Schleimbeutelentzündung im Knie kühlen und schonen hilft nicht was tun?

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3 Antworten

Eine chronische Entzündung, wie sie nach deinen Angaben vorzuliegen scheint, läßt sich häufig sehr erfolgreich mit einer sog. Reizbestrahlung behandeln.

Hierbei wird die betroffene Region (hier also dein Knie) mit einer vergleichsweise geringen Strahlendosis (Photonen) einige Male bestrahlt (meist 6-10 Termine), wodurch ein "Reparaturreiz" ausgelöst wird. Diese Behandlung gibt es seit ca. 100 Jahren, ist aber leider ausserhalb der Fachkreise oft nur unzureichend bekannt, so dass man manche Orthopäden explizit danach fragen muss. Andere wiederum schicken regelmäßig entsprechende Patienten, weil sie die guten Ergebnisse bei ihren Pat. sehen.

Die Reizbestrahlung (auch als Entzündungsbestrahlung oder -älter- Röntgentiefentherapie bekannt) ist vollständig Kassenleistung, d.h. wird von der Kasse übernommen.

Eine Vorstellung in einer strahlentherapeutischen Einrichtung wäre also zu empfehlen. OB dann -unter Berücksichtigung deiner Beschwerden sowie der vorliegenden Bilder (bitte mitnehmen) eine solche Therapie BEI DIR sinnvoll ist, wird man dann mit dir beraten.

Viel Erfolg!

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Hallo, was ich zum Thema "Chronische Schleimbeutelenzündung" gefunden habe, wirkt wahrscheinlich nicht gerade aufmunternd auf Dich

Bei einer Schleimbeutelentzündung am Knie ist die Dauer abhängig vom Verlauf. Eine akute Erkrankung kann binnen weniger Wochen wieder komplett ausheilen. Der chronische Verlauf ist dabei ziemlich schmerzhaft und schwer heilbar. Es können sich sogar Kalkkristalle im Schleimbeutel ablagen. Diese Kristalle lösen äußerst starke Schmerzen auf, die auch an benachbarte Strukturen stoßen können. Die chronische Bursitis kann sich über Monate, ja sogar Jahre hindurch ziehen.

Von Muskelaufbau rate ich bei einer chronischen Entzündung ab!! Wäre ich an Deiner Stelle, ginge ich mit diesem, sicherlich sehr schmerzhaftem Problem zu einer klassisch arbeitenden Homöopathin. Es muss ja einen Grund haben, dass die Entzündung nicht abklingt. Solltest Du da Vorbehalte haben, könnte ich Dir noch Wobenzym empfehlen. Hier ein Link zu diesem "Medikament"

http://www.wobenzym.de/nc/de/neuigkeiten/detail/news-item/51/

Mein Mann hatte eine starke, auch bereits chronische Muskelentzündung im Oberarm. Nach ein paar Wochen war die Dank Wobenzym völlig verschwunden. Dieses Mittel wirst Du allerdings nicht verordnet bekommen und musst die relativ hohen Kosten selbst tragen, aber vielleicht würde es Dir ja helfen? Ich wünsche Dir alles Gute. lg Gerda

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Kommentar von gerdavh
29.08.2014, 11:29

Noch eine Ergänzung: Es könnte Dir auch helfen, wenn die umgebende Muskulatur mit einem Tensgerät stimmuliert würde. Das sollte Dir aber ein Physiotherapeut genau erklären, wie Du am besten sinnvoll vorgehst. Hier noch ein Link dazu

http://de.wikipedia.org/wiki/Reizstrom

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Ein Mittel, das auch von vielen Medizinern sehr empfohlen wird, sind Quarkwickel. Beschreibungen dazu findest Du im Internet.

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