Schilddrüsenerkrankung-en

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6 Antworten

Evtl. einmal eine Ergänzung zu dem Ganzen Thema.

Die Schilddrüsenüberfunktion ist auch bekannt unter dem Namen Morbus Basedow. Bei dieser Krankheit kann das Hormon TSH nicht an den Rezeptoren der Schilddrüsenzellen andocken, da diese durch die Autoantikörper des Immunsystems bereits besetzt sind. TSH steuert normalerweise, wie viele Schilddrüsenhormone produziert werden. Doch wenn es nicht mehr in die Zellen gelangt, produziert die Schilddrüse immer weiter ihre Hormone T3 und T4 – ungebremst. Für die Patienten bedeutet dies nicht nur Gewichtsverlust, sondern ständigen Heißhunger, Unausgeglichenheit, Nervosität, Bluthochdruck und Hitzewallungen.

Bisher ist nicht genau bekannt, warum dieser genetische Autoimmuneffekt bei manchen Menschen ausbricht und bei anderen nicht. Es besteht allerdings die Vermutung, dass Nikotin den Ausbruch begünstigen kann. Rücken einer übergewichtige Frau in schwarzer Unterwäsche.

Übergewicht – nicht immer eine Frage der Ernährung

Bei der Schilddrüsenunterfunktion (auch Hashimoto-Thyreoiditis genannt) handelt es sich um eine chronische Entzündung. Die Autoimmunabwehr ist hier noch viel stärker ausgeprägt als bei einer Unterfunktion.

Statt nur die Rezeptoren zu blockieren, greift die Autoimmunabwehr das gesamte Schilddrüsengewebe an und zerstört die Zellen. Nach einer Weile ist die geschwächte Schilddrüse nicht mehr in der Lage, genügend Hormone zu produzieren. Die Folgen:

Der Stoffwechsel verlangsamt sich und die Patienten leiden unter schlechter Haut, brüchigen Fingernägeln, Antriebsschwäche und Übergewicht. Bei Frauen können unregelmäßige Blutungen und Unfruchtbarkeit hinzukommen. Männer können die Zeugungsfähigkeit verlieren.

Wirklich heilbar sind beide Krankheiten nicht. Allerdings lassen sie sich durch eine Hormontherapie in den Griff bekommen. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse muss der Patient regelmäßig Medikamente einnehmen, die die Hormonproduktion hemmen. Bei der Unterfunktion nimmt der Patient das Hormon L-Thyroxin ein – eben jenes Schilddrüsenhormon, das der Körper nicht mehr selbständig produziert. (Quelle Planet Wissen.de ..).

Nun während einer Schwangerschaft kann es in sehr seltenen Fällen zu Jodmangel kommen. Im Normalfall ist aber bereits im Brot soviel Salz das es absolut reicht

Hallo, es ist sehr spekulativ, hier eine klare Aussage zu machen. Ich habe Dir deshalb mal einen Link reingestellt, wo die möglichen Ursachen für eine Vergrößerung der Schilddrüse aufgeführt werden.

http://www.onmeda.de/symptome/struma.html

Wenn Du bei diesem Facharzt eine Sonographie durchführen lässt, werden dort bestimmt auch alle notwendigen Blutuntersuchungen gemacht. Lass Dir alles genau erklären und bestehe darauf, dass Du eine Kopie der Untersuchungsergebnisse bekommst. Mache ich schon seit langer Zeit so. Solltest Du nämlich den Arzt wechseln wollen, hast Du alle nötigen Infos bei Dir zu Hause. Mach Dir mal jetzt keine Sorgen, vielleicht gehörst Du zu den ganz seltenen Fällen von Jodunterversorgung. lg Gerda

gerdavh 03.02.2014, 12:55

Wo soll denn die Sonographie durchgeführt werden?, habe eben erst Deine Anmerkungen zu @stephans Beitrag gelesen. Ich empfehle Dir einen Nuklearmediziner oder einen Endokrinologen. Ich bevorzuge ersteres, auf einen Endokrinologentermin kannst Du u.U. ein paar Monate warten. Für den Nuklearmediziner brauchst Du eine Überweisung vom HA!! lg Gerda

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Hallo,

Du solltest jetzt Stück für Stück deine Beschwerden abklären lassen und auf die Ergebnisse warten,denn im Moment schwebst du ja nicht in Lebensgefahr ,damit meine ich auch deine andere Frage "Hirntumor".Und wenn dann alles abgeklärt wurde und alles in Ordnung ist,solltest du mal über deine jetzige Psychische Belastung nachdenken,denn viele Symptome sind auch psychisch bedingt.So nun bleib ganz ruhig und warte ab ,was alle deine nächsten Untersuchungen für Ergebnisse bringen.

LG bobbys

Vollerfragen 01.02.2014, 13:14

Moin,

vielleicht liegt auch alles am Rücken, habe mir den im Beruf schon ziemlich ramponiert (Rettungsdienst / Krankenhaus), da gibt es einige falsche Bewegungen. Sind ja auch Symptome von Kopf- und Halsschmerz.

Mfg.

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bobbys 01.02.2014, 13:30
@Vollerfragen

genau so ist es ,du kannst ja die HWS beim Neurologen mit abklären lassen oder gehst zum Orthopäden.LG

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Hallo Vollerfragen,

wenn es das Problem Schilddrüse schon bei den Eltern usw. gegeben hat beschäftigt man sich ein Stück mit dem Thema. Dann müsste auch bekannt sein das sich die Schilddrüse nicht nur nach außen sondern auch nach innen vergrößern kann.

Man sieht dann von Außen kaum etwas aber innen wird es regelrecht eng. Das kann man aber erst real sagen nach der Ultraschalluntersuchung. Ab einem gewissen Alter macht man die Vorsorgeuntersuchung die Untersuchung dauert so in etwa drei Minuten um eine Vergrößerung nach zuweisen. Wenn man nachfragt ob sie einmal danach sehen können. Nur dann, ansonsten ist man nach Blutdruck - abhören Lunge ...udgl. ganz schnell fertig!

Dies macht auch ein Hausarzt in dem Fall. Das heißt ich verstehe nicht warum Du dafür einen extra Termin brauchst? Wie auch immer man kann hier nur irgendwelche Vermutungen aussprechen. Wenn dann real so eine Vergrößerung festgestellt wird sollte man sich zumindest eine Aufnahme ausdrucken lassen und damit zu einem Endokrinologen gehen!

Evtl. stellt Endokrinolog... die Medikamentation besser ein und überwacht sie (?).

VG Stephan

Vollerfragen 02.02.2014, 13:03

Hallo Stephan,

werde morgen beim HA nachfragen, zwei haben mich bis jetzt jedoch überwiesen, habe wohl falsche Praxen ausgesucht... sind normale HA.

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Wenn du der Meinung bist, mit deiner Schilddrüse könnte etwas nicht stimmen, dann geh zu einem Facharzt. Die Werte sollte ein Endokrinologe beurteilen. Mehrere Werte müssen da "zusammenpassen".

Mancher Hausarzt kennt sich da nicht "so umfangreich und tiefgehend" aus. Er muss von vielem etwas wissen, ein Facharzt ist aber auf eine Sache spezialisiert.

bethmannchen 02.02.2014, 18:31

bin nämlich in der Ausbildung beim Rettungsdienst.

Kann es sein, dass du dabei zu einem "Symptomsammler" geworden bist?

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Entsorge das Jodsalz mit dem Fluorid aus Deiner Küche. Benutze grundsätzlich Steinsalz, und meide Milchprodukte, denn in Milchprodukten ist eine hohe Konzentration Jod enthalten, weil Tiere Jodhaltiges Futter oder/ und Lecksteine bekommen.

Es besteht eine flächendeckende Zwangsjodierung in Deutschland, ohne Deklarationspflicht loser Waren. Also kann auch in Brot und Brötchen Jod u. Fluorid enthalten sein. Alles in allem macht eine komplette Überdosierung aus, welche unsere Schilddrüsen mächtig strapaziert.

Nicht zu vergessen: In Kantinen, Krankenhäusern, Schulmensen, Restaurants und allen öffendlichen Küchen wird munter Jod u. Fluorsalz ohne Ende ins Essen geschüttet. Im Senf, in Mayonaise , im Ketchup, in Frischkäse...in fast allen Salzhaltigen Fertigprodukten ist Jodsalz enthalten (mal die Inhaltsstoffe studieren).

Uns soll Angst gemacht werden, dass wir zu wenig Jod essen: Es wird erzählt, Deutschland sei ein Jodmangelgebiet, unsere Böden wurden durch die Gletscherschmelze nach der letzten Eiszeit ausgewaschen. Deshalb soll es besonders in Bayern den Jodmangelkropf gegeben haben. Mehr Argumente gibt es aber nicht für diese heimliche und flächendeckende Zwangsjodierung. Die meißten Bundesbürger glauben an diesen Quatsch.

LG

Autsch 02.02.2014, 15:36

Den Kühen wird übrigens das Jod nur deswegen ins Futter gekippt, damit sie auf Hochtouren laufen und kräftig Milch geben (von wegen Jodprophylaxe...ha ha!). Mit Sicherheit haben alle Kühe eine Schildrüsenüberfunktion, aber wen interessiert das? Haupsache man kann sie ordentlich melken.

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Autsch 02.02.2014, 16:49
@Autsch

Den "Jodmangelkropf" gab es übrigens wegen Nitrathaltiger Böden. Das Nitrat welches deswegen in Brot und Kartoffen gespeichert ist, behindert die Jodaufnahme im Körper, aber nicht weil Deutschland ein Jodmangelgebiet ist wie es uns weißgemacht wird.

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gerdavh 03.02.2014, 12:51
@Autsch

Hallo autsch, sollte die Fragestellering wirklich eine Schilddrüsenüberfunktion durch Jodmangel! haben, gilt das hier ausnahmsweise nicht, was Du empfohlen hast. Ich kann es mir zwar auch nicht vorstellen, dass noch irgendein Mensch in Deutschland unter Jodmangel leidet, aber wer weiß? lg Gerda

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