Rheuma/ Kollagenose: ja / nein? Zwei Ärzte, zwei Meinungen! Bitte um erfahrene Meinungen

5 Antworten

Typisch Ärzte dass sie Dir chemische Mittel verschreiben. Mich würde ja der Vitamin D Status sehr aufhorchen lassen. Vitamin D ist wichtig für das Immunsystem und bei Mangel lagert der Knochen nicht genügend Kalzium ein. Folge: Knochenbrüche und Osteoporose. Für die Entzündungen habe ich über Pinienrindenextrakt Gutes gehört, das hat zumindest keine Nebenwirkungen. Und Glucosamin und Chondroitin in Kombination mit Omega 3 soll auch gut und entzündungshemmend wirken. Auch das ist keine Chemie mit sofortiger Schmerzlinderung, aber hilft nach ein oder zwei Monaten und hat keine Nebenwirkungen.

Und ich wuerde Mal an Deiner Stelle meine Ernaehrung umstellen, wenigstens den Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten trastisch reduzieren. Saemtliche Entzuendungen wie Rheuma, Neuritis, Ischias, Gicht oder Kollagenose, entstehen durch uebermaessige Mengen an Harnsaeure durch einen hohen Fleischverzehr. Es hat auch wenig Sinn, wenn Medikamente genommen werden, und wieterhin vermehrt Fleisch und staerkehaltige Produkte im uebermass verzehrt werden. Frische, reife Weintrauben der Saison gehoeren zu unseren gesuendesten Fruechten; sie sind eines der besten Mittel zur Ausscheidung von Harnsaeure aus dem Organismus. Verspeise ueberwiegend frisches und rohes Obst/Fruechte und Gemuese, nur so bekommst Du Deine Beschwerden weg.

Hallo quovadis2013!

Vitamin D Mangel (stark)

Durch einen hohen Vitamin-D-Mangel kann es auch zu ähnlichen Beschwerden kommen. Von diesem Vitamin braucht der Mensch auch weitaus mehr, als bisher angenommen wurde, was sich aber leider noch nicht bei allen Ärzten herumgesprochen hat. Im beigefügten Link kannst Du dich gut darüber informieren. Dazu kann ich Dir auch das kleine Büchlein "Gesund in sieben Tagen" sehr empfehlen (leider nicht ganz wörtlich zu nehmen, aber hochinteressant!). Seit ich auf diese Weise meinen Vitamin-D-Spiegel normalisiert habe, habe ich weitaus weniger Gelenk- und Muskelschmerzen. Bei Deinem, vom Arzt festgestellten Mangel, bekommst Du die notwendigen "Decristol 20.000 IE-Kapseln" auch auf Rezept. Dann muss allerdings die Diagnose "gesicherter Vitamin-D-Mangel" darauf vermerkt sein!! Bei Deinen Beschwerden, die ja in mehreren Regionen auftreten, wäre aber ggf. auch eine ausführliche Testung auf eine "rheumatoide Arthritis (früher Polyarthritis)" oder eine "Psoriasis-Arthritis" zu empfehlen. Diese zeichnen sich nämlich auch durch sehr wechselnde Beschwerden aus!!

http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1193

Alles Gute wünscht walesca

Was soll ich tun mit diesem Blutwert?

Weiß jemand was ich mit diesen Blutwerten tun soll, Fachärzte konsultieren und welche? Oder sie nicht weiter beachten? Empfohlen wurde nichts weiter ärztlicherseits. Wohl aber habe ich Beschwerden.

  1. Lymphozyten 20.6 % (normal: 20.5 - 51.1)

  2. Antinukleäre Antikörper (ANA : (IFT) + 1 : 160 Titer (normal: < 1 : 80) niedrigtitriger ANA, Kollagenose möglich steht darunter

  3. SD-Peroxidase-AK (TPO-AK/MAK): + 65 U/ml (normal: < 60) Verdacht auf Vorliegen einer Autoimmunthyreoiditis steht darunter

L Thyroxin nehme ich bereits seit Jahrzehnte ein wegen Unterfunktion nach Entfernung eines gutartigen Knotenkropfes.

Wer kann mir mit Gewißheit sagen, ob ich Mischkollagenose habe? Wo/wie/wer testet das? (Bitte keinen Rheumafacharzt empfehlen, da gibt es erst in vielen Monaten einen Termin). Oder kann man da eh nichts machen bei Kollagenosen und Schilddrüsenentzündungen??

Die nachfolgenden Werte von ANA Titer waren dann mit 1:80 normal.

Ist eine Kollagenose nicht immer nachzuweisen, da sie nicht immer aktiv ist??

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TSH-Wert ziemlich erhöht

Hallo! Bei einem Blutbild, das Anfang Juli bei einem stationären Aufenthalt gemacht wurde, ist ein deutlich erhöhter TSH-Wert aufgefallen, der lag bei 8,0 µlE/ml (Referenzbereich 0,17-4,05). fT3 (2,7 pg/ml) und fT4 (1,4 ng/dl) sind in der Norm. Den Bericht vom Krankenhaus habe ich (leider) erst heute bekommen. Da steht drin, dass der Verdacht auf eine "latente Hyperthyreose" besteht, und das nach 8 Wochen nochmal per Blutbild abgeklärt werden sollte. Habe sowieso nächste Woche einen Termin zur Blutentnahme, ist also kein Problem.

Jetzt habe ich mal nachgelesen und gefunden, dass bei einer Hyperthyreose der TSH-Wert erniedrigt wäre. Aber bei mir ist der doch erhöht.

Ich habe auch mal ältere Schilddrüsenwerte herausgesucht (von Dezember), da war nämlich per Zufall eine leicht vergrößerte Schilddrüse bei einem HWS-MRT aufgefallen. Damals waren die Werte wie folgt: TSH 1,51 µU/ml (0,3-4,5 / anderes Labor, andere Maßeinheiten), fT4 1,3 ng/dl (0,9-1,8) und MAK,TPO-Ak war <1,0 IU/ml (bis 5,6).

Damals meinte mein Arzt, dass das nichts weiter zu sagen hätte, im Ultraschall sah die Schilddrüse in Ordnung aus und die Werte waren ja auch o.k. Und Beschwerden hatte ich auch keine.

Woran kann das denn liegen, dass in so doch recht kurzer Zeit der Wert so stark angestiegen ist? Es war wieder nur ein Zufallsbefund bei den Blutwerten. Kann das auch ein Messfehler sein?

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