übersicht aller Laborwerte beigefügt. Dem konnte ich entnehmen, dass insbesondere die Leberwerte im Verlauf deutlich gestiegen sind. Bei der Aufnahme waren die noch völlig in Ordnung und sind dann sogar erst noch ein bisschen gesunken. Da davon keiner der Ärzte gesprochen hatte, gehe ich davon aus, dass die Werte noch nicht bedenklich erhöht sind. Mich würde aber interessieren, wann man reagieren müsste, bzw. worauf man achten müsste. Und wann man die Werte ggf. nochmal kontrollieren müsste.

Die Werte im einzelnen (Wert jeweils bei Aufnahme / am 3. Tag / am 5. Tag):

GOT (=AST): 32 / 20 / 45+ (angegebener Referenzwert <35 U/l)

GPT (=ALT): 34 / 21 / 61+ (angegebener Referenzwert <35 U/l)

g-GT: 41+ / 30 / 46+ (angegebener Referenzwert <40 U/l)

Ansonsten war auch die Lipase die ganze Zeit leicht erhöht (43+ / 47+ / 44+ - angegebener Referenzwert <38 U/l) und auch das g-Globulin, das nur einmal bestimmt wurde, war mit 20,8 (angegebener Referenzwert 10,3-19,6%) leicht erhöht.

Es wurde zwar während des Aufenthaltes die Medikation geändert, ich habe aber im Beipackzettel des neuen Medikaments nachgelesen, da steht bei den Nebenwirkungen nichts von der Leber. Alle anderen Medikamente sind gleich geblieben und auch die parenterale Ernährung wurde nicht verändert.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch sagen, ab wann man von deutlich erhöhten Werten spricht, bzw. ab wann man reagieren müsste. Ich werde das natürlich nächste Woche auch noch mit meinem Hausarzt besprechen, möchte mir aber gerne vorher schon ein bisschen Hintergrundwissen aneignen.

Danke und viele Grüße, Lexi

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