Schleimbeutelentzündung immer operieren?

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Im Akutfall kann man zunächst mit Kälte und Ruhigstellung eine Linderung erreichen. Manchmal können auch eine Laserbehandlung oder Ultraschalltherapie Linderung bewirken.

Als Medikamente werden u.U. "Nicht-Steroidale Antirheumatika" (NSAR) wie z.B. Diclofenac, Ibuprofen oder Ketoprofen gegeben. Diese können die Entzündungsreaktion hemmen und die Beschwerdedauer verkürzen. Manchmal = wenn die Bursitis/Schleimbeutelentzündung aufgrund einer bakteriellen Entzündung ist, werden Antibiotika gegeben.

Eine Operation (1. Entfernung des Schleimbeutels = "Bursektomie" oder 2. Eröffnung des Schleimbeutels = "Punktion" oder "Drainage" wird eigentlich nur dann gemacht, wenn die "konservative Behandlung" = Verhalten und Medikamente nicht anschlagen.

Was du nun tun solltest, kann dir der Arzt sicher besser sagen. Sicher ist jedenfalls, dass i.d.R. erstmal die konservative Therapie ausreicht. Übrigens: Ruhigstellung ist absolut kontraindiziert = nicht ratsam, dadurch kann es steif werden. Wichtig ist daher eine behutsame und langsame Bewegung ohne Belastung.

Gute Besserung und "Frohe Festtage", DaSu81

Auf jeden Fall zuerst alles konservative ausprobieren!!! Erst wenn das nicht hilft, muss man an eine Op denken! Dein Arzt sollte die ein Rezept für die Physiotherapie geben und entsprechende entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente verschreiben!

Nein, man muss eine Schleimbeutelentzündung nicht immer opreieren, man kann sie auch konservativ behandeln. Die konservative Therapie besteht in einer vorübergehenden Ruhigstellung des Gelenks, Kühlung und eventuell entzündungshemmenden Medikamnente. Häufig kann man auch so, ohne Operation, eine Schleimbeutelentzündung in den Griff bekommen.

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