schiefhals operieren lassen?

1 Antwort

Du schreibst nicht ob der Schiefhals bei einem Baby oder schon älterem Kind besteht.

Ein muskulärer Schiefhals (Torticollis muscularis) erfordert, dass die Therapie so früh wie möglich beginnt. Hierbei steht die konservative Therapie mit bestimmten Lagerungstechniken, Krankengymnastik und Dehnungsübungen im Vordergrund. Spricht die konservative Behandlung nicht an oder wurde die Therapie zu spät begonnen, kann ein chirurgischer Eingriff notwendig werden

Mithilfe der konservativen Therapie des muskulären Schiefhalses lässt sich bei früher Diagnosestellung in den meisten Fällen ein gutes Resultat erzielen, sodass nur wenige der früh behandelten Kinder operiert werden müssen. Mit zunehmendem Alter bei Diagnosestellung steigt diese Zahl jedoch deutlich an.

Operative Therapie Kommt es zu keiner deutlichen Verbesserung des muskulären Schiefhalses, kann im Alter von einem halben bis spätestens zum sechsten Lebensjahr eine Operation hilfreich sein. Prinzip der Operation ist, den Ansatz des Halsmuskels zu durchtrennen (sog. biterminale Tenotomie des Musculus sternocleidomastoideus) und damit die Kopffehlstellung zu korrigieren. Der Chirurg durchtrennt hierbei den Halsmuskel komplett am Brustbeinansatz. Nach der Operation ist es wichtig, den Hals mithilfe einer Halskrawatte oder eines Gipsverbands zu fixieren und den Kopf des Kindes für drei bis vier Wochen ruhig

Quelle: http://www.onmeda.de/krankheiten/muskulaerer_schiefhals-therapie-1511-6.html

wieder Schiefhals-Operation !! Muss der Gips wirklich sein (10-jähriges Mädchen)?

Hallo, wir sind neu hier. (Wir, das heißt Mama, Papa und ein 10-jähriges Mädchen) Unsere Tochter wurde mit 2,5 Jahren schon einmal am angeborenen Schiefhals operiert. Damals wurde nach der OP ein Diademgips angelegt. Der Gips hielt 2 Wochen und wurde danach durch eine Halskrause ersetzt. Der OP-Erfolg war super - bis jetzt!!! Das Mädchen wächst sehr schnell und ist mit 10 Jahren schon 1,60 m gro0. Jetzt zieht sie die Schulter wieder hoch und die Ärzte der Tübinger Uni-klinik müssen erneut operieren. Die OP schreckt uns nicht, aber was uns Sorgen macht, ist die Nachbehandlung. Die Ärzte wollen wieder einen Gips machen, der 3 Monate dran bleiben soll. Dass wollen wir aber nicht, da das Kind jetzt aufs GYMI gehen will, aber auf keinen Fall mit einem eingegipstem Kopf!!!

Wer weiß, ob es nicht auch ohne Gips geht, eventuell mit Halskrause?

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