Schmerzen im Steißbein & Sitzbein bis hin zum Schienbein HILFE!?

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Ich würde auf eine angeborene oder erworbene Fehlhaltung der Wirbelsäule tippen, aber da du schon bei so vielen Ärzten warst, hätten die das bestimmt festgestellt. Es können schon geringfügige Prellungen oder Stürze eine sogenannte Schonhaltung herbeiführen, die dann dauerhaft zu einer Verschiebung im Muskelapparat führt, sprich Fehlhaltung.

Manchmal, wenn die Schulmedizin nicht mehr weiterhilft, haben sich schon alternative Heilmethoden bewährt, die leider die Krankenkassen nicht anerkennen, ist also eine Kostenfrage.

Außerdem glaube ich, dass Stress oder wenn man unter psychischen Druck leidet, oft körperliche Leiden (vegetative Dystonie) hervorruft, die Symptome zeigen, die mit der eigentlichen "Krankheit" nichts zu tun haben. Man verkrampft sich, versteift sich, "verschiebt" sich, und schon ist eine Fehlhaltung entstanden. Aber die Ursache liegt dann in der Psyche und nicht in der Wirbelsäule oder Hüfte etc.

Für mich hört es sich so an, als wärst du am ganzen Körper von Jahr zu Jahr immer mehr verspannt und verkrampfter geworden. Dein Körper kann nur entspannen, wenn du auch psychisch ausgeglichener wirst. Ich hoffe, du verstehst mich jetzt nicht falsch, aber ich habe den Eindruck, dass bei dir auch seelisch nichts im Gleichgewicht ist, was bei deinen langen Leiden auch voll verständlich ist. Mich wundert ehrlich gesagt, dass keiner der Ärzte nach psychischen Hintergründen suchte und dich zu einen Spezialisten überwiesen, wenn du eh schon so ziemlich austherapiert bist.

Aus eigner Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich lange unter Herzproblemen - auch ohne körperlicher Ursache - litt, habe ewig Untersuchungen machen lassen, bis ich dann eine Therapie auf psychischer Basis machte. Ich hatte Probleme, die ich gar nicht so hoch einschätzte, mich aber krank machten. Seit über 10 Jahren bin ich nun beschwerdefrei.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass ich wenigsten ein klitzkleinesbisschen helfen konnte.

Ich an deiner Stelle würde mal in einer Schmerzklinik vorstellig werden. Wenn du unter diesen Schmerzen schon so lange leidest kann es sein, dass die Schmerzerfahrungen im Gehirn gespeichert sind. Eine Therapie sollte daher auch die Grundlagen dafür schaffen, dass du neue positive Erfahrungen macht.

Alles Gute von rulamann

Hallo, das Problem kenne ich! Es gibt Menschen, bei denen ist das Steibein ein klitzekleines bisschen zu lang, zu weit rechts, zu weit links oder ein bisschen zu gewölbt. Auf Röntgenbilder ist das kaum zu sehen, aber die Auswirkungen sind enorm! Über das Steißbein selbst, kann man darauf kaum einwirken, wohl aber über das Kreuzbein. Ich kann Dir nur empfehlen, geh mal auf die Seite Dorntherapeuten.de und schau, ob einer in Deiner Nähe ist. Ich kenne keine andere Therapie, die in genau diesen speziellen Fällen so gut hilft. Viel Erfolg und gute Besserung Bellavista

Seit Jahren nur traurig und einsam, langsam gehts nicht mehr...

Hallo, ich halte es nicht aus, ich muss das einfach mal irgendwo hinschreiben. Kindergarten und Grundschule waren noch okay, obwohl ich schon da gemerkt habe, dass ich keine richtigen Freunde habe. Dann fuenfte Klasse auf Gymnasium war auch einsam, aber normal. In der sechsten Klasse ging es dann los. Ich wurde gemobbt, hatte keine Freunde mehr und verstummte immer mehr. Seitdem bin ich nicht mehr ich selbst. Seitdem denke ich sehr oft an Selbstmord und ich ritze mich. In der siebten Klasse konnte ich endlich die Schule wechseln, bin dann auf die Realschule gegangen. Dort wars auch nicht besser. Gemobbt und ausgeschlossen und noch schuechterner geworden. Klasse gewechselt. Da war es zwar dann okay, aber ich hatte keine Freunde. Jetzt bin ich in der elften Klasse auf einer neuen Schule. Da bin ich jetzt schon seit ca. vier Wochen, alle in der Klasse sind alleine in die Klasse gekommen und haben schon jetzt alle eine Clique und gute Freunde gefunden. Nur ich nicht. Ich kann nicht mit den Leuten reden, bin traurig, wenn ich sie so glücklich sehe, kann mich niemandem anschließen. Das weiß nur niemand. Ich kann auch nicht mit meiner Familie reden, ich schäme mich dafür, dass ich so bin. Mein groesster Wunsch ist es ja, ein Austauschjahr zu machen (ich will weg von hier, ich will selbstständig und offener werden, will wieder Freunde und Spaß haben), aber das ist zu teuer bzw. ich habe meine Eltern noch nicht rumbekommen. Und wenn, das wäre erst nächsten August und das wäre noch ein Jahr Einsamkeit und Traurigkeit... Ich weiß nicht mehr weiter. Ich fresse alles in mich hinein, ich bin so schüchtern, ich kann nicht mit Menschen reden. Und die "Ich-bin-so-glücklich"-Maske kann ich auch nicht mehr lange tragen.. Seit sechs Jahren bin ich kaputt und ich werde immer kaputter..

Was soll ich tun?

Danke fürs 'Zuhören'. Hat ein bisschen geholfen.

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