Schilddrüsenwerte (Hashimoto)?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

Jod ist bei Hashimoto kontraproduktiv. Die von Dir geposteten Blutwerte sind nicht geeignet, um etwas dazu sagen zu können. Es müssen die Werte fT4 und fT3 und nicht nur T4 und T3 bestimmt werden. Des weiteren sagt das TSH alleine eben nicht so viel aus, besonders nicht bei Hashimoto.

Übrigens: Man kann auch Hashimoto haben, wenn keine Antikörper nachgewiesen sind. Ein guter Endokrinologe sollte unter anderem mit einem Utraschall und allen Blutwerten eine ordentliche Diagnose stellen.


Aber wie gesagt: Die Einnahme von Jod bei Hashimoto ist kontraproduktiv, weil der Zerstörungsprozess der Schilddrüse dadurch noch mehr angeheizt wird.

Aufpassen, wenn Du mit dieser Krankheit beim Heilpraktiker bist: Die Heilpraktiker sehen da meist kein Problem mit Jod. Bin selber zusätzlich bei einer Heilpraktikerin, die von mir schon lernen musste, dass so einiges, was sie vorschlug, nicht geht.

Gehe doch einfach mal auch in das Forum www.ht-mb.de/forum. 

LG

Catlyn

Vielen dank für deine Antwort. Ich habe einen Fehler gemacht, die oben genannten Werte sind die freien Werte (also ft3 und ft4). Kann man da dann schon Rückschlüsse ziehen? 

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@takeru22

Leider kann man da auch noch keine Aussage treffen, weil die Referenzbereiche fehlen. Das TSH scheint jedoch in Ordnung zu sein. Aber wie ich sagte, reicht das nicht aus für eine Diagnose und Behandlung. Wenn keine Antikörper vorhanden sind, muss man sich zwingend das Ultraschallbild anschauen. Dort kann man dann schon erkennen, ob es sich um Hashimoto handelt.

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Also :

fT3: 4,9 pmol/l

fT4: 16,5 pmol/l

TSH: 1,19 uU/ml

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fT3: 4,9 pmol/l - normbereich: (3,1 - 6,5)

fT4: 16,5 pmol/l - normbereich: (10,3 - 21,9)

TSH: 1,19 uU/ml -  normbereich: (0,30 - 3,00) 

Und drunter steht : unauffällige Konstellation der peripheren schilddrüsenparameter

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@takeru22

Hallo,

diese Werte zeigen im Zusammenhang überhaupt keine Auffälligkeiten. Sie zeigen auch keine Unterfunktion an. Nimmst Du bereits Schilddrüsenmedikamente ein oder wer kam auf die Diagnose der SD-Unterfunktion?

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@Catlyn

Eine gute Freundin riet mir, es untersuchen zu lassen, da sie meinte meine Schlafstörungen, schlappheit, herzrasen usw kann von hashimoto kommen. Ist das mit den Werten  auszuschließen?

Meine Heilpraktikerin meint dennoch, ich soll 50 bis 100 Mikrogramm Jod täglich unterstützend zu mir nehmen 

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@takeru22

Aufgrund ihrer Ergebnisse vom vega test, dass die schilddrüse einfach etwas Unterstützung braucht 

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@takeru22

Ich sagte bereits: Damit kann man gar nichts ausschließen. Die Werte zeigen keine Auffälligkeiten der Schilddrüsenfunktion. Allerdings ist es so, dass Hashimoto meist erst lange nach Beginn der Erkrankung entdeckt wird, erst wenn sich die Werte schon verändert haben. Deshalb kann ich Dir nur sagen: Wenn Du es genau wissen möchtest, musst Du das bei einem Schilddrüsenspezialisten wie oben beschrieben untersuchen lassen. Man kann anhand des Utraschalls mehr dazu sagen. Alleine mit Deinen Werten ist gar nichts auszuschließen. 

Jod würde ich NIEMALS einfach so einnehmen! Alle unsere Nahrungsmittel bzw. fast alle, sind jodiert und alles zusätzliche kann dann schon zuviel sein. Ein Zuviel an Jod kann Hashimoto auslösen. Es war bei mir das letzte Tröpfchen zu Hashimoto.

Natürlich gibt es auch noch die Menschen, bei denen zuviel Jod ausgeschieden wird. Hier kann man anhand eines 24-Stunden-Urintests versuchen, einen Jodmangel ausfindig zu machen. Das ist heutzutage in unseren Landen aber eher die absolute Seltenheit.

Gruß

Catlyn

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Wie sieht es denn aus nun, hast du dir schon eine Lösung gefunden oder Tipps bekommen ?

Bei mir ist es so, dass ich Probleme mit meinem Stoffwechsel habe. Einiges habe ich probiert gehabt aber nicht alles hat natürlich helfen können auf Dauer. Suche mir immer wieder neue Informationen was man da machen kann.

Zum Beispiel habe ich mir bei https://stoffwechsel.info/ richtig gute Ratschläge gefunden. Auch zu allgemeinen Dingen der Gesundheit habe ich da viele Tipps erhalten.

Aber wenn man zum Beispiel wirklich auf Nummer sicher gehen will, dann sollte man einen Arzt aufsuchen.

Habe im obigen Beitrag ein Fehler gemacht. Es sind die freien t werte, die bei mir gemessen wurden. Also: : fT3: 4,9 pmol/l

fT4: 16,5 pmol/l

TSH: 1,19 uU/ml

Schilddrüse oder psychisch?

Ok Leute, also ich hoffe wirklich, dass mir hier ein paar erfahrene Leute helfen können. Ich erzähl euch mal so kurz wie es geht meine Geschichte.

War ein gesundes Kind, war immer viel Kunstturnen, hab während der Pubertät aber aufgehört, war aber weiterhin sportlich. Mit 18/19 Jahren hat alles begonnen. Es gab Tage, an denen war ich so müde und schwach, wollte nichts machen, meine Beine haben gezittert beim Stiegen steigen. Hab mir nichts dabei gedacht. Aber seit 2 Jahren ist es ganz extrem. Ich trainiere auch wieder Turnen, es geht mir super gut für einige Wochen, dann bemerke ich, dass ich auf einmal morgens nicht mehr aus dem Bett komme. Mein Körper ist schwach und schwer, meine Augen sind total schwer, ich könnte total viel essen und nur schlafen. Außerdem bin ich innerlich so zittrig und irgendwie schwammig. Alles ist mega anstrengend, an Training nicht zu denken. Es fühlt sich an, wie ein ständiger Unterzucker (innerlich zittrig, Loch im Bauch, schwach). Das ganze dauert zirka 1-2 Wochen, bis es sich wieder einpendelt und ich mich normal fühle.

Ab und zu, aber nicht so häufig, hab ich auch genau das Gegenteil. Ich bin 24 Stunden am Tag auf Hochtouren, als hätte ich Speed genommen! Ich könnte einen Marathon laufen und wäre danach kein bisschen müde. Ich bin im Training super gut, ich bin total aufgedreht, meine Verdauung geht schnell und ich brauche überhaupt keinen Schlaf. Das hält normalerweise auch so 2 Wochen bis es sich einpendelt. Danach kommt aber meist wieder ein Crashdown.

Mein Blutzucker ist in Ordnung und auch sonst habe ich keinen Vitaminmangel oder so.

Es bleiben also noch 2 Dinge: Entweder, ich bin manisch-depressiv, oder es stimmt was mit der SD nicht. In den "Down-Phasen" bin ich schon immer eher traurig bzw schlecht gelaunt, aber eigentlich nur, weil es mir wieder so schlecht geht und mich das ganze so fertig macht. Aber Suizidgedanken hab ich keine. Aber ich würd schon am liebsten ganzen Tag im Bett liegen und heulen, weil ich mir denke, dass ich alles vom Training verlernen werde (was bei 1-2 Wochen Pause natürlich blödsinn ist). Und in den Hyper-Phasen habe ich auch Rededrang und so.

Hier mal verschiedene SD-Werte des letzten Jahres:

Sept. 2013, zu der Zeit ging es mir gut. TSH 4.43 (0.27-4.20) T3 130 (80-200) T4 5.4 (5.1-14.1)

April 2014, da habe ich mich total schlecht gefühlt. TSH 4.82 (0.27-4.20) T3 121 (80-200) T4 5.0 (5.1-14-1)

Mai 2014, da habe ich mich gut gefühlt. TSH 2.37 (0.2-3.7) T3 2.52 (2.00-4.50) T4 0.84 (0.9-1.7) Thyreoglubulin Antikörper 96 (0.00-115) TPO Antikörper 14.5 (0-34)

Was meint ihr dazu? Kann das die SD sein? Ultraschall hab ich einmal gemacht, der war aber normal. Auch habe ich nie einen "Kloß" im Hals oder so...

Was meint ihr? SD oder Bipolar? Oder was anderes?

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!

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