Schlechte Blutwerte durch Antidepressiva

2 Antworten

Hallo, es gibt keine Medikamente, die nicht die Leber belasten. Ich bin der Ansicht, dass sich Dein Hausarzt bzw. Dein Internist dringend mit der Neurologin kurzschließen sollte. Kennt Deine Neurologin die konkreten, neuesten Werte? Hast Du ihr Ausdruck mitgebracht oder ihr das nur erzählt? Ohne konkrete Angaben der Laborwerte können wir schlecht beurteilen, ob es wirklich angemessen ist, die Medikamente weiter in der Dosis zu reduzieren. Das muss Dein Arzt entscheiden! Bitte doch mal Deinen Internisten bzw. Hausarzt um einen kurzen Bericht an die Neurologin, man sollte glauben, dass sich die beiden Ärzte in irgendeiner Form über den Behandlungsverlauf austauschen können (Fax, Mail, kurzer schriftlicher Bericht, Telefon?). Alles Gute. Gerda

Es gibt fast keine Medikamente die nicht die Leberwerte beeinflussen. Wenn du zur Zeit starke Depressionen hast dann höre in dem Fall auf deine Neurologin. Wenn deine Depressionen wieder nachlassen kannst du immer noch die Dosis herunterfahren. Die Leber regeneriert sich sehr schnell wieder sodass du auch noch später die Dosis reduzieren kannst. Sollten deine Leberwerte jedoch sehr stark erhöht sein dann bespreche dies mit Neurologin nochmal.

Alles Gute rulamann

Missempfindungen im Kopf, kurzes Zucken, Blitzschlag, Vibration

Hallo :)

Ich schreibe heute, weil ich so langsam mit meinem Latein am Ende bin.... nach einem unschönen Erlebnis im März diesen Jahres (lag im Bett, plötzlich länger anhaltendes Vibrieren im Kopf -- > Notarzt, Krankenhaus... aber alles OK, nur danach Angstattacken...) suchen mich immer wieder Missempfindungen im Kopf heim. Ich sitze entspannt irgendwo, oder bin zu Fuß unterwegs, und plötzlich habe ich eine Art kurzes "Zucken" im Kopf bzw. eine kurze Vibration. Das stört mich ungeheuerlich, da ich mich jedes Mal furchtbar erschrecke.

Nach diesem Vorfall im März war ich bei so ziemlich jedem Arzt, den es gibt.. ich habe machen lassen: EEG(alles normal), Schädel-MRT (normal), HWS-MRT (leichte Fehlstellung, aber nichts weltbewegendes), Langzeit-Blutdruck/Pulsmessung, Akupunktur (der Verspannungen im Nacken wegen), großes Blutbild (alles wunderbar, nur Eisenmangel), Routine-Untersuchung beim Augenarzt auch alles ok (bin halt immer schon weitsichtig), Gynäkologe auch alles ok (will heißen - habe im April die Pille abgesetzt, seitdem ist alles durcheinander... aber es pendelt sich langsam wieder ein und meine Ärzte sagen auch, an den Hormonen wird das nicht liegen), Halsschlagader-Sonographie (alles ok), BelastungsEKG auch ok... sogar Herzultraschall etc ok.

Trotzdem - dieses unangekündigte "Zucken" im Schädel macht mich wahnsinnig. Ich hab auch gar keine Angst mehr mittlerweile, zumindest meistens nicht... auch vorher nicht, es gibt manchmal tagelang Ruhe... ich habe darüberhinaus häufig ein Knacksen im Kopf und das Gefühl, als würden meine Augenbewegungen zu langsam sein. Zu guter Letzt kommt noch hinzu, dass ich seit langem an Kopfschmerzen leide, die sich in sekundenlangen unangekündigten Stichen im Kopf äussern, die so schnell gehen wie sie gekommen sind, furchtbar weh tun.. aber halt überhaupt nicht anhalten - weswegen ich auch keine Tabletten dagegen nehmen kann. :/

Migräne hatte ich früher mal sehr stark, habe damals aber Akupunktur gemacht und das ging dann auch weg.

Ich weiß langsam einfach nicht mehr weiter :( Ich war auch schonmal bei einem Psychiater, weil meine Neurologin zu mir meinte, ich solle da hin gehen... das ist schon eine Weile her. Ich habe daraus aber wirklich null Nutzen ziehen können, weil wenn ein Arzt mich missbilligend anguckt wenn ich sage, ich würde sehr gerne auf Medikamente verzichten (weil ganz ehrlich, so krank bin ich nun wirklich auch noch nicht... sorry. Aber das traue ich mir noch zu..) und mich wirklich null motiviert - nein Danke. Es ist seitdem auch schon eine Weile vergangen und mir geht es ja auch besser - keine Panikattacken mehr etc...

.. war dann letztens nochmal bei einer anderen Neurologin und habe der meine Symptome geschildert - die ist recht ratlos, lässt aber nochmal ein EEG machen und meine Sehbahnen (???) kontrollieren.. allerdings erst in knapp drei Wochen. Ich bin auch ehrlich gesagt nicht zuversichtlich, dass das aufschlussreich sein wird.. Weiß einer Rat? :) LG!

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Auf bestimmte Lebensmittel besser verzichten?

Hallo! Meine Blutwerte sind zur Zeit nicht sonderlich prickelnd, mein Hausarzt meint aber, dass die nicht behandlungsbedürftig sind (auch wenn ein anderer Arzt vor 2 Monaten was anderes behauptet hat). Es besteht eine Anämie, der Verdacht geht zum Eisenmangel. Mein Arzt verordnet aber kein Eisenpräparat.

Ich möchte nun selber was dagegen tun. Eisenpräparate möchte ich auf eigene Faust ohne Verordnung vom Arzt nicht so gerne einnehmen, da ich zum einen so ein Präparat letztes Jahr schonmal hatte (da hatte ich übrigens ähnliche Blutwerte) und das überhaupt nicht vertragen habe. Mir war nur schlecht und ich hatte heftige Magen-Darm-Probleme.

Zum anderen muss ich auch andere Medikamente einnehmen und da bin ich dann unsicher, was sich mit welchem vielleicht nicht so gut verträgt. Deshalb halt ungerne ohne Absprache mit dem Arzt.

Bleiben ja noch die Lebensmittel. Ich habe mir schon Listen aus dem Netz ausgedruckt, welche Lebensmittel viel Eisen enthalten und was man da so am besten Essen sollte. Aber gibt es auch Lebensmittel, die man meiden sollte? Die sozusagen das Eisen dem Körper entziehen (ich habe das z.B. von Kaffee gelesen)? Habt ihr da vielleicht Tipps, was ich in der nächsten Zeit eher meiden sollte? Danke und viele Grüße!

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