Schlaganfallrisiko ohne Operation höher als mit Operation?

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Das ist wirklich eine ziemlich schwierige Situation.. Stenose der ACE (=arteria carotis externa = die Artiere, die den Kopf mit Blut versorgt) bedeutet, dass sich von dem großen Thrombus, der in der Arterie sitzt, jederzeit kleine Stückchen ablösen können, die dann ins Gehirn wandern und einen Schlaganfall auslösen. Ich nehme an, dein Vater bekommt bereits Koagulationshemmer? Sowas wie Marcumar oder Aspirin? Das Problem ist nur.. bei der OP kann es sein, dass man 1. selbst ein Stück vom Thrombus ablöst, das einen Schlaganfall auslösen kann oder 2. durch die "Verletzung" die man durch diese invasive Massnahme schafft, der Körper das als Fremdoberfläche erkennt und dann da selbst einen Thrombus bildet.. Im Zweifelsfall würde ich mich allerdings auch für die OP entscheiden. Das ist nämliich die einzige Möglichkeit, die ganze Sache kausal anzugehen und nicht nur an den Folgen rumzudoktern.. Aber bei sowas kann einem leider keiner bei der Entscheidung helfen.

fakt ist , das eine carotis stenose mit hohem risiko behaftet is:der eingeführte stent kann plaqueteilchen losbrechen die hirn versorgende gefäße verlegen können und einen vollendeten apoplex auslösen.in der rege hat das hirn eine versorgung "deluxe",, 2x carotis interna, zusätzlich versorgung über die rücken marks aterien, wenn im jetzigen stadium keine beschwerden auftreten sollte der stent vermieden wrden."ace"interpretiere ich als -ce-carotis externa, wenn dem so ist, kann entwarnung gegeben werden , die carotis externa versorgt nicht das hirn sondern die gesichtsmuskeln.hätte der arzt erwähnen sollen.

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Ich hätte bei sowas eher auf eine TIA getippt z.B. So oder so hätte ich das neurologisch weiter abklären lassen.

Kann sowas einfach mal auftreten und wenn das MRT ohne BEfund ist ist alles ok?

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