richtige Ernährung bei Morbus Chron Erkrankung

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Hallo, die Basis für eine zufriedenstellende Funktion der Darmschleimhaut ist eine ausgewogene Kost. Hierbei ist zum einem besonders auf das ideale Mischungsverhältnis von Eiweißen zu Fetten zu Kohlenhydraten zu achten. Ich möchte Sie auf das Buch "Das Optimum" von Barry Sears, erschienen im Econ Verlag, hinweisen. Dieses Buch enthält viele revolutionäre Ernährungstipps, die sich äußerst positiv auf diese Punkte auswirken. Zum anderen ist der Zufuhr ganz bestimmter orthomolekularer Stoffe besonderes Gewicht beizumessen.

Dazu gehören die Vitamine A, E und K1 so wie verschiedene Vertreter der Vitamin- B-Gruppe, Magnesium, organischer Schwefel (z.B. MSM), Zink, Selen, Silicium, Mangan und verschiedene Aminosäuren. Vit. C ist unentbehrlich für die Bildung des am Aufbau von Bindegewebe beteiligten Kollagens. Diese Wirkung wird durch die gleichzeitige Gabe von Propolis und/oder Flavonoiden (bzw. OPĆs) um ein Vielfaches verstärkt. Flavonoide bzw. OPĆs sind in der Lage, Enzyme wie Kollagenase und Elastase zu behindern, die für den beschleunigten Abbau von Kollagen und Elastin verantwortlich sind.

Die Aminosäure Glutamin stellt die bevorzugte Energiequelle der Darmschleimhaut und ist für deren Wiederaufbau unerlässlich. Als Speiseöl empfehle ich Ihnen MCT plus Basisfette und andere MCT-haltige Produkte aus dem Reformhaus. Die darin enthaltenen kurzkettigen Fettsäuren können von der Darmschleimhaut ebenfalls als Energiequelle genutzt werden.

Seitens der forschenden Gastroenterologie werden derzeit Zusammenhänge zwischen Lecithinmangel (bzw. Mangel an Phosphatidylcholin) und Colitis ulcerosa diskutiert. Hier liegen bereits erste positive Studienergebnisse vor. Lecithin ist möglicherweise auch hilfreich bei Morbus Crohn! In der Veterinärmedizin wird Morbus Crohn bei Pferden seit einiger Zeit recht erfolgreich mit Lecithin und Apfelpektin behandelt. In der orthomolekularen Medizin wird Lecithin z.B. zusammen mit Vitamin C eingesetzt, um die Schleimhaut schädigende Wirkung mancher Medikamente zu unterbinden. Viel Erfolg und Gute Besserung! Im Darm liegen 70% unseres Immunsystemes!

Die Mahlzeiten sollten zunächst ballaststoffarm sein und wenig Zucker und Fett enthalten. Besonders Milchzucker kann in der ersten Zeit noch Verdauungsprobleme machen. Viele kleine Mahlzeiten (fünf bis sieben) sind besser als einzelne große. In der beschwerdefreien Zeit kann unter Berücksichtigung der eigenen Verträglichkeiten alles gegessen werden.

Einige Speisen sind erfahrungsgemäß weniger gut verträglich als andere. Weizen wird von 69 Prozent nicht gut vertragen, Milch und Milcherzeugnisse von 48 Prozent, Hefe von 31 Prozent, Mais von 24 Prozent, Bananen, Tomaten, Wein und Eier jeweils von 14 Prozent der Morbus Crohn-Patienten.

Die Komplikationen verlangen manchmal besondere Ernährungsweisen. Liegen Verengungen vor, ist es eine besonders ballaststoffarme Kost hilfreich. Stühle werden dadurch weniger voluminös.

Auf raffinierten Zucker sollte möglichst verzichtet werden. Allgemein ist eine kohlenhydratarme Kost günstiger. Bei den Fetten werden die kurzkettigen besser im Darm aufgenommen als die langkettigen. Butter und Öl ist deshalb der Vorzug vor Margarine zu geben.

Glutamin und kurzkettige Fettsäuren unterstützen den Heilungsprozess der Schleimhaut. Lösliche Ballaststoffe, enthalten in Roggen, Hafer, Mandeln und Trockenfrüchten, können von Dickdarmbakterien in kurzkettige Fettsäuren umgewandelt werden.

http://www.bkk-wf.de/gesundheitslexikon/krankheiten/verdauungstrakt/morbus-crohn/

Alles Gute von rulamann

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Grüße

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Hallo, ich habe die Vermutung, dass ich glutensensitiv bin. Meine Gastroentologin hat gemeint, sie könnte es nicht überprüfen. Ich muss also selbst beobachten, ob ich es vertrage. Wenn ich viele Getreideprodukte gegessen habe, merke ich eine starke Müdigkeit und einen "Brain Fog", was mich sehr stört vor allem weil ich studiere.

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