Schlimme Schmerzen in der Ferse?

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Du könntest es erst einmal mit einem weichen Fersenkissen probieren, das den Schmerz beim Auftritt lindert. Aber meist reicht das nicht aus. Wollte Dir der Arzt spezielle Einlagen verschreiben? Dann würde ich davon Gebrauch machen. Was hast Du denn gegen Einlagen?? Wenn sie Dir das Gehen erleichtern und den Fersensporn ruhig stellen, haben sie doch ihre zeitliche Berechtigung. Aber damit Du mal siehst, daß die Behandlungsalternativen auch nicht so prickelnd sind, kopiere ich Dir aus Wikipedia:

"Bei der großen Mehrzahl der Betroffenen klingen die Beschwerden ohne spezifische Therapie oder durch konservative Behandlung (ohne operative Maßnahmen) wieder ab. Zu den einzelnen Behandlungsformen existiert keine evidenzbasierte Datengrundlage.

Orthopädische Einlagen, die im Bereich des Sporns eine Aussparung aufweisen und an der schmerzempfindlichen Stelle für Druckentlastung sorgen. Diese Aussparung hat in der Regel ein Schaumstoffpolster. Zudem muss mit diesen Einlagen auch das Fußlängsgewölbe abgestützt werden, die Polsterung des Sporns alleine reicht meistens nicht aus. Als vorteilhaft hat sich erwiesen, die Einlagen in stark trittgedämpften Lauf(turn)schuhen einzupassen. Vorher sollten die ursprünglichen Sohlen entfernt werden. Orthopädische Einlagen zur Korrektur vorhandener Fehlstellungen des Fußes (z. B. Senk-/Spreizfuß).

Krankengymnastische Übungen, bei denen die Sehnen an der Wade und Fußsohle gedehnt werden. Lokale Kältetherapie (Eismassage) wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend. Sie ist sehr einfach in Eigenbehandlung anwendbar.

Cortisoninjektionen, mit meist zeitlich nur begrenztem Nutzen. Dabei wird der Muskelansatz mit einer entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamentenmischung aus Lokalanästhetika und Kortikoiden infiltriert. Teilweise werden bis zu drei Injektionen vorgeschlagen. Dabei besteht das Risiko von dauerhaften Gewebeveränderungen an der Fußsohle, die eine Schmerzverstärkung mit sich bringen.

Operation: Dabei wird der Fersensporn abgemeißelt. Zusätzlich können Nerven durchtrennt und der in der Regel entzündete Schleimbeutel entfernt werden. Liegezeit ca. 2-4 Tage, anschließend Entlastung der Sehne durch Spezialschuhe mit zusätzlichen Einlagen, die über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen schrittweise reduziert werden. Bei leichten Fällen ist, sofern erforderlich, eine beidseitige OP möglich. In schwereren Fällen muss erst der eine Fuß ausheilen, bevor der andere operiert werden kann, da eine Belastung des operierten Fußes zunächst nicht möglich ist. Durch diese Operationen können allerdings zu den Beschwerden, die der Fersensporn verursacht, zusätzlich noch Beschwerden durch das Narbengewebe kommen.

Entzündungshemmende Medikamente: Meistens werden nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) verwendet, die schmerzmindernd, fiebersenkend und abschwellend wirken. Die am häufigsten zu beobachtenden Nebenwirkungen bestehen in Störungen des Magen-Darmtraktes, die sich zunächst in Oberbauchbeschwerden äußern.

Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT): Die Anwendung mittelenergetischer fokussierter Schallwellen kann den chronischen Schmerz lindern, der Wirkmechanismus ist in Ansätzen geklärt. Die Kosten dieses Verfahrens dürfen laut Gesetzeslage nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten auf Antrag, ebenso die Beihilfestellen , wenn die konventionellen Maßnahmen ausgeschöpft wurden.

Schmerzbehandlung durch Röntgenbestrahlung (auch als (Röntgen-) Reizbestrahlung oder Entzündungsbestrahlung bezeichnet) des betroffenen Bereiches in meist 4-6 Sitzungen. Hierbei kommt Elektronen- oder Photonenstrahlung bzw. Röntgenstrahlung höherer Energie zur Anwendung. Bei der klassischen Röntgentherapie ab 150 keV, seit einigen Jahren zunehmend durch Beschleunigeranlagen (Strahlentherapiezentren) mit Energien von 4-6 MeV.Die Therapie ist schmerzfrei. Es handelt sich um eine Regelleistung der gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Diese Behandlung wird von einigen Orthophäden nur noch eingeschränkt empfohlen, da sie ein erhöhtes Krebsrisiko birgt."

Schmerzen in der Wade bei Plantarsehnenentzuendung?

Seit 11. November habe ich schmerzen in der linken Fußsohle und zwar auf der Innenseite der Ferse. Ich hatte schon wiederholt einen entzündeten fersensporn und dachte zuerst, der würde mich wieder plagen. Da ich aber sehr gesunde Schuhe mit Einlagen träge, konnte es fast nicht sein. Ich bin zum Arzt, der schickte mich zum röntgen und der Arzt sagte mir, es sei nichts gebrochen, der Fersen Sporn sei reizlos und es müsse die Plantarsehne sein. Ich solle etwas entzündungshemmendes einnehmen und das bein oefters hochlegen. Nach drei Wochen warces kein bisschen besser und ich bekam einen Termin zum MRT. Der Arzt stellte fest, dass die sehnen unter der Ferse entzündet sind. Ich bekam arcoxia, die kenne ich ja schon, und es wurde langsam besser.. Allerdings bekam ich jetzt Muskelschmerzen und vom krummen laufen Rückenschmerzen. Ich ging zur Physiotherapie und der Ruecken wurde besser. Ich nahm keine arcoxia mehr, denn ich hatte mMuskelschmerzen als Nebenwirkung gelesen und die hatte ich im Oberschenkel und in den Armen. Seit heute mittag habe ich extreme Schmerzen in der linken Wade, es ist kein krampf und Bewegung hilft nicht. Am besten ist es, wenn ich die Wade reibe.Aber es hilft nur kurz. Die Wade ist nicht heiss, es gibt auch keine geschwollene oder gerötete stelle. Aber die Berührung ist schmerzhaft von der ferse bis in die Kniekehle. Und ich habe krampfadern. Einreiben mit voltaren hilft auch nicht. Was soll ich tun?

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Zehen ziehen sich nach Innen nach Achillodynie

Hallo ...

durch mehrmaliges Umknicken und neue Laufschuhe zog ich mir vor einer ganzen Weile eine saftige Achillodynie zu. Durch die monatelange Ratlosigkeit unserer Ärzte, humpelte ich mich mit einer Einlage nach der nächsten durch die Welt. Später knickte ich wegen der Schmerzen auch noch um und trug dann ca. 2 Monate noch eine Schiene.

Da die MRT´s hier leider immer erst 2 Monate nach den Vorfällen anstehen, war natürlich jeweils nichts mehr zu sehen, da ich mich ja in dieser Zeit selbst getape´t habe und bei der Physio war. Behandlungen wegen Fersensporn hatte ich auch zur genüge, was aber der zweite Chirurg, bei dem ich war kopfschüttelnd ausgeschlossen hat.

Seit zwei Wochen nun trage ich also die Schiene nicht mehr und nun ziehen sich die Zehen nach innen, sobald ich Zug auf die Wade gebe. Also beim dehnen, oder langen Schritten.

Evtl. hat sich in dieser Zeit (10 Monate hin und her mit den Ärzten hier ) nun meine Achillessehe verkürzt. Die Ferse schmerzt nicht mehr beim auftreten, das Sprunggelenk ist wieder stabil (Trampolintraining) und auch die Wade ist eigentlich nicht auf Spannung.

Hat jemand eine Idee, warum dann die Zehen ( besonders der Kleine und der daneben sich nach innen ziehen ? Je weiter ,desto mehr spüre ich reissenden Druckschmerz entlang der Plantarsehne. Das herausziehen klappt meist nur noch unter Wärme und mit starker Kraft. Man kann sich das vorstellen, wie manche Leute ihre Finger knackend ein Stück heraus ziehen.

Auch ein Tip, wie ich am besten dehne, wäre sehr hilfreich für mich. Bei der Arbeit zBsp kann ich diese Zehenziehtortur alle 30 min machen, damit ich halbwegs schmerzfrei laufen kann.

Meinen nächsten Termin beim Sportchirurgen hab ich erst in 3 Wochen. Allerdings ist das dafür gemachte MRT schon wieder nutzlos gewesen, da die Zehen nicht mit drauf sind.

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Verdacht auf Rheuma

Ich muss am 28,4. ins Krankenhaus in die Rheumatologie.Nach einer ewigen Rennerei zu Ärzten ist es mittlerweise schon so,dass ich schlecht Laufen kann.

Vor Jahren begann es mit 3 Vorfällen am Hals.Danach die rechte Schulter.Dann Krankenhaus Facetten-Gelenk Arthrose LWS.Jetzt schmerzen in den Händen in beiden Ellebogen und stechender Schmerz im linken Fuß.Mittler weile festgestellt "Fersensporn".Die Physiotherapeuten meinten,es ist kein Fersensporn,weil der Schmerz seitlich vom Fuß liegt.

Die Schmerzen kommen und gehen.Manche Tage kann ich mit dem leichten Schmerz leben.Andere Tage geht es garnicht.Mittlerweile bin ich auch etwas verzweifelt.

Nun geht es ins Krankenhaus.Sie wollen herrausfinden,ob es Rheuma ist,weil ich wie mein Hausarzt und Orthopäde sagt "leicht erhöhte Enzündungswerte" habe.

CRP < 5 = 17,5 und deutlich erhöhte Blutsenkung.

Was heißt das alles??

Das Einzige was ich noch weiss,dass es familier auch Weichteilrheuma gibt.Von mütterlicher Seite(sie war 30Jahre,als sie Rheuma bekam) ,inklusive aller Geschwister(7)

Irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl ins Krankenhaus zu gehen,denn erhöhte CRP Werte können ja auch was anderes bedeuten,was man so alles im Internet liest.

LG Sylvia

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