Salzfrei essen - Gesundheitsrisiko?

2 Antworten

Davon rate ich dringend ab, nach langer Zeit sehr salzarmer Ernährung (Salzfrei ist langfristig nicht möglich, nicht nur durch Brot, sondern da viele unverarbeitete Nahrungsmittel einen natürlichen Salzgehalt aufweisen wie z.B. Eier, auch Gemüse enthält Natriumchlorid, Leitungswasser sowieso) kann eine unheilbare Nebennierenrindehormonstörung entstehen: Sekundärer Hyperaldesteronismus. Und dann bekommt Ihr Verwandter richtig Probleme, weil er dann mit Wassereinlagerungen, Bluthochdruck usw. schon auf Spuren von Salz reagieren wird, weil sein Körper nicht mehr in der Lage ist, das Hormon Aldosteron herzustellen. Dieses reguliert den Wasser/Salzhaushalt des Körpers. Jede extreme Form der Ernährung ist schädlich.

Wikipedia sagt zu diesem Thema: Der Konsum von weniger als zwei Gramm täglich wirkt sich negativ aus, da die geringe Salzkonzentration im Körper des Betroffenen jedes Durstgefühl stoppt und so zu einer Austrocknung führt. Physiologische Bedeutung: Speisesalz ist der am meisten konsumierte Mineralstoff der menschlichen Ernährung. In gelöster Form liegt Kochsalz in Form von positiv geladenen Natrium- und negativ geladenen Chloridionen vor, die jeder für sich eine lebenswichtige Rolle für den Wasserhaushalt, das Nervensystem, die Verdauung und den Knochenaufbau spielen. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 150 bis 300 Gramm Speisesalz und benötigt täglich ein bis drei Gramm zum Ausgleich des Verlusts durch Schweiß und Ausscheidungen. Bei einigen Erkrankungen oder starkem Schweißaustritt kann der tägliche Kochsalzverlust 20 Gramm erreichen.

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