Reizblase oder Prostatitis?

2 Antworten

Für eine vergrößerte Prostata gibt es ein prima Buch, "Erbarmen mit den Männern" von Sophie Ruth Knaak. Absolut lesenswert, auch für nicht-Betroffene oder Frauen.

Die so genannte Reizblase ist auch eine leichte Form der Dranginkontinenz.Sie zeichnet sich durch unkontrollierten Harnverlust und intensiven Harndrang aus. Im Gegensatz zu einer Harnwegsinfektion sind jedoch eine Harninkontinenz und Reizblase nur selten von Schmerzen beim Wasserlassen begleitet. Hier gilt es, die Symptome dem Arzt genau zu beschreiben, damit er eine Blasenschwäche oder Reizblase erkennen und von einer Harnwegsinfektion abgrenzen kann.

Eine vergrößerte Prostata muss aber auf jeden Fall ärztlich untersucht werden, um sie von bösartigen Veränderungen (Prostatakrebs) oder einer Entzündung der Prostata (Prostatitis) abzugrenzen und adäquat zu therapieren. Die akute Prostataentzündung ist eine vorübergehende, meist bakteriell ausgelöste Infektion des Prostatagewebes, die mit einer schmerzhaften Schwellung der Vorsteherdrüse, einem brennenden Gefühl beim Wasser lassen, Fieber, häufigem Harndrang und einem schwachen Harnstrahl einhergeht.

Daneben gibt es auch eine chronische bakterielle Prostatitis, die sich aus einer nicht ausreichend behandelten akuten Prostataentzündung oder aus Harnwegsinfektionen entwickeln kann. Auch wenn die Prostatavergrößerung als gutartig diagnostiziert wurde, gehört sie weiterhin in die Hand eines Arztes. Er entscheidet, ob bei auftretenden Beschwerden eine medikamentöse Therapie ausreicht oder ob sogar operativ behandelt werden muss. Auf jeden Fall sollte eine begleitende Harnwegsinfektion therapiert werden.

Siehe: http://kuerzer.de/9b1qgO4Ds

Unwohlsein, Müdigkeit?

Oh, so ein Mist, der gesamte Aufsatz ist nicht übermittelt worden?Dann fange ich nochmal neu an.Hallo, Ich bin männlich,34 Jahre alt bin absoluter Nichtraucher und trinke sehr sehr wenig Alkohol, wenn ich mal was trinke dann maximal ein Bier am Abend.Ich bin ein Angstpatient, und war und bin in Psychotherapeutischer Behandlung.Ich war eine Zeit lang mehr bei Ärzten als zuhause, zumindest vom Empfinden meiner Frau. Mein Hausarzt sagt ich bin der bestuntersuchteste Patient den er jemals gesehen hat. Habe in den letzten 5 Jahren diverse Untersuchungen gehabt, unter anderem: Magen/Darmspiegelungen, besuche beim Kardiologen, Untersuchungen beim Nephrologen aufgrund der Nierenfunktion etc, eine laufende Behandlung beim Lungenfacharzt, einige Krankenhausaufenthalte aufgrund einiger Unstimmigkeiten, bisher wurden folgende Erkrankungen festgestellt:Asthma - deswegen noch beim LungenarztBluthochdruck: eingestellt ~140-100Ich versteife/steigere mich oft in symptome die ein normaler Mensch wohl als normal ansehen würde(dies sagt auch mein Hausarzt)ich leide seit längerer Zeit an stetiger Müdigkeit, schon nach dem aufstehen bin ich recht zügig wieder müde, zur Mittagspause kann ich meisst mit dem Kopf auf dem Schvreibtisch einschlafen, nur um dann im Laufe des Nachmittags wieder munterer zu werden, meisst bin ich dann abends fiter, ins Bett gehe ich meisst zwischen 22.00-23.00 Uhr, und stehe gegen 06.30 auf. Hinzu kommt das ich beim aufstehen bereits ein Gefühl habe als hätte ich nachts Hanteln gestemmt, eine Kraftlosigkeit die mich erfasst, im Laufe des Tages, bei körperlicher Ertüchtigung spüre ich ein inneres Zittern in den Gliedmaßen, ich führte diese Symptome auf meine Ängste zurück(tat auch der Arzt), jedoch, auch in einem Zustand wo ich eben nicht an Krankheiten denke fühle ich mich niedergeschlagen und schlapp.Aufgrund meiner Angst nehme ich B-Symptomatik sehr ernst, und habe bis vor einigen Monaten noch jeden Tag Fieber gemessen, mein Gewicht kontrolliert und auf Nachtschweiss geachtet, all dies trifft bei mir aber nicht zu, trotzdem erwische ich mich jetzt seit einer Woche wieder wie ich immer öfter zum Thermometer greife und schaue wie die Temperatur ist.Ich bin 170cm groß und wiege um die 82 kg, habe also ein leichtes Übergewicht. Ich war vor ein paar Tagen bei meinem Hausarzt da ich Angst um meine Prostata bekam da ich aufgrund meiner Angst sehr häufig auf Klo muss (groß wie klein) und ich rechts vom Glied einen kleinen gnubbel ertasten kann,der allerdings genauso gut eine Ader oder Leiter sein könnte, ich mache mir aber sofort wieder sorgen und fange das grübeln an, ich möchte hier fragen ob es vielleicht Leidensgenossen gibt die Ähnliches durchmachen und mir ein paar Tipps geben könnten? Ich versuche wirklich alles, aber es scheint alles nur eine zeitlang zu wirken bis ich wieder irgendwelche Symptome entwickel wie ja nun schon seit langem das Zittern/Schwäche/Müdigkeit.Über jede Hilfe freue ich mich sehr.Mit freundlichen Grüßen

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Diverse Beschwerden in den Atemwegen und an der Eichel - wer kann Auskunft geben?

Hey,

zu mir: Ich bin 25, männlich und habe Sex mit Männern. Außer den genannten Symptomen leide ich unter keinen anderen Krankheiten. Ich treibe regelmäßig Sport (Joggen 20km/Woche). BMI: 22,8.

Seit circa zwei Jahren leide ich unter mehreren Symptomen, war schon bei Hausärzten, Dermatologen, Proktologen und Urologen, habe aber bisher keine genaue Diagnose oder erfolgreiche Therapie bekommen.

Ich hoffe auf diesem Wege vielleicht von jemandes Erfahrung profitieren zu können. Ich habe dies trotz diverser Beschwerden im Forum "Geschlechtskrankheiten" gepostet, da die Symptome in einer Zeit auftraten, in der ich häufig wechselnde Geschlechtspartner hatte und sie auch die Geschlechtsorgane betreffen. Zu der Zeit als die Symptome autraten, habe ich oft "Deepthroat" praktiziert und gehe davon aus, dass deshalb auch die Atemwege hartnäckig betroffen sind.

Meine Beschwerden:

 - auf der Eichel: Hautveränderung von glatt zu faltig / rau ; Rötung v.a. um den Schlitz; selten kurzer stechender Schmerz von tiefer in der Harnröhre ; keine Schmerzen beim Wasserlassen

 - am Po: Afterjucken; Rötung; gelegentlich geringe Mengen Blut am Klopapier; gelegentlich Druckgefühl weiter innen (kann ich schwer lokalisieren; könnte die Prostata sein, aber das kann ich nicht sicher sagen)

 - Rachen: trocken; Rötung; leicht blutiger Schleim; regelmäßig Eiterbrocken (1 - 6 mm) im Schleim

 - Füße, Fußzehen, Hände: immer wieder Pilzprobleme; Zusammenhang mit dem Rest ist mir nicht klar, aber wurde zu der selben Zeit schlimmer, bzw. ist dann zum ersten mal auch an der Hand aufgetreten

 - Brust: hier störendste Beschwerden; trockener Husten; ständiges Gefühl von Trockenheit; hohe Empfindlichkeit auf trockene Luft (Klimaanlage, Heizungsluft usw.); Schmerzen vor allem auch hinten am Brustkorb / Rücken; keine Atemnot

 - Augen: trocken; vor allem morgens; keine Rötung

 - generell: Ermüdung; alle Symptome werden generell nach Alkoholkonsum und vor allem bei viel Zucker / weniger Sport schlimmer

Seit einiger Zeit mache ich eine Salzwasserinhalation mit einem Zerstäuber. Das lindert alle Beschwerden (auch an Augen, Po und der Eichel) außer am Fuß, sofern ich es regelmäßig mache.

Ich habe beim Arzt schon Tests auf Syphilis, HIV, Chlamydien und Tripper gemacht. Alle fielen negativ aus. Ich habe allerdings trotzdem Bedenken, dass es sich um eine Chlamydieninfektion handeln könnte und der lange Infektionszeitraum vielleicht die Messergebnisse beeinflusst. Am Po gab es Behandlungen wegen Hämorrhoiden, die die Beschwerden jedoch nicht langfristig beeinflusst haben.

Zwei Geschlechtspartner aus den vergangenen Monaten klagen über ähnliche Symptome, weshalb ich von einer Ansteckungsgefahr ausgehe und mittlerweile auch Oralverkehr nur noch mit Kondom praktiziere.

Ich würde mich sehr über Hinweise freuen. Bei Nachfragen bin ich gerne zu weiteren Auskünften bereit.

Viele liebe Grüße

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Blasenspiegelung okay, aber Verdacht auf Reizblase - wie gehe ich damit um?

Was kann ich machen, damit sich die Beschwerden möglichst in Grenzen halten? Ich hab es satt andauernd das Gefühl zu haben zur Toilette zu müssen, hilft da wirklich nichts? Mein Arzt meinte damit muss ich eben leben.... aber irgendwas muss es doch geben, oder?

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Reizblase und Hormone

Hallo alle zusammen,

ich habe schon viel durch Foren gestöbert und bin hier auf hilfreiche Beiträge gestoßen. Ich hatte seit Oktober mit ner immer wiederkehrenden Blasenentzündung zu kämpfen. Seit dem ich meinen Nuvaring nun seit gut 3 Wochen abgesetzt habe, habe ich auch endlich keine Blasenentzündung mehr... klopf auf Holz. Was mir bisher geblieben ist ist ein ständiger Harndrang, ich bin den ganzen Tag nur schlapp, schlafe schlecht obwohl ich ab und an nur einmal wach werde und kann dann kaum wieder einschlafen. Ich bin den ganzen Tag nur antriebslos, nervös und nur angespannt. Alles was ich mache um zu entspannen und mich abzulenken funktioniert nicht. Und so kenne ich mich überhaupt nicht, sonst war ich das ganze Gegenteil... Ein alter Beitrag hat mich auf die Schilddrüse gebracht, dass meine "Reizblase" und alle anderen Symptome auch daher kommen können .Ich war erschrocken wieviele Syptome mir da sehr bekannt vorkamen und die ich einfach immer nur abgetan habe und in meiner Familie gibts auch Schilddrüsenprobleme. Ich hab mir für die nächste Woche nen Termin zur Blutabnahme beim Hausarzt gemacht. Vielleicht klingt das irgendwie übertrieben, aber das letzte halbe Jahr hab ich echt gemerkt, dass man auf Ärzte nicht zählen brauch und ich es allein den Beiträgen in solchen Foren verdanke, jetzt wenigstens ohne Blasenentzündung da zu stehen. Beim Zusammenhang zwischen Blasenentzündung und hormoneller Verhütung haben mich Ärzte und Familie auch nur schräg angesehen...und jetzt bin ich sie ja los. Urologisch war Blasenspiegelung und Ultraschall normal, gynäkologisch war bis jetzt auch alles normal .Ich habe seit ein paar Tagen Östrogenzäpfchen bekommen. Ich muss dazu sagen, dass ich seit Oktober Frauenarzt und Urologe gewechselt hab und grad mal seit 1-2 Wochen gute Ärzte hab, die meine Probleme überhaupt ernst nehmen und ich will endlich die Ursachen abgeklärt wissen, da die anderen Ärzte mich echt viel Zeit gekostet haben ohne das etwas passiert. Das macht mich immernoch wütend. Ich hoffe, ihr könnt mir noch ein paar wertvolle Tipps geben, grad für die Blutabnahme und gegen den Harndrang. Spasmex half mir nicht wirklich und alle anderen Hausmittelchen und Tipps (Cranberrie, Bärentraubenblätter, Goldrute...) haben bisher nichts wirklich was gebracht oder sogar noch mehr gereizt... Spinne ich einfach nur oder bin ich auf dem richtigen Weg?!?!?

Vielen Dank und viele Grüße

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Ist das eine Prostataentzündung?

Hallo Leute Ich hab seit 2 Tagen ein leichtes brennen bzw. ziehen hinter dem Hoden ich glaube das wird auch "dammbereich" genannt. Dieses ziehen ist auch manchmal an den Pobacken und ist nur da wenn ich sitze oder liege. Ich hab mich mal über Symptome informiert und kann sagen dass ich kein Blut im Sperma habe, keine Probleme beim Wasserlassen und auch keine Schmerzen beim Samenerguss habe. Also dieses ziehen ist das einzige Problem. in den letzten Tagen hab ich auch ziemlich oft vielleicht auch zu oft mastubiert. Heißt das jetzt dass es schlimmer wird(Also es ist seit den 2 Tagen nicht schlimmer geworden) oder ist die Prostata vielleicht nur etwas entzündet? Oder ist es vielleicht was anderes? Vor 4 Wochen war ich übrigens wegen einem anderem Problem mit meinen Hoden beim Urologen und er hat mir gesagt dass alles in ordnung ist.

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