Reha Sport Zentren abgelehnt was nun ?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Boris,

wenn ich Deinen Fragetext so lese, bliebe ja als einzige logische Konsequenz übrig, die Kasse zu wechseln. Wechseln zu einer von den Kassen, die vertraglich mit einem Studio in Deinem Wohnort zusammenarbeitet.

Dieser Aufwand wäre aber nur langfristig gesehen sinnvoll, auf die Schnelle nützt das nix. Es ist halt leider so, dass die KK mit unterschiedlichen Studios Verträge haben. Wenn so ein Studio von einer Kasse "anerkannt" wird und einen Vertrag abschliesst, heisst das also noch lange nicht, dass diese "Anerkennung" automatisch auch für alle anderen Kassen gilt, leider.

Aber bei med. Einrichtungen ist das was anderes, da gilt eine Anerkennung für alle Kassen. Hast Du an Deinem Wohnort denn keine Physiotherapiepraxis? Denn bei entsprechender Ausstattung kann Rehasport auch in einer Praxis für Physiotherapie durchgeführt werden. Alles Gute, Winherby

Danke für´n Stern, lG

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Hi,

Danke für die Tips, ich habe gestern noch viel erreicht, für alle mit einem Identischen Problem die in Zukunft hier landen ….. Ich habe übrigens mit der Patientenberatung gesprochen, danach noch mit einer Schlichtungsstelle....

die Lösung der Frage:

Die Krankenkasse darf nicht pauschal Reha Anbieter ablehnen, sie ist zwar immer dazu angehalten eine Kostengünstige Variante zu wählen, daher auch die Verträge mit diverse Zentren. Aber muss eine Krankenkasse immer den Einzelfall betrachten, sprechen die Umstände gegen die Wahl eines Vertragspartners so müssen auch dann alle Kosten voll gedeckt werden. Da die Kasse im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine Flächendeckende Versorgung zusichern muss. Da meine Kasse nun meine Region in Ihren Verträgen nicht bedacht hat obwohl es Möglichkeiten gab ist die Ablehnung nicht Sinn und Zweckmäßig. Ausnahmen bilden spezielle Fachärzte die es nicht überall geben kann, da muss die Kasse das am nächsten liegenden zahlen und ist nicht automatisch gezwungen eine Privatpraxis mit identischen Angebot zu zahlen die ggf. vor Ort ist. Wichtig sind da immer die Ärzte und Zentren mit Kassenärztlicher Zulassung. Die Kasse muss immer Faktoren mit einbeziehen die auch für die vielleicht teureren Angebote sprechen wie z.B:

Was hat der Versicherte für Beschwerden Welche Angebote gibt es vor Ort Welche Angebote sind am besten geeignet um dem Versicherten zu helfen

Welche Kosten werden verursacht

Der Kostenpunkt ist mit Abstand da, da erst das andere beantwortet werden muss, bei mir ist die Abwägung also laut Definition :

Der Versicherte hat ein Rücken leiden mit sporadischer Taubheit im rechten Bein Angebote vor Ort sind nicht im Programm der Kasse, aber vorhande Im Schnitt würden sich Mehrkosten durch das regionale Angebot ergeben

Nun müssen die Kassen abwägen auch wieder bspw. An mir:

Der Versicherte hat kein Auto er darf wegen der Taubheit auch nicht mehr fahren! Lange Strecken zu Fuß und langes stehen an Bahnhof etc. sind nicht zumutbar!

Die Kasse muss nun einen Mittelweg finden welcher dem versicherten und der Kasse gerecht wird:

In meinem Fall, wurde mir nun doch das Studio um der Ecke genehmigt! - Nachdem übrigens gestern noch ein Anruf bei einer Schlichtungsstelle stattfand! - PS: Im Zweifel und bei körperlichen Gründen müssen auch Krankenfahrten gezahlt werden, da dieses nun aber teurer wäre als die Mehrkosten durch das Studio sah man davon ab mir einen weiten Weg zu zu muten …. *Hust … ich hasse diese Bürokratie....

Hallo Boris,

ich finde es sehr gut, dass Du uns die gefundene Lösung mitteilst. So ein Feedback sollte es auf dieser Site möglichst immer geben, nur so lernt man wirklich dazu, Dir alles Gute, Winherby

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Hallo, bei meiner Frage geht es um meinen Bandscheibenvorfall. Ich bin 19 und habe im Januar einen Bandscheibenvorfall (LWS) diagnostiziert bekommen. Seit Februar bin ich bei der Krankengymnastik und erhielt bis Juni 6 Spritzen. Mittlerweile habe ich immer noch Schmerzen, zwar nicht mehr so stark, aber es ist dennoch sehr unangenehm, vor allem bei bis zu 9 Stunden Schule bzw. sitzen. Heute war ich wieder beim Orthopäden, weil ich mit meinen 6 Stunden KG fertig bin und eine neue Verordnung brauchte. Ich habe zwar eine bekommen, aber irgendwie war der Arzt nicht sehr begeistert, dass ich weiterhin zur KG möchte, weil er jetzt schon "Verodnung außerhalb des Regelfalls" ankreuzen musste. Ich habe dann eine Dauerverordnung angesprochen, aber da fing er nur an zu schmunzeln und meinte, man hätte mit einem BSV keinen Anspruch darauf, bzw. die Krankenkasse würde das nicht genehmigen.

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