Rechtes Ohr kein Ohrenschmalz und leichter Druck

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Wenn du wirklich Hilfe möchtest, ist es besser, zum HNO Arzt zu gehen. Der kann mit den entsprechenden Instrumenten Fremdkörper und Schmutzpartikel entfernen und gegebenenfalls Medikamente einträufeln, die heilend wirken. An den Ohren soll man nicht selber rummachen, man kann da mehr Schaden anrichten.

Unangenehmes Rauschen auf den Ohren bei lauten Geräuschen

Hallo.

Ich habe seit einem Stichtag in meiner Schulzeit eine seltsame Beschwerde, zu der ich bisher noch keine Behandlungsansätze finden konnte.

Vorgeschichte: Schulbus, laure Kinder, linkes Ohr frei, im rechten Ohr ein "normaler" Kopfhörer (Kein InEar) der an einem ziemlich laut eingestellten MP3-Player angeschlossen war. Vorher NIE Beschwerden gehabt. Plötzlich wurde die Summe Geräusche so laut, dass ich ein ziemlich kratziges, unangenehmes Rauschen im rechten Ohr vernahm. Dieses minderte das Hören der Musik und verschwand erst wieder, als ich mir den Kopfhörer aus dem Ohr nahm und beide Ohren mit den Zeigefingern zuhielt.

Seit diesem Tag ist diese "Störung" immer wieder aufgetreten. Wenn ich mich korrekt erinnere häufig im Zusammenhang mit lauten Geräuschen (Musik) und Bewegung (Bus, Auto) oder anders gesagt der Umgebungsgeräusche im Bus/Auto (Kinder im Bus, Motor und Fahrtwind im Auto).

Heute: Aktuell habe ich natürlich einen größeren Kenntnisstand was diese "Störung" angeht. Sie tritt zum Beispiel auch in vermindertem Maße auf, wenn ich mir über die Wange streiche oder durch die Haare, oder wenn ich einen Druckausgleich mit dem Ansatz wie beim Gähnen mache, wie beim Tauchen.

Höre ich ein Lied mit sehr hohen Frequenzen löst dies ein extremes Bild der Störung aus. Lautes, knisterndes Rauschen.

Mittlerweile sind über die Jahre einige wenige Situationen aufgetreten, in denen auch das linke Ohr kurzzeitig mit einer verminderten Form der Störung betroffen war.

Des Weiteren tritt das Ganze aktuell beinahe ausschließlich im Auto auf, wenn ich Musik höre, oder am Telefon.

Ich muss dazu sagen dass ich (leider) Jahre lang Q-Tips verwendet habe und das aus Gewihnheit auch heute noch tuhe, allerdings vorsichtiger. Man sagt ja dass man damit den Ohrenschmalz dahin drückt wo er nicht hingehört.

Auch ist mir aufgefallen, dass ich 1. ab und an, wenn es um mich herum sehr still ist einen sehr leichten dauerhaften Piepston im "Hintergrund" wahrnehme, allerdings extrem dezent. Ich habe dies auch in verschiedenen Räumen überprüft, auch in Räumen ohne elektrische Geräte, um Kondensatoren auszuschließen. Und 2. Habe ich (selten) das Phänomen, dass ichmitten in der Nacht aufwache, weil ich meinen eigenen Herzschlag so intensiv wahrnehme und auch höre, dass mein rechtes Ohr minimale Anzeichen der Störung aufweist.

Hören kann ich mit beiden Ohren eigentlich ganz gut, zumindest empfinde ich keine Hörkraftminderung.

Ich war bereits bei 4 HNOs, ohne Diagnose und somit ohne Erfolg.

Langsam aber sicher möchte ich mich aber trotz extremem Zeitmangel durch den Beruf daran geben, diese Störung los zu werden, in der Hoffnung dass es behandelbar und kein bleibender Schaden ist.

Ich wäre sehr froh, wenn mir Jemand sagen könnte, wie ich das behandeln kann.

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