Frage von kaefercw, 74

Rheuma oder Borreliose?

Ich werde seit 15 Jahren mit Medikamenten Cortison und Leflunomid auf Rheuma chron. Polyarthritis behandelt. Da meine Schmerzen aber nicht wie typisch mit Schüben da sind, sondern täglich und dann zusätzlich so alle 10 Tage akut innerhalb einer Stunde ansteigen, dass ich bestimmte Gelenke nicht mehr bewegen kann, die dann aber nach 1 Tag wieder weg sind und dann wieder an anderer Stelle am gleichen Tag noch kommen, bin ich immer wieder skeptisch, ob ich wirklich ein Rheuma-Patient bin. Ärzte gehen auf mein "Gefühl" leider nicht mehr ein. Klar bin ja seit Jahren ein ständiger Kontroll-Termin Patient, mit dem man nicht viel Arbeit hat ausser Laborwerte kontrollieren und Rezept ausstellen. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass es kein Rheuma ist. Kann man nach 15 Jahren noch feststellen ob meine ständig wechselnden Gelenkscherzen vielleicht aufgrund einer Borreliose da sind? Und kann man nach so vielen Jahren hier noch therapieren und auf Besserung hoffen?

Antwort
von Hooks, 48

Hast Du mal Lebertran probiert? Er hilft vielen Menschen mit Autoimmunkrankheiten.

Mein Vater hatte viele Beschwerden durch Borreliose. Sie sind weitgehend zurückgegangen durch eine dreiwöchige Therapie mit Doxycyclin. Recherchiere mal in diese Richtung und sprich Deinen Arzt daraufhin an. Ich meine, Borreliose läßt sich testen.

Kommentar von kaefercw ,

Danke für Deine Antwort. Meine jetzigen Ärzte gehen auf Veränderung der Diagnose nicht mehr ein. Deshalb würde es mich interessieren, ob jemand vielleicht dieselbe oder ähnlich Erfahrung gemacht hat und ob man nach so vielen Jahren noch Untersuchungen machen kann. Evtl. auch Adresse von Spezialisten auf dem Gebiet in Bayern und ob solche Untersuchungen kassenärztlich abgerechnet werden können. Vor Medikamenten Therapie mit Antibiotikum brauch ich schon Untersuchungsergebnisse. Trotzdem DANKE!

Kommentar von Hooks ,

Habe ich das richtig verstanden, daß Du nicht mehr auf Borreliose untersucht wirst, weil die Diagnose Rheuma steht?

Dann suche Dir einenn anderen Arzt und sage ihm nichts! Nur von Borrelioseverdacht.

Kommentar von Hooks ,

Ich habe jahrelang Cortison und MTX genommen. Als die Ärzte versuchen wollten, beides auszuschleichen, habe ich irgendwann gemerkt, daß mit Lebertran die Schmerzen wegbleiben. Sonst kamen beim Ausschleichen die Schmerzen immer wieder.

Bei Gelenkschmerzen kann es auch sein, daß Du Vitamin-D-Mangel hast. Kannst Du das mal messen lassen?

Antwort
von StephanZehnt, 42

Hallo Kaefer,

hast Du Dich schon einmal näher mit dem Problem beschäftigt? Also ca. 4-6 Wochen nach der Infektion kann man abklären ob der Patient Borreliose hat oder.nicht.

Also es gibt eine Art Grippe ohne Erkältungsanzeichen und einige Wochen danach  kann man im Labor feststellen was los ist. Im Labor kann mna abklären ob Antikörper vorhanden sind oder nicht .

Mehr dazu hier Seite 6 +9 

http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte/Leitlinien.pdf

Wenn Du nun denkst das ist alles andere aber kein Rheuma z.B. die
Lyme-Borreliose  dann solltest Du Dich hier einmal schlau machen. J aund zwar gibt es in Coburg und in Diedorf (bei Augsburg) eine telefonische Beratung. Hier hast Du die Möglichkeit per  E-Mail und Telefon->..http://www.shg-bergstrasse.de/

Hier andere Adressen .> http://www.bzk-online.de/der-bzk/selbsthilfegruppen/

Nun die rheumatoide Arthritis (chron. Polyarthritis) kann sich in Schüben entwickeln aber auch langsam und steigernd.Also ganz so wie Du das beschreibst. Ich würde mich an Deiner Stelle einmal bei einem der Rheumaforen anmelden.

Die Betroffenen können Dir evtl. noch mehr dazu sagen. (Ärzte -Medikamente usw.. ). Ich habe nur eine Hauterkrankung die langsam die Gelenke angreift. Ja und es gibt nichts anderes als Cortison.

http://www.medizinfo.de/rheuma/arthritis/rheumatoide_arthritis_krankheitsverlauf...

Alles Gute Stephan

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