Rundrücken seit ca. 12 Jahren?

4 Antworten

Ich kann deinen Weg sehr gut nachvollziehen, denn meiner war ähnlich. Am Ende in den mittleren Jahren war ich fast steif.

Dann habe ich die 5 Tibeter für mich entdeckt und habe sie regelmäßig früh nach dem Aufstehen gemacht. anfangs waren einige für mich sehr schwierig, vor allem die Rückwärtsübungen, mit denen habe ich sehr sacht begonnen und in mehreren Stufen.

Nach einiger Zeit wurde mein Rücken immer besser. Ich habe zusätzlich noch 1-2 mal die Woche ein Essigbad genommen und über 1 Jahr Arnica Globuli D6. Ich hatte immer weniger Beschwerden.

Ein richtiger Durchbruch, vor allem für meine Haltung kam aber erst nachdem ich in einem Buch über Diäten las, wie man eine richtige Haltung einnimmt.

Ich war als Kind häufig zum Haltungsturnen, später Physio usw., aber keiner hat mir gezeigt wie man eine richtige Haltung einnimmt, alle sagten nur, ich muss meine Rückenmuskeln stärken und ich hätte ein schwaches Bindegewebe.

Dann die Anleitung zum Handeln. Ich hatte die gleiche Muskulatur und das gleiche Bindegewebe, aber die Wirkung war grandios. Natürlich dauerte es eine Weile so 1 Jahr bis ich die Haltung verinnerlicht hatte und sie ständig einnahm. Heute ist sie mir in Fleisch und Blut übergegangen und ich habe mit dem oberen Rücken überhaupt keine Probleme mehr und meine Blockaden im unteren Rücken lösen sich immer mehr auf.

Das Geheimnis liegt in einer guten Bauchspannung und im Senken der Schultern nach unten, dazu kommt noch die Bauchatmung, die ich etwas später vor allem durch Yoga und Pilates gelernt habe.

Stelle dich dich mit leicht geöffneten Füßen hin, Zehen nach vorn. Dann ziehst du die Waden nach oben, die Oberschenkel, die Knie immer locker lassen, den Steiß nach unten ausrichten und dann ziehst du Wirbel für Wirbel aus deinem Steiß heraus und nimmst den Bauch schön flach, etwas nach innen und oben gezogen mit, du ziehst deine Schlüsselbeine auseinander, als wolltest du Wände auseinanderschieben und senkst deine Schultern und Schulterblätterspitzen nach unten, als wolltest du sie in die hintere Hosentaschen schieben, Halswirbel lang, Kinn leicht anziehen und Scheitel zur Decke.

Im Sitzen darauf achten, dass die Füße schulterbreit auf dem Boden stehen Oberkörper etwas nach vorn und dann wieder wie im Stehen ab dem Steiß. Man kann dann die Arme bewegen, wie man will, der Bauch trägt alles wie ein Gürtel, entlastet oberen und unteren Rücken.

Im Stehen werden auch die Knie entlastet, das war nämlich meine 2. Baustelle, weil nicht mehr das gesamte Gewicht auf den Knien landet. Auch hier wirkt die Bauchspannung wie ein Gürtel.

Ab und an sollte man paar Lockerungsübungen für die Schultern machen, etwas Krafttraining und natürlich sind gymnastische Übungen aus allen Bereichen sehr nützlich und nicht nur für den Rücken.

Mein Rücken ist jetzt so gut, wie er mit 20 nicht war und meine Knie melden sich auch nur sehr selten und auch dafür habe ich gute Übungen gefunden.

Hallo,

ich habe (bzw "hatte") auch einen sehr starken Rundrücken, bzw eine Hypkerkyphose.

Ich würde dir empfehlen zu einem Skoliosespezialisten zu gehen (Kyphose gehört ebenso zu deren Fachgebiet). Die "Dorforthopäden" nehmen das oft nicht ernst oder kennen die ideale Behandlung nicht. Zum einen sollte deine Wirbelsäule unbedingt vie Röntgenbild ausgemessen werden bzw die Krümmung in Gradzahlen bestimmt werden. Auch muss natürlich gecheckt werden ob du schon Verschleißerscheinungen hast, die einer "direkten" Behandlung bedürfen.

Leider bist du sehr wahrscheinlich schon ausgewachsen. Wärst du noch jünger, könnte man mit konservativen Therapien vermutlich bessere Erfolge erzielen, trotzdem schaden die als Erwachsene auch selten. Du solltest Therapie nach "Schroth" machen, die Übungen kann man auch täglich zu Hause gut durchführen. Zum Einstieg ist da eine Schroth-Reha (in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen in den Katharina-Schroth-Kliniken) sehr gut. Im Wachstum werden oft Korsetts verschrieben, in deinem Alter werden die nicht mehr so oft verschrieben, ist aber denke ich trotzdem einen Versuch wert. Die Krümmung kann sich dadurch immer noch mit Glück etwas verbessern bzw eine Verschlechterung kann verlangsamt oder verhindert werden und womöglich lindert es deine Schmerzen.

Wenn das alles nicht hilft und du von der Stärke der Schmerzen und/oder der Gradzahl oder anderer Probleme in die Indikation fällst, kann sowas auch operiert werden. Jedoch ist das in der Regel keine "Wunderheilung", da ein ein Teil der Wirbelsäule dabei operativ versteift wird, was zukünftige Bewegungseinschränkung bringt und natürlich Folgeprobleme verursachen kann, abgesehen von dem eigentlichen OP Risiko. Ich bin operiert und bereue es nicht, habe aber wie geagt auch auch nicht die Wunderheilung erfahren. ;) jedoch sollte man diesen Schritt (meiner Meinung nach) nicht leichtfertig und ohne einen gewissen Leidensdruck gehen, und auf alle Fälle vorher die gängigen Therapien ausprobieren. (Vollständig) Rückgängig zu machen ist das nicht.

Wenn du willst kannst du mich auch direkt anschreiben, falls du Fragen hast oder den Austausch mit einer Betroffenen suchst. Ich kann dir ggf auch ein paar "Tipps" bezüglich Schmerzen im Alltag geben

Alles Gute!

Liebe Sanura,

solange Dein Selbstwertgefühl die Oberhand über Dein Handeln hat, solange wirst Du auch nicht aufrecht gehen können. Deine Psyche/Seele zwingt Dich in diese Demutshaltung.

Die vielen Therapien die Du in der Frage aufzählst, können nicht wirken, denn sie wirken alle lediglich auf Deine Physis ein. Doch solange Deine Psyche nicht geheilt ist, kann das alles nicht Wirkung zeigen. Vielleicht hilft dies weiter, lies dies:

https://www.lernen.net/artikel/selbstbewusstsein-staerken-tipps-uebungen-selbstsicherheit-998/#Selbstbewusstsein_aufbauen_mit_diesen_14_Tipps_und_Uebungen

VG

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Vielen Dank für Deinen Rat!

0

Komische Symptome (komischer Schlaf, Taubheitsgefühle, ...)?

Ich möchte so kurz und knapp wie möglich, zum Teil mit Stichworten, alles schildern (diese Frage habe ich ebenfalls auf gutefrage.net gestellt, leider keine Antwort bekommen).

Kurze allgemeine Fakten:

  • Weiblich
  • 19 Jahre alt
  • 1,72m groß
  • um die 65kg schwer
  • nicht unbedingt sportlich, aber vor einem halben Jahr noch aktiver (Muskel- und Ausdauertraining)
  • Rauche seit etwa 4 Monaten regelmäßig
  • gehe arbeiten und gleichzeitig in die Schule (Ausbildung)
  • nehme die Pille (seit etwa 3 Jahren, damals vor Allem wegen meiner Gesichtshaut, jetzt auch zur Verhütung)

Meine Symptome sind vor allem seit etwa 5 Wochen "präsent", es wird aber immer komischer.

Bin eines Tages mit weniger warmen Schuhen unterwegs gewesen. Danach habe ich gemerkt, wie zwei Zehen am linken Fuß "taub" oder wie "damals" gedacht kalt waren. Bin duschen gegangen, wurde besser. Am nächsten Tag habe ich es wieder gemerkt an den gleichen Zehen, dazu kam sehr starkes Kopfweh (habe ich nicht soo oft, letzten Samstag jedoch wieder). Eine Woche später habe ich dann eine große Spannung in beiden Waden gemerkt (gegen Abends), habe wieder an Thrombose gedacht. Einmal war es jeweils so, dass mein Bein nach oben gezuckt ist, meine rechte Hand auch. Beides war immer kurz vorm Einschlafen. Ich hatte meine Hand sogar in der Hand meines Freundes. Was außerdem wichtig zu erwähnen wäre: Ich bin zudem in einem komischen Zustand. Ein Beispiel: ich Skype mit einer Freundin und schlafe schrecklich schnell ein, obwohl wir reden und träume schon bevor ich überhaupt richtig schlafe von komischen Dingen. Das ist aber schon vor etwa 2 Monaten aufgetreten. Sonst hatte ich noch nie Probleme beim Einschlafen oder allgemein Schlafprobleme.

Mein jetziger Zustand ist wie folgt: Bei mir treten die Schlafprobleme immer noch auf. Heute hat es wieder angefangen, dass mein linker Fuß die tauben Zehen hat. Seit etwa 1,5 Wochen habe ich beim Aufwachen IMMER eingeschlafene Arme. Sie kribbeln dann komisch für eine Zeit. Gestern ist ein Bllutgefäß einfach grundlos in der Mitte meines linken Mittelfingers geplatzt. Die stelle ist leicht blau (hat eher nichts mit dem Rest zu tun, denke ich). Im Halbschlaf habe ich mir auf die Lippe gebissen, habe es aber zuerst nicht wahr gehabt, ob ich da wirklich drauf gebissen habe oder nicht.

Eines noch: ich mache mir sehr sehr viele Gedanken über meinen Freund und mich. Das soll jetzt nicht zum Hauptthema werden, aber ich muss nur sagen, dass wenn mich etwas beschäftigt, es das ist. Mein Vertrauen zu ihm ist nicht wirklich groß, obwohl er meine Ängste immer verneint. Vielleicht liegt das alles am Stress, an dem vielen Denken, meinem psychischen Zustand. Ich weiß es nicht.

Der lange Text tut mir leid. Und ich weiß, dass ich einen Arzt aufsuchen muss und werde. Aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Idee! Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bedanke mich so sehr für das Auseinandersetzen mit diesem Text.

Schöne Feiertage euch!

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