Schlaf-Wachrhythmus normalisieren - wie am besten?

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Das ist eine gute Frage, und ich kenne das Problem, ich bin auch so eine Nachteule und komme kaum ins Bett. Abends werde ich meistens wieder putzmunter wenn ich über meinen toten Punkt hinweg bin. Tagsüber muss ich aber dann auch einen Managerschlaf halten, also so zwanzig Minuten Augenpflege. Wir haben eindeutig einen Melantoninmangel, das ist ein Botenstoff im Gehirn, der den Schlaf- Wachrhythmus reguliert. Schau mal hier:

4.) Melantonin: Melantonin ist ein körpereigenes Hormon, das eine Funktion in der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus hat. In der Anti-Aging- Medizin wird dem Melantonin auch eine allgemeine Steigerung des Wohlbefindens nachgesagt. Bei Frauen nach den Wechseljahren, die mit weiblichen Geschlechtshormonen behandelt werden, senkt Melantonin den Blutdruck leicht, ein Effekt, der nur bei gleichzeitiger Therapie mit weiblichen Hormonen zu beobachten ist. Eine weitere Bedeutung zeigt Melantonin durch eine gewisse schlafanstoßende Wirkung - auch physiologisch finden sich in der Nacht im Körper höhere Melantoninspiegel als am Tag. Immer dann, wenn der Körper über zu wenig Melantonin verfügt, findet er nicht die nötige Ruhe, um alle Reparaturmaßnahmen durchführen zu können. Bei Melantonin-Mangel, ausgelöst z.B. durch Alkohol, Nikotin oder Aspirin, lässt sich durch die zusätzliche Gabe dieses Hormons der Schlafrhythmus stabilisieren, was dem Körper erlaubt, sich ausreichend zu erholen. Das Problem mit der Einnahme von Melantonin ist ähnlich wie bei DHEA: Es gibt keinerlei Langzeitdaten und keinerlei Informationen über mögliche Nebenwirkungen einer langfristigen Einnahme.

Quelle:http://www.gyn-grossburgwedel.de/hormone.htm

Also müsste es ja theoretisch möglich sein, Melantoninmangel durch Gabe dieses Hormons ausgleichen zu können.Aber ob man das verschrieben bekommt oder sich selbst kaufen kann, weiß ich nicht genau.

Es kam vor einiger Zeit in einer Doku etwas zum Thema! Man kann die innere Uhr wieder umstellen wenn z.B. am Wochenende Freitag auf Samstag sehr spät ins Bett geht. Möglichst an dem Tag keine Autofahrten! Sprich die Nacht** fast** durchmacht. Am Abend ist man dann natürlich sehr müde ja und dann sollte man schon einmal zu einer früheren Zeit ins Bett gehen. Wenn man sich dann strikt daran hält und meinetwegen noch so gewisse Rituale einfährt wie einen Schlaftrunk ohne Alkohol und wenn es auf Schlafenszeit zugeht das Licht deutlich runter fahren... . sprich möglichst keine Festbeleuchtung mehr!

Das ist eine Sache der Gewohnheit. Ich habe ähnliches durchgemacht, allerdings so dass ich spät schlafen ging und spät aufwachte. Irgendwann war es ein Ding der Unmöglichkeit vor 11 uhr aufzustehen. Jetzt hat sich mein Schlafrhythmus wieder normalisiert, aber nur dadurch, dass ich wieder normal ins Bett ging und regelmäßig früh aufstehe. Es fällt am Anfang wirklich schwer, weil man nicht zur Ruhe kommt, wenn man gewohnt ist spät nachts noch wach zu sein. Aber es spielt sich ein. Versuch wirklich bewusst alles auszuschalten, was wach hält. Kein TV, vielleicht noch ne halbe Stunde lesen, aber dann Licht aus! Dein Körper stellt sich wieder darauf ein und auch dein Kopf wird sich daran gewöhnen. :) Viel Erfolg.

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