Schmerzen unterhalb des Daumens - belastungsabhängig- Sehnenscheidenentzündung?

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Hallo Sonne 123,

 mit Deiner Lagebeschreibung 

unterhalb des Daumens

kann ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Wo ist denn unterhalb? Ich wage mal zu vermuten, dass Du das Daumensattelgelenk (Bild)  meinst?

Die Schwellung und der Schmerz lassen auf eine Entzündung schließen.

Du solltest trotzdem zu einem Orthopäden gehen, er kann die Hand/den Daumen in geeigneter Weise untersuchen, dann sieht er vielleicht, ob es sich um Verschleiß handelt. Er wird Dir vielleicht eine Cortisoninjetion geben wollen. Das kann bei einmaliger Anwendung nicht schaden, aber spontan helfen.

Du hast ansonsten Recht, viel ist da auf Dauer nicht zu machen, - wenn es Arthrose ist. Ich habe berufsbedingt die gleichen Probleme, ich komme aber mit Astaxanthin und mit Cissus recht gut über die Runden. Bei größerer Belastung im Garten keimt der Schmerz dann doch hin und wieder auf, also ist wieder Schonen angesagt. Das feste Zupacken ist mein Problem.

Wenn Du Glück hast, ist es aber doch nur ein temporäres Überlastungssymptom, welches nach entsprechender Ruhe wieder verschwindet, entweder an einer Sehne oder an einem Schleimbeutel. Sanfte Kälte wird dann gut tun gegen den entzündlichen Teil des Geschehens. Gute Besserung, Winherby

Hallo Herbert,

Danke auch dir für deine hilfreiche Antwort. Ich war nun heute Nachmittag beim Chirurgen und die Röntgenaufnahme hat keinen Befund ergeben. Weder Arthrose noch ein Bruch, also alles okay. Ich soll jetzt den Daumen ruhig halten und verschrieb zudem Diclofenac. Er meinte bis nächste Woche müsste es besser werden. 

Ob das nun das Daumensattelgelenk ist kann ich nicht sagen. Von meinen "Recherchen" her würde ich eher sagen, der Bereich vom 1. Sehnenfach oder so ähnlich.....hier habe ich Schmerzen und eine Schwellung die hart ist. Am rechten Handgelenk ist es nicht. Aber die Röntgenaufnahme war ja völlig unauffällig....also kann da ja nichts sein, was nicht hingehört. Gut ist das ich keine Bandage oder ähnliches habe. So kann ich meine Hand noch frei bewegen. 

Ich habe schon seid Ewigkeiten solche Knubbel an den Mittelgelenken der Finger. Es schmerzt nicht, nur optisch sieht es nicht so gut aus, unter anderem auch in der linken Hand. Selbst hier könnte man nichts sehen im Röntgenbild. Also scheidet Arthrose aus. 

Es wird schon wieder.....LG 

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@sonne123

Das Problem bei Arthrose ist, dass der beschädigte Knorpel selbst gar nicht zu sehen ist, genauso wenig die Gelenkkapsel. Aus einem verschmälertem Raum zwischen den beteiligten Knochen lassen sich zwar Rückschlüsse ziehen, aber bei dem Daumensattelgelenk ist der Raum zw. den Knöchelchen eh sehr gering und auch die Knorpelschicht ist individuell verschieden dünn. Ob da ein Arzt nun eine Reduzierung, oder keine Reduzierung, der Knorpelschicht erkennen kann, das wage ich zu bezweifeln, - es sei denn es gäbe eine ältere Aufnahmen dieses Gelenkes und man könnte damit direkt vergleichen.

Auf den Röntgenbildern sind auch Reaktionen des Knochens auf eine Arthrose erkennbar, so z. B. die Osteophyten. Wenn Du diese Arthrose aber erst seit einigen Tagen spürst, dann ist da noch nix von zu sehen, so schnell lagert kein Körper neues Knochenmaterial an.

Weitere Methoden zur Darstellung einer Arthrose sind die Knochenszinigraphie oder auch der gute alte Ultraschall. Doch die beste Methode ist noch immer die MRT.

Eine hervorragende Methode zur Behandlung einer entzündl. Arthrose ist die Blutegel-Therapie. Die Entzündung und die Schmerzen verschwinden quasi sofort, die Durchblutung der Region wird rel. langfristig angeregt und somit die Versorgung des Gewebes um die Knorpel mit Nährstoffen. Dabei ist dann eine sanfte Bewegung unerlässlich, damit die Nährstoffe durch Diffusion in den Knorpel gelangen kann. Diese Diffusion erfolgt nur bei Bewegung.

Hast Du mein nachgereichtes Bild gesehen? Da sollte der Dich schmerzende Bereich zu sehen sein, oder nicht? LG, Herbert

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@Winherby

Von der Schmerzlokalisation her ist es im Bereich des Daumensattelgelenkes. Vielleicht ist oder war es ja wirklich nur eine Überlastung ...LG

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@sonne123

...oder das alles ist psychosomatisch bedingt, also nur Einbildung und vielleicht gar nicht so abwägig vom Gedanken her.Ob es der Fuss war vor einigen Jahren oder letztens der Rücken, jetzt die Hand. Nie ein Befund....und immer nur die linke Körperseite.

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Hier das vergessene Bild, lG

 - (Schmerzen, Daumen, sehnenscheidenentzündung)

Lies die Beipackzettel deiner Medikamente.

Danke für deine Antwort. Aber was haben meine Medikamente außer Ibuflam, was entzündungshemmend wirkt, mit meiner Frage zu tun? Meinst du die Schmerzen sind eine Nebenwirkung von Trimipramin oder Tavor? Ich war zum HA weil es auch nicht besser war heute früh und mich die Schmerzen doch schon ganz schön "nerven". Heute Nachmittag ein Termin beim Chirurgen. Mein HA meinte das es Arthrose sein könnte, weil mein Handgelenk seitlich geschwollen und hart ist oder es ist ein Bruch. Wo ich letzteres eigentlich ausschließen kann, denn ich bin nicht gefallen oder so. In ein paar Stunden weiss ich mehr. Nochmals Danke für deine Antwort und LG 

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Lymphknoten Leiste

Hallo,

Ich habe seit einigen Tagen immer wiederkehrende "Piekser" im Bereich des Darms und habe, damit einhergehend, auch eine schwergängige Verdauung, was total untypisch für mich ist.

Gestern abend konnte ich dann zu allem Überfluss einen Knubbel in der rechten Leiste ertasten, der sofort mein Kopkino - Leistenbruch einschalten ließ. Die Nacht war unruhig, weil ich auf dem Rücken liegen musste um keine Schmerzen zu haben. Auf der Seite liegend, spürte ich einen Druckschmerz in der Leistengegend, der bis in den Nieren/Wirbelsäulenbereich und in den Oberschenkel zog.

Heute morgen also zu der Vertretung meiner Hausärztin. Dieser tastete mich ab und diagnostizierte einen geschwollenen Lymphknoten, in der Leiste. Im Ultraschall konnte er sehen, dass meine Organe alle in Ordnung sind - ich nur viel Luft im Darm habe, die wohl auf normalem Wege nicht entweichen kann, bwz. sich abbaut. Dagegen bekam ich nun Kautabletten verschrieben, die die Gase zersetzen und dafür sorgen sollen, dass sie entweichen können. Soweit so gut. Es beruhigt micht, dass ich den Jahreswechsel, nicht im Krankenhaus auf dem Seziertisch verbringen muss, um einen Leistenbruch zu reparieren.

Ärger macht mir momentan allerdings der Lymphknoten. Dieser schmerzt, vor allem wenn ich mich etwas bewegt habe, oder eine Weile stehe. Es fühlt sich an, als drücke der Knoten auf Nerven , die dann Schmerzen im Rücken und ein unangenehmes Ziehen im Oberschenkel verursachen. Wenn ich mich dann hinsetze, oder hinlege, geht es wieder gut.

Gibt es hier Erfahrungswerte, wie lange es dauert, bis sich so ein Knoten von selbst zurückzieht? Gelesen habe ich schon, dass Lymphknoten solange ungefährlich sind, wie sie Schmerzen verursachen, sich bewegen lassen, usw. Aber ist es normal das die Schmerzen, die von diesem kleinen Biest ausgehen, so ausstrahlen?

Gibt es etwas, wie ich den Schmerzen entgegenwirken kann? Mehr Bewegung? Besser Ruhe? Wärme...?

Danke vorab für hilfreiche Antworten/Erfahrungswerte und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Caius

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