Schilddrüse - vererbbar?

1 Antwort

Bei bestimmten Formen der Schilddrüsenerkrankungen wird eine vererbbare Veranlagung angenommenen, ja.

Diese muss dann vorher ermittelt werden. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Hashimoto Thyreoditis: ab wann ca. wirken die Thyroxintabletten?

Hallöchen ihr lieben,

bei mir wurde am Montag eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Nach weiteren Laboruntersuchungen habe ich heute erfahren, dass die Unterfunktion durch diese Hashimoto Thyreoditis verursacht wird, da ich entsprechende Antikörper (wie heißen die genau?) im Blut habe.

Die Frage ist jetzt, ob diese Entzündung (oder was auch immer) bereits am abklingen ist und ich einfach nur noch einen Restteil dieser Antikörper im Blut habe oder ob es gerade am "aufflammen" ist. Das konnte mir mein Arzt leider nicht sagen (hätte mich interessiert :D), hab in 2,5 Wochen einen Kontrolltermin und da werden neben dem Hormonspiegel auch die Antikörper gecheckt. Bin gespannt.

Ich habe heute Morgen dann die Thyroxintabletten verschrieben bekommen. Erstmal 50 mcg, von denne ich jedoch erstmal nur die Hälfte pro Tag nehmen soll. Also 25 mcg. Der Arzt hat mir das Präparat Euthyrox verschrieben, das gabs in der Apotheke allerdings nicht (oder so), also habe ich Eferox bekommen, da diese auch ne Bruchkerbe haben und somit leichter zu teilen sind.

  • Gibt es da einen Unterschied zwischen beiden Präparaten? Auch hinsichtlich (persönlicher) Erfahrungen (bezüglich Verträglichkeit, Wirksamkeit usw.)

  • Ich habe dann heute Vormittag schon eine halbe Tablette genommen (natürlich ganz brav 90min vorm Essen auf komplett nüchternem Magen..^^). Mir ist bewusst, dass da jeder Mensch verschieden ist, aber ab wann dürfte ich davon was merken? (Meine Symptome sind/waren extreme Müdigkeit, Schlappheit, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen..) Handelt es sich dabei um Stunden, Tage oder eher Wochen? Die Blutwerte brauchen ja relativ lange, damit da ne Änderung erkennbar wird...

  • Auf dem Beipackzettel der Tabletten steht, man solle diese mit reichlich Flüssigkeit zu sch nehmen. Da ich dem Beipackzettel logischerweise mehr vertraue als irgendwelchen Internetangaben, werde ich das natürlich auch so machen, aber ich habe nun mehrfach gelesen, dass selbst Wasser die Aufnahme des Wirkstoffs hemmt. Warum soll das so sein und stimmt das?

  • Ist mir eben erst eingefallen, sonst hätte ich natürlich den Arzt gefragt: ich mache relativ viel Sport (zZ 2-3h pro Tag (Krafttraining, Inlineskaten, Reiten, Laufen (Gehen)). Ändert sich deshalb irgendwas am Thyroxin"bedarf"? Wäre ja blöd, wenn von den Blutwerten her (irgendwann) alles so weit im grünen Bereich ist, aber die Hormondosis eben nur bei geringer bis mittlerer Aktivität passt und mein Körper, also der Stoffwechsel, trotzdem eigentlich mehr braucht.. (Versteht das irgendwer?^^)

  • Ich habe in Zukunft vor, regelmäßig (also 4x im Jahr) zum Blutspenden zu gehen. Laut BRK sind Hormonpräparate ja kein Problem für die Spende, aber spielt das für die Schilddrüse eine Rolle?

Bevor ihr denkt, ich mache mich verrückt und wegen so ner "Lappalie" zu viel Sorgen - ne, das ist nur alles neu für mich und ich finde das so wahnsinnig interessant :D

Danke schonmal (fürs Lesen ;D ) und LG,

kaecks

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Selbstmordgedanken; was tun?

Ich habe ein Problem, wie man sich vielleicht denken kann, und will mich jetzt schon für den langen Text entschuldigen. Also ich war vor Kurzem beim Arzt und der hat mir gesagt, dass mit meiner Schilddrüse was nicht stimmt. Die Hormonwerte sind noch normal, aber es wird sich in der nächsten Zeit entweder in eine Unterfunktion oder eine Überfunktion verwandeln. Von den Symptomen her vermuten wir Ersteres. Ich bin nämlich eigentlich wegen Depressionen (zumindest habe ich welche vermutet, ich hatte aber auch körperliche Beschwerden) zu ihm gegangen und hatte richtig Angst, dass es welche sein könnten. Ausserdem leide ich an Vitamin-D-Mangel und Eisenmangel.

Das Problem ist jetzt aber noch schlimmer. In letzter Zeit waren meine Erschöpfung und vor allem die nicht existente Motivation besonders schlimm, ich liege seit Tagen fast nur auf dem Sofa rum und will mich nicht rühren, auch wegen Kopfschmerzen und Übelkeit etc. Heute Abend hatte ich dann aber einen totalen Nervenzusammenbruch, es war, als würde die Welt über mir zusammenstürzen und auf einmal hatte ich nur noch das Gefühl, dass mein Leben komplett am Arsch ist und ich hatte zum allerersten Mal Selbstmordgedanken. Ich hatte früher schon Probleme, weil ich an Zöliakie leide und mich das sehr beeinträchtigt, aber nie hätte ich geglaubt, dass ich mir was antun könnte, weil ich viel zu grosse Angst vor dem Schmerz und dem Tod habe, oder was ich alles verlieren könnte, wenn ich sterbe. Aber heute gab es diesen Moment, da wollte ich einfach nicht mehr und in einer Sekunde habe ich wirklich daran gedacht. Meine Familie hält mich für psychisch nicht ganz klar im Kopf und sagt mir immer, dass ich fett bin und Sport treiben soll (womit sie auch recht haben, aber ich kann einfach nichts tun, es fällt mir extrem schwer). Meinen Freunden kann ich nichts erzählen und ich habe überhaupt niemanden zum Reden. Ich kann lachen und mich vergnügen, aber manchmal bricht einfach alles zusammen. Ich heule jetzt schon seit Stunden und habe fürchterliche Angst, dass die Selbstmordgedanken zurückkehren.

Ich fürchte mich wirklich schrecklich davor, dass ich mir etwas antun könnte. Ich weiss nicht, wie ich es verhindern soll, falls ich einen weiteren Schwächeanfall habe, weil ich weiss, dass ich in dem Moment nicht glauben werde, dass mir noch etwas helfen kann, weil gerade einfach alles den Bach runterläuft, alles. Ich habe in weniger als einem Monat noch einen Arzttermin, aber er wird mir höchstens Hormone wegen der Schilddrüse geben und vielleicht weiterhin Medikamente gegen die Mangelerscheinungen. Ich habe so schreckliche Angst und weiss einfach nicht, was ich tun soll. Ich weiss, dass bei einer Schilddrüsenunterfunktion auch bestimmte psychische Probleme auftreten können, aber sind Selbstmordgedanken wirklich noch normal? Auch wenn sie nur kurz sind...

Ich fürchte mich so, was soll ich bloss tun?

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Schilddrüsenunterfunktion trotz "normaler" Blutwerte?

Kann eine Schilddrüsenüberfunktion trotz 'normaler' Blutwerte vorliegen? Ich war vor circa zwei Jahren bei meinem Hausarzt und dieser hatte eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert (oder hatte zumindest den Verdacht) und hat mich dann zum Schilddrüsenspezialisten überwiesen. Dieser sagte mir allerdings, dass keine Erkrankung der Schilddrüse vorliege und ich alle zwei Jahre zur Kontrolle kommen soll. Seitdem lasse ich alle 6 Monate ungefähr meine Blutwerte abchecken und nie ist bisher irgendwas bei rausgekommen. Zu dieser Zeit wurde außerdem Eisenmangel diagnostiziert, die nötigen Eisentabletten nehme ich aber schon lange nicht mehr, weil da soweit alles ok ist. Allerdings treffen viele (wenn nicht, sogar fast alle) Symptome einer SD-Unterfunktion auf mich zu und ich konnte die Ursache meiner Beschwerden trotz zahlreicher Arztbesuche bis heute noch nicht finden. Dann hab ich mal in mehreren Artikeln o.ä. gelesen, dass eine Schilddrüsenerkrankung durchaus auch ohne "gestörter" Blutwerte vorliegen kann. Was soll ich tun, wie soll ich vorgehen?? Eine Freundin und meine Tante haben ebenfalls eine SD-Unterfunktion und ich bekomme von ihnen gelegentlich zu hören, dass ich das typische Bild eines SD-Erkrankten hätte und dass ich doch mal bitte zum Arzt soll. Ja, war ich doch, und das nicht nur einmal!! Es soll bei einer unbehandelten SD sogar bis zur Unfruchtbarkeit kommen können und sowas macht mir echt Angst, zumal ich gerade mal 17 Jahre alt bin. Ich bitte ganz dringend um Rat und bedanke mich im Voraus.

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MRSA - multiresistente Keime -- Antibiotika Resistenz -- alternative Methoden

Liebe Community,

seit einigen Jahren beschäftigt mich das Thema MRSA. Mein Freund hatte sich mit sogenannten "Krankenhauskeimen" infiziert und wir haben uns intensiv mit alternativen Heilungsmethoden auseinandergesetzt, da im 4. Jahr nach der OP kein Erfolg auf eine Heilung abzusehen war und das Bein meines Freundes amputiert werden sollte. Die Antibiotika-Behandlungen gegen die Bakterien waren leider nicht wirksam. Die Ärzte waren uns leider bei der Suche nach Alternativen zu Antibiotika auch nicht behilflich - entweder haben sie keine alternativen Therapie-Formen anzubieten oder aber sie sind mit ihrem 24-Stunden-Tag überfordert (verständlich! ) und haben keine Zeit für derartige Fragen. So haben wir selbst gesucht, haben Informationen/Therapien durchgelesen, vor Ort besprochen, aussortiert und sind letztendlich nach langen Überlegungen in die ehem. Sowjetunion gereist. Dort hat sich mein Freund einer Phagen-Therapie unterzogen. Schon nach wenigen Wochen Behandlung sind die "Löcher" in seinem Unterschenkel zugewachsen. Beide Bakterienstämme Pseudomonas aeruginosa und Staphylococcus aureus sind nun nicht mehr nachweisbar - sie sind weg - verschwunden. Wir sind wahnsinnig froh. Der OP-Termin für die Amputation ist abgesagt und um alle Bedenken auszuschließen, geht mein Freund nun regelmäßig zum Arzt und läßt sich untersuchen. Der letzte Termin beim Arzt war zufriedenstellend, die Blutwerte sind gut und er erholt sich langsam von der 4jährigen Behandlung mit Antibiotika, die seinen Körper in dieser Zeit wahnsinnig geschwächt haben. (Der Arzt ist übrigens auch total erstaunt über die Heilungsmethode und ich hoffe, er wird diese Infos an seine MRSA-Patienten weitergeben!!!)

Wir würden gerne hier auf diesem Wege mehr über alternative Methoden (Alternative zu Antibiotika) erfahren. Wer von euch hat Erfahrungen mit MRSA und einer lang-anhaltenden-Antibiotika-Therapie, die nicht erfolgreich verlief? Wer möchte darüber berichten und seine Geschichte erzählen? Bei 80.000 Neuansteckungen pro Jahr in deutschen Krankenhäusern und einer teilweise "Übertherapierung" mit Antibiotika, die oft zum Tode des Patienten/ zu unnötigen Amputationen führen kann, sollten die Patienten auch über alternative Therapieformen aufgeklärt werden. Vielleicht finden wir eine "laute Stimme" und können weiteren MRSA-Patienten helfen, denen Antibiotika nicht helfen konnte. Vielen Dank für eure Hilfe.

Nele (und F.)

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