Schisandrabeere nach Chemotherapie?

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2 Antworten

Ich kann nicht mit eigenen Erfahrungen dienen, habe aber dies hier gefunden:

"Auf der körperlichen Ebene werden heute Freie Radikale als die Hauptschuldigen bei der Entstehung von Krebs angesehen. So kann der bereits beschriebene antioxidative Schutz der Schisandra-Lignane maßgeblich zu einer Krebsvorsorge beitragen.

Eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen weisen zudem auf eine direkte krebshemmende Wirkung der in Schisandra enthaltenen Lignane hin. Unter anderem wurden Krebszellen der Leber, der Brust, der Haut und der Lunge untersucht. In allen Fällen zeigten die untersuchten Lignane eine zytotoxische (zellschädigende) Wirkung auf die Krebszellen. Die genauen Mechanismen müssen noch diskutiert werden, doch weist einiges darauf hin, dass die Wirkstoffe der Schisandra-Beere die Fähigkeit der Krebszelle zur Teilung vermindern und gleichzeitig die Selbst-Eliminierung von Krebszellen unterstützen. Eine ähnliche Wirkung wurde zudem bei den in Schisandra enthaltenen Polysaxxhariden (eine bsondere Zuckerart) festgestellt.

Brustkrebs und Prostatakrebs können noch über einen weiteren Mechanismus beeinflusst werden. Lignane zeigen eine harmonisierende Wirkung auf den Hormonspiegel. Sie besitzen sanfte östrogenverwandte Eigenschaften, die ähnlich wirken wie vom menschlichen Körper gebildete Hormone. Diese Pflanzenöstrogene sind in der Lage, die Hormonwirkung zu modulieren. Wo Östrogene fehlen, gleichen sie den Unterschied aus. Wo Östrogene zu aktiv sind, besetzen Lignane die Rezeptoren und bremsen den Effekt. Auf diese Weise können Lignane auch in die Entwicklung von hormonabhängigen Tumoren wie Brust- und Prostatakrebs eingreifen. Es ist beispielsweise bekannt, dass Bevölkerungsgruppen mit einem hohen Anteil an Lignanen in der Ernährung ein signifikant geringeres Brustkrebsrisiko aufweisen. Bei Männern können Lignane auch unerwünschtem Haarausfall und einer Prostatavergrößerung entgegenwirken. Lignane sind zudem Stoffwechsel-Vorläufer der sogenannten Enterolaktone, die sch in Studien zum Brustkrebs und zur Prostataerkrankung als potente Antikrebssubstanzen erwiesen haben.

Auch zur Steigerung der Effektivität einer Chemotherapie kann Schisandra möglicherweise Anwendung finden. So konnte bei einem Versuch mit resistenten Lungenkrebszellen die zytotoxische (Krebszellen schädigende) Wirkung der verwendeten Chemikalie (Doxorubicin) mit Hilfe von Schisandra-Lignanen wiederhergestellt werden."

Dies und noch viel mehr findest Du hier: http://www.urnatur.at/schisandra_beere/index.htm Zum besseren Verständnis empfiehlt es sich, sich mit TCM näher zu beschäftigen.

Ich kenne Schisandrabeeren nicht, lese aber soeben, dass sie oestrogenverwandte Eigenschaften haben sollen. Leider geben Sie in Ihrer Frage nicht an, um welchen Krebs es sich handelt. Es gibt Krebsarten, die durch bestimmte Hormone gefördert werden (können). Deshalb vor Einnahme, unbedingt den behandelnden Arzt fragen!

Vielen Dank schon mal, es handelt sich um Brustkrebs.

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@zuckerschnecke

Brustkrebs ist häufig hormonabhängig. Deshalb bitte bitte unbedingt vorher mit Arzt sprechen!

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