Rückenaufbautraining mit leichter Skoliose?

5 Antworten

Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst Du es mal bei Deinem Hausarzt, oder noch besser bei einem Orthopäden versuchen. Der macht Dir keinen Trainingsplan, aber er kann Dir eine Verordnung geben für jemanden, der Dir den Trainingsplan erstellt, das ist ein Physiotherapeut.

Geh zum Arzt, klage über diverse Beschwerden am Rücken, und wenn Du geschickt die Skoliose als mögliche vermutete Ursache ins Spiel bringst, dann kommt er vielleicht mit einer Verordnung für KGG rüber. KGG heißt K ranken G ymnastik am G erät.

Dann brauchst Du nur noch eine Physiopraxis mit Equipment für Rehasport, also mit den typ. Kraftmaschinen. Der Physiotherapeut zeigt Dir dann gemäß der Verordnung genau die Übungen, die gegen die Skoliose wirken. Im Verlauf der Therapie (meist sechs oder zehn Einheiten) bei ihm kannst Du dann Deinen eigentlichen Plan besprechen mit dem Fitnessstudio und er kann Dir dann auch sagen, welche Übungen für Dich schädlich sind, die Du also besser nicht machst.

Sollte das mit dem Arzt nicht so wie gewünscht klappen, dann versuch mal in der Physiopraxis zwei / drei Einheiten fürs Training privat zu buchen.

Je nachdem bei welcher KK Du krankenversichert bist, kann es sein, dass diese KK Deine Bemühungen für die Fitness fördert, viele Kassen haben nämlich eine Kooperation mit Fitnesscentern. Diese Fitnesscenter haben dann auch eine höhere Qualifikation und eben drum auch einen voll ausgebildeten Sportwissenschaftler als Trainer. Also ruf mal bei Deinem Sachbearbeiter an und frag ihn danach, schildere ihm dass Du wegen der Skoliose die Muskeln stärken willst um der Verschlimmerung vorzubeugen. LG

Sehr geiler Vorschlag

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Meine Tochter hat eine angeborene Skoliose. Ihr haben die 5 Tibeter sehr gut getan. Natürlich muss man langsam rangehen und die Übungen anfangs nur so durchführen, wie es möglich ist. Übertriebener Ehrgeiz schadet immer.

Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Am besten morgens nach dem Aufstehen täglich üben.

Auch meinem Rücken haben die Übungen sehr gut getan und meinen steifen Rücken wieder beweglich gemacht. Deshalb hatte ich sie auch meiner Tochter empfohlen.

Die Tibeter sind wirklich gut. Noch ein bisschen Seitbeugen und Verdrehen dazu, dann hat man eigentlich schon fast alles, was der Rücken braucht.

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Besuche wirklich lieber den Arzt und lass dich mit den Übungen am Anfang helfen. Es gibt bestimmt auch sehr viele Videos online, aber du solltest die ersten paar Mals mit jemanden die Übungen machen, der sich wirklich auskennt. Es lohnt sich schon auch wenn du die erste Stunde vielleicht bezahlen musst.

Lässt sich ein größtenteils einseitiger SkolioseBuckel wegtrainieren? Welche Übungen empfehlen sich?

Hallo lieber Leser, seit dem ich 13-14 Jahre alt bin (jetzt bin ich 20) hat sich mitunter durch meine Skoliose (einseitige C-Form-artige-Biegung, knapp 25 Crad) ein Rundrücken gebildet (Auf dem Foto ist die rechte Seite zu sehen, die linke Sete sieht etwas "harmloser" aus. Ich muss auch zugeben, dass ich auf dem Foto keine gerade Haltung hatte, deshalb sieht es noch etwas schlimmer aus, aber um zu veranschaulichen wie es "natürlich" aussieht, ist das hier korrekt ...). Es ist schon viel zu spät nun etwas zu machen, aber seit 2 Wochen mache ich intensiv Übungen dagegen ... (auch wenn es vielleicht nichts nützt). Also in erster Linie Übungen gegen den Rundrücken und ich werde auch nicht mehr damit aufhören. ** Meine Frage: Kann ich da überhaupt noch einmal etwas bessern?** Denn besonders auf der rechten Seite (Die Richtung der Skoliose-Biegung) ist mein Schulterblatt rausgestreckt. Das liegt sicherlich an der Skoliose, da die Wirbelsäule es rausdrückt. Und da meine jetzige Orthopädin gesagt hat, ich dürfte nicht denken, dass man da etwas bessern kann (ich müsste mich damit abfinden, dass ich Rückenbehindert bin), kann in meinem Fall der durch die Skoliose hervorgerufene Buckel nicht geheilt werden ... liege ich da richtig?

Wenn doch etwas zu machen ist, wie gehe ich am besten vor, da er ja auf der einen Seite doppelt so stark ist?

Ich setze mich immer auf den Boden, strecke die Beine aus, strecke ein mittelstarkes Theraband unter meine Füße, nehme dieses mit beiden Händen und ziehe es dann in Richtung meiner Brust und drücke dabei die Schulterblätter fest zusammen. Davon mache ich 5 Durchgänge mit jeweils 20 Wiederholungen. Zudem strecke ich das Theraband, in dem ich auf einem Stuhl sitze von meiner Brust auseinander (2 mal 20 Wiederholungen) und hinter meinem Rücken auseinander (2 mal 20 Wiederholungen). Welche Übungen könnte ich noch hinzufügen? (Falls es überhaupt etwas bringt) Ich fahre zudem mindestens jeden zweiten Tag 30 Minuten Fahrrad (mehr geht nur am Wochenende wegen der Schule)

Auch wenn ich es erst 2 Wochen mache, ob ich da auf Dauer etwas beheben kann? Deshalb oben die Fragen. Es ist mir mittlerweile sehr wichtig. Ich hatte auch Krankengymnastik, öfters, aber dort bekam ich eher allgemeine Übungen gezeigt, da auf meinem Rezept "Gelenkfunktionsstörungen" stand. Meine jetztige Orthopädin möchte mir keine neue Gymnastik/Physiotherapie mehr verschreiben, da sie meint, dass Gymnastik mir eh nichts bringt ... ich bin am überlegen ein viertes mal den Orthopäden zu wechseln ...

Es wäre nett von euch, wenn mir jemand mit Ahnung meine dick-markierten Fragen beantworten könnte. Danke für jede Antwort diesbezüglich.

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Ich habe Rückenschmerzen... was kann ich dagegen machen?

Hallo,

ich habe eine Spondylolisthesis L5/S1, dazu eine Spondylodese Th8-L3, eine Restkrümmung Skoliose von 22° nach Cobb, eine leichte Hyperkyphose und eine leichte Spinalkanalstenose. Die Spondylolisthesis wurde bisher als Grad 1 nach Meyerding eingestuft, aber ich habe den Verdacht, dass sie schlimmer geworden ist. Ich habe seit Ende August/Anfang September Schmerzen, die teilweise so stark sind, dass ich sie nur auf Dexamethason aushalte. Außerdem spüre ich seitdem beim Vorbeugen einen Huckel an der Stelle, wo das Wirbelgleiten ist. Diesen Huckel habe ich vorher noch nie gespürt und ich habe auch nicht abgenommen. Außerdem habe ich an der Stelle Druckschmerzen, was besonders beim Ranzentragen mehr als angenehm ist.

Mittwoch war ich deswegen beim Orthopäden. Es müssten eigentlich dringend Röntgenbilder angefertigt werden, aber er meinte nur, das würde er ohne die Erlaubnis meiner Eltern nicht machen. Also versprach er mir, mir einen schnellen Termin zu geben. Dieser "schnelle Termin" ist nächsten Mittwoch -.- traurig1.gif ich habe ihm und der Arzthelferin auch gesagt, was ich davon halte, aber die Arzthelferin meinte nur: "Es ist ja nur eine Woche." Toll -.- ich laufe seit Wochen mit Schmerzen rum und dann so was -.- mein Hausarzt hat schon vor 3 Wochen versucht, einen früheren Termin zu bekommen, aber nicht mal für einen kurzen Notfalltermin war Zeit. Ich weiß, dass mein Orthopäde ziemlich voll ist, aber er hätte mich doch wenigstens in die Röntgenpraxis überweisen können. Dann hätte ich die Bilder jetzt vielleicht schon, und wir könnten uns nächste Woche über Behandlungsmöglichkeiten und ggf. weitere Diagnoseverfahren unterhalten. Mein Hausarzt meinte nämlich sogar, es sei ein CT notwendig; dort wollte er mich allerdings wegen der hohen Strahlendosis nicht hin überweisen, und beim MRT war er sich wegen meiner Metallimplantate nicht sicher (obwohl ich ihm gesagt habe, dass ein MRT denen nicht schadet).

Akupunkturtermine habe ich auch gemacht. Akupunktur hat mir letztes Mal sehr gut geholfen, aber den ersten Termin habe ich trotz der teils starken Schmerzen erst am 14. Oktober bekommen.

Was sagt ihr dazu? Wird es nicht langsam wirklich Zeit für neue Röntgenbilder (die letzten sind schon 1 Jahr alt)? Und was kann ich gegen die Schmerzen unternehmen?

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