Schilddrüsenunterfunktion: Wirkung der Tabletten

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Wirkungsweise kann sehr unterschiedlich sein. Manche spüren die Tabletten sofort, bei anderen dauert es einige Zeit.

Bitte nimm nicht gleich die ganze Tablette, sondern fang mit einem Viertel an. Nach 10-12 Tagen kannst du dann jeweils um ein Viertel steigern.

Sonst könnte es sein, dass die Schilddrüse merkt, dass ihr geholfen wird und sie sich so freut, dass sie spontan beschließt, sich auszuruhen. Das macht sie dann so gründlich, dass die Unterfunktionsbeschwerden schlimmer werden als vor der Diagnose.

Es kann auch sein, dass dem Körper die Hormone erst zu viel sind und sich Überfunktionsbeschwerden wie Unruhe und Herzsachen zeigen, obwohl eindeutig eine Unterfunktion vorliegt.

Deshalb fang bitte langsam an.

Die 50µg werden vermutlich nicht die Enddosis sein und es dauert einige Zeit und braucht Fingerspitzengefühl, die richtige Dosis zu finden.

Aber das lohnt sich, denn dann fühlt man sich wieder "normal".

Moin,

Medikamente sind keine Wundermittel, die innerhalb von wenigen Minuten ihre Wirkung entfalten. So ein bisschen Geduld muss man da schon haben. Aber innerhalb von spätestens 2-3 Tagen sollte eine deutliche Besserung zu verzeichnen sein.

Viele Grüße

Genauso ist es. Da bist Du mir mal wieder zuvorgekommen. LG

0

Was tun nach der Fehldiagnose Depression, die eigentlich eine Schilddrüsenunterfunktion ist?

Ich bin seit einigen Monaten wegen "Burn-out" in Behandlung. Diagnose "schwere Depression", Venlafaxin verschrieben (75) und ohne Wirkung eingenommen und immer weiter erhöht (jetzt soll ich 225 nehmen!!!) und JETZT stellt man eine Schilddrüsenunterfuntion(TSH 2,42 Ref Bereich 0,17-2,50) fest weil mein Hausarzt auf diese Idee gekommen ist.

Was soll ich jetzt tun? Diese Venlafaxin haben ja null gewirkt, soll ich die jetzt mal absetzen/ ausschleichen? Kann es sein, dass tatsächlich an dem ganzen Krankheitsbild die Schilddrüse "schuld" war? Ich bin total ratlos und sauer, dass ich dieses Venlafaxin so lange ohne Wirklung eingenommen habe...

Was würdet Ihr tun? Ich nehme jetzt seit ein paar Tagen L-Tyrixin 50 und habe eigentlich keine Lust mehr auf diese Venlafaxin. Drohen mir da jetzt trotz des Nichtwirkens beim Absetzen "Entzugserscheinungen"???

Danke Euch!!!

...zur Frage

Wie oft müssen die Schilddrüsenwerte unter einer Hormontherapie kontrolliert werden

Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion. Seit etwa 2 Wochen nehme ich L-Thyroxin 50. ein. Meine Frauenärztin hat mir gesagt, dass ich meine Schilddrüsenwerte regelmässig kontrollieren lassen soll? Was heisst denn regelmässig? Wie oft muss ich zur Blutabnahme? Wann macht die erste Kontrolle unter Hormontherapie einen Sinn? Ab wann kann man mit der Wirkung der Hormone rechnen?

...zur Frage

trizyklische Antidepressiva und Gewichtszunahme

Hallo, seit ca einem viertel Jahr nehme ich Trimipramin 40 mg Tropfen verschrieben vom Hausarzt zum besseren Ein-, und vor allem Durchschlafen 15 bis höchstens 35 Tropfen zur Nacht. Wenn es ganz arg ist auch Tavor 0,5mg, aber nicht ständig. Die Wirkung ist gut, aber leider wieder ein trizyklisches Antidepressiva, wo ich mit einem verstärkten Hungergefühl und demzufolge Gewichtszunahme reagiere. Unter Amineurin genau das Gleiche. Die Gewichtszunahme an sich ist nicht schlimm,sogar in Ordnung, wenn ich mich dabei wohl fühlen würde. Mein Magen ist Sparflamme gewöhnt, reagiert mit Völlegefühl und Sodbrennen, vor allem Nachts. Riopan bringt Linderung, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung. Dazu Verstopfung und einen Blähbauch.....mein Hausarzt meinte daraufhin nur mit einem Lächeln, wenn ich die Dosis von Trimipramin reduziere, also konsequent 15 Tropfen nehme, dann gibt es sich wieder.Habe in diesem viertel Jahr wieder 8 Kilo zugenommen ( von 47 auf 55 kilo ).... Unter Amineurin genau das gleiche Bild. Habt ihr einen Tip, wie ich Völlegefühl, Sodbrennen und Verstopfung ohne Beendigung der Einnahme in den Griff bekomme? Danke und liebe Grüße

...zur Frage

Sport mit Schilddrüsenunterfunktion?

Hallo Leute.

Zu aller erstmal, ich hab eine Schilddrüsenunterfunktion. Ich glaub die Krankheit heisst irgendwas mit Hashimoto... es fällt mir grade nicht ein. jedenfalls muss mein Gehirn, laut Arzt, unheimlichen Druck ausüben damit sie überhaupt was macht.... eine kleine Gewichtszunahme ist da wohl vorprogrammiert.

Ich bin etwa 1,75 groß, 20 Jahre alt, weiblich und wiege zwischen 76 und 80 Kilo, wobei ich die 80 noch nir auf der waage gesehen hab. Nicht grade wenig ich weiss, aber ich bin nicht fett oder so... aber naja meinem freund ist der Bauch etwas zu viel und es ist ja auch nicht grade schön, und auch wenn er mich nicht soooo sehr stört will ich nun doch mal versuchen ihn wegzubekommen. Gut... nun zu meiner Frage.

Mein Arzt erzählte auch etwas davon, dass ich merken müsste, dass ich aufgrund der Krankheit oft müde bin. Nun, das stimmt, ich kann mich garnicht daran erinnern wann ich zuletzt mal richtig fit war... zumal die schichten in meiner arbeit da keine hilfe sind. ein tag früh, dann spät, auf ne spätschicht folgt ne frühschicht (zwischenzeit 7 stunden), dann mal mittags und das alles innerhalb weniger tage.

Nun ist die Frage... ich sport da empfehlenswert oder würde mich das eher noch mehr schwächen? Und was ist mit meinem Job? sollte ich mir eher was suchen wo ich regelmäßig arbeite oder macht das wenig aus?

...zur Frage

FSHD(Muskelschwäche) Zusammenhang zwischen Schilddrüsenunterfunktion, Schilddrüsentablette und Pille

Bei meiner Tochter wurde am 20.06.13 mithilfe eines EMG (Nervenleitgeschwindigkeitstest) eine Muskelerkrankung (FSH-Dystrophie) festgestellt.

Es liegt eine Hashimoto Erkrankung der Schilddrüse seit ein paar Jahren vor. Seit September 2012 nahm sie gegen die Schilddrüsenunterfunktion L-Thyroxin 50 μg ein. Da sie laufend Magen-Darm-Probleme, Durchfall hatte und trotz ihrer dünnen Figur zusätzlich 4 Kilo abnahm, wurde die Tablette im Januar 2013 abgesetzt. Seitdem ist der TSH Wert im Blut immer mehr angestiegen und das Gewicht so niedrig geblieben. (1,70 m bei 50 kg) Seit Mitte Mai nimmt sie wieder eine neue Schilddrüsentablette namens Eutyrox 50 μg, die sie im Bauch etwas besser verträgt, aber sie leidet immer noch an diesen Beschwerden.

Ab August 2012 hat sie mit einer Kombinationspille namens Yasminelle angefangen, die sie allerdings überhaupt nicht vertragen hat und Ende Sept 2012 nach 5 Wochen wieder abgesetzt hat. Seit März 2013 nimmst sie eine neue Pille namens Evaluna*30.

Seit ihrer Pubertät leidet sie an abstehenden Schulterblättern. Ihr Physiotherapeut hat festgestellt, dass ihr im Schulterbereich die Muskeln fehlen und auch durch Krankengymnastik nicht wieder aufgebaut werden können.

Im März 2013 stellte sie fest, dass der linke Oberschenkel dünner ist als der rechte (Umfang 4,5 cm Unterschied). Anhand eines MRTs wurde festgestellt, dass rechts mehr Muskelmasse ist als links (hier sind fast keine Muskeln vorhanden). Das war früher anders! Eine EMG Messung beim Neurologen ergab, dass meine Tochter angeblich an einer seltenen Muskelerkrankung namens FSHD leidet. Diese sei unheilbar und kann im Laufe des Lebens immer mehr Muskeln befallen. Aufgrund dieser überraschenden Diagnose sind wir geschockt, wir wollen alles tun, damit sich das nicht noch mehr verschlimmert.

Meine Frage wäre daher, ob es einen Zusammenhang zwischen der Schilddrüsenunterfunktion und den Medikamenten und der Pille gibt? Wie kann man das Voranschreiten dieser Muskelerkrankung stoppen oder heilen? Bitte antworten Sie, vielen Dank !

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?