Schlecht luft5

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Sind körperliche Ursachen völlig ausgeschlossen? Sonst solltest du vielleicht doch noch eine zweite Meinung einholen. Und wenn du einen Therapieplatz brauchst, das weiss ich von einer Freundin von mir, musst du ziemlich aufdringlich sein. Immer wieder anrufen. Die Plätze sind so begehrt, die werden dir sonst immer wieder unter Nase weggeschnappt. Viel Glück.

Rhinoviren infizieren die Schleimhäute des Nasen- und Rachenraums, bleiben streng lokalisiert und verursachen keine generalisierte Infektion. Es entsteht ein banaler Schnupfen – seltener bei Kindern eine Bronchitis. Der menschliche Körper reagiert auf die Virenattacken mit einer Entzündungsreaktion der Nasenschleimhaut. Die Gefäße der Schleimhaut werden durchlässiger, Flüssigkeit tritt aus, die Nase läuft. Später schwillt die Nasenschleimhaut an, auf bis zu einem halben Zentimeter Dicke, wodurch das Atmen durch die Nase so gut wie unmöglich wird. Hinzu kommen eventuell Unwohlsein und Kopfschmerzen. Häufig tritt neben der viralen Infektion noch eine Sekundärinfektion durch Bakterien im Hals und Rachenraum auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rhinoviren

Zunächst fände ich es wichtig, die körperlichen Symptome wirklich auch zu behandeln. Also wenn die Nase zuschwillt und Du davon Angst bekommst, hilft es dann bspw., wenn Du Nasentropfen nimmst und wieder Luft durch die Nase kriegst? Oder kriegt auch die Lunge schwerer Luft?

Hast Du sonst im Leben auch Angst oder Panik, bevor dieses Gefühl auftrat, schlecht Luft zu kriegen? Ist dieses Gefühl in bestimmten Situationen da? Oder ist es nur dann da, wenn es auch körperliche Symptome gibt?

Seit wann sind die körperlichen Symptome? Im Frühjahr haben viele mit Allergien zu kämpfen, das kann auch Atemnot auslösen.

So wie Du es beschreibst, sind es tatsächlich vorhandene körperliche Symptome, die dann zu Angst und Panik führen. Und manchmal kann ein Hausarzt sagen "alles ausgeschlossen, das ist eine Panikstörung", ohne Diagnostik- oder Behandlungsversuche ausgeschöpft zu haben.

Beispiel: Vor kurzem hatte sich ein Patient in einer psychiatrischen Klinik vorgestellt, kam wegen Panikattacken bei Luftnot, seit einer Woche. Wollte ein Medikament gegen die Panik. War vorher beim Hausarzt und in der Klinik gewesen, körperlich sei alles abgeklärt. Im Gespräch kam heraus, dass er seit einer Woche ab und an (nicht dauernd, sodass es beim Arzt nicht so auffällt) heftig husten muss, dann kommt grüner Schleim raus. Beim Abhorchen hat sich dann gezeigt, dass er in der rechten Lunge im unteren Bereich eine kräftige Lungenentzündung hat - und deswegen natürlich schwerer Luft kriegt. Und NATÜRLICH Angst hat, wenn er schwerer Luft kriegt. Naja, seine Partnerin berichtete nebenbei noch, dass er sonst in letzter Zeit etwas schlechter drauf sei als vorher, berufsbedingt. Er hat dann etwas gegen die Angst und ein Breitbandantibiotikum bekommen, sodass erst die Lungenentzündung und dann (komplett) die Angst verschwand.

Wenn die Angst also tatsächlich immer dann kommt, wenn vorher wirklich die Luft knapp wird (die Nase zuschwillt oder das Atmen schwerer wird / sich komisch anhört), dann sollte das vorher noch weiter abgeklärt werden.

Wenn auch sonst sowieso Panikattacken (ohne jegliches körperliches Symptom) auftreten, könntest Du Dich entweder an einen Psychiater oder an eine Psychiatrische Institutsambulanz (die haben oft schneller Zeit als ein Psychiater) wenden, wo für die Übergangszeit bis zu einem Therapieplatz auch ein leichtes angstlösendes Medikament z. B. verschrieben werden kann.

sporn in der nase? ohr piepst druck, kopfschmerzen

Hallo, Ich habe hoffnung hier jemanden zu finden, der so etwas ähnliche hat oder hatte oder mir weiterhelfen kann. Seit einigen monaten habe ich druck im kopf wenn ich mich runterbeuge. Ich war 6 monate in spanien und hab das auch dort gemerkt. Jetzt bin ich seit ca. 1 monat zurueck und es ist nach wie vor so. Jetzt kommt dazu dass ich vor 1-2 wochen schreckliche kopfschmerzen dazu bekommen habe und meine nase schwillt zu und ich habe eine art schnupfen, der allerdings nicht in der nase zu sehen ist, sondern beim schlucken fliesst der schleim runter. Das alles passierte von einem auf den anderen tag so ganz plötzlich. Heute konnte ich nicht schlafen, da ich schlecht luft bekomme und wenn ich den kopf ablege starken druck und kopfschmerzen habe. Ich war schon bei mehreren ärzten und die haben vermutet ich hätte eine nebenhöhlenentzündung. Ich habe inhaliert, tee getrunken benutze nasenspray mit meerwasser ohne ende und es wurde nicht besser. Nun meinte der hno arzt nein es ist keine nebenhoehlenentzuendung und er sehe nichts. Er meinte meine nase wäre total verkümmt drinne und es gäbe einen sporn drinne. Er vermutet, dass der sporn auf die nasenmuschel drückt, ist sich aber nicht sicher.ich habe auch einen allergietest gemacht. Der war negativ. Der arzt meint ich müsste zum radiologen ein röntgenbild machen lassen, um zu schauen ob das das problem ist. Mein problem ist, dass ich diesen sonntag bis zum 13. Juni wieder nach spanien fliege. Dadurch kann ich ja nicht zum arzt. Ich möchte auch gerne hin. Ich hoffe nur ich halte es aus und es verschlechtert sich nicht. Kann mir irgendjemand helfen? Danke.

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