Raynaud-Syndrom

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3 Antworten

Etwa 4-15% der Bevölkerung leiden unter dem Raynaud- Syndrom. Es wird vermutet, dass es eine Fehlsteuerung des Gehirns ist, welches diese Kälteexplosionen auslöst.

Wenn du deinen Körper mal genau beobachtet hast, wirst du festgestellt haben, dass ….. solange du in Bewegung bist, diese Kälteexplosionen nicht auftreten, sondern erst dann, wenn man zur Ruhe kommt. Daher gilt es, draußen so viel wie möglich aktiv zu sein. Selbst wenn man steht, kann man immer noch abwechselnd immer mal wieder ein Bein anheben, die Zehen im Schuh krallen und wieder entspannen, sich auf die Zehen stellen ect. Man wird dich ggf. fragen, ob du unruhige Beine hast.
;-)

Ggf. könnten Wärmequellen von außen kurzfristig helfen. Es gibt Taschenwärmer – handliche Plastikfiguren, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind. Durch das Drücken eines Metallplättchens in dieser Figur wird eine chemische Reaktion ausgelöst, bei der als Nebenprodukt Wärme produziert wird. Diese Teilchen können bis zu 45° warm werden.

Außerdem gibt es im Handel (bei Tchibo ? ) elektrisch ( Batteriebetrieb) beheizbare Einlegesohlen, in erster Linie für Skifahrer entwickelt.

Vielleicht hilft es auch, vorher ein warmes Essen mit viel Gewürzen ( Curry, Chili, Ingwer, Knoblauch u.a. - Gewürze, die durchblutungsfördernd wirken und von innen her wärmen ) verspeist zu haben.

Wenn du also wieder über den Weihnachtsmarkt gehen willst, achte auf bequeme und warme Kleidung – Schuhe/Stiefel, in denen die Zehen sich bewegen können und Kleidung im Zwiebelpack = warme Socken, Wadenwärmer, Skiunterwäsche, dicken Wollpullover und schöne warme Winterjacke /-mantel nebst Mütze, Schal und Handschuhe.

Die kalten Finger „tauen“ am schnellsten wieder auf, wenn man einen anderen Menschen, der eine sehr gute Durchblutung hat, - also schön warm ist - anfässt. Das stellt alle anderen Wärmequellen in den Schatten.

Im Netz gibt es auch Informationen über Medikamente, die zum Einsatz kommen ...

http://www.angiologie-online.de/Raynaudbehandlung.htm

Hallo Kirschkern, bei mir im Bekanntenkreis sind mehrere Frauen, die das gleiche Problem im Winter haben. Wahrscheinlich hast du dich bereits über das Raynaud-Syndrom belesen,oder?! Das die Durchblutungsstörung von Jahr zu Jahr schlechter wird, kann ich mir kaum vorstellen. Stress und die Erwartungshaltung, in der Kälte weisse, schmerzende Finger zu bekommen, kann natürlich verursachen, dass die Symptome bei euch immer schneller auftreten. Ich habe gehört, dass das Raynaud-Syndrom mit den Wechseljahren besser bis verschwinden soll! Alles Gute und warme Strümpfe und Handschuhe vom Nikolaus!!!!

Ich war ungefähr 37, als zum ersten Mal dieses Syndrom bei mir auftrat. In den folgenden Dutzend Jahren, habe ich es gelegentlich gehabt. Dann, vielleicht ungefähr mit 50, wurde es richtig lästig--schon kühles Wasser beim Abwaschen konnte es auslösen, oder Fensterputzen, weil die Hände höher als Kopfhöhe sind. Dann machte ich eine Knoblauch-Kur (Rezept aus Tibet, gibt's im Internet). Monate hat das gedauert. Aber danach merkte ich, daß ich dieses Syndrom nicht mehr hatte. Ob das dieser Kur zu verdanken ist, weiß ich nicht, da aber Knoblauch sehr gut für die Durchblutung sein soll, halte ich's für sehr wahrscheinlich. Das war vor 5 Jahren. Das Raynaud Syndrom spüre ich bis heute nicht, aber ich werde die Kur prophylactisch wiederholen.

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