Rauchen Trozt Asthma

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Die Abhängigkeit vom Nikotin ist eine Sache. Damit bist Du relativ schnell durch, denn der Körper schmeißt das Nikotin in wenigen Tagen aus dem Körper raus.

Sehr stark ist auch die Abhängigkeit der Handlung - bei Dir Handlung des Rauchens. - Das ist auch der Grund, warum viele mit sogenannten Nikotinersatzprodukten den Ausstieg aus der Qualmerei nicht schaffen - eben weil die Sucht der Handlung noch da ist. - So ist es ja auch bei der Spielsucht und Kaufsucht. Diese Süchtigen haben ihrem Körper keine Suchtstoffe zugeführt, sondern es ist die wiederholte Handlung mit der Illusion eines guten Gefühls, das sie in der Sucht hält.

Ich war mal schwer schokoladensüchtig, und ich brauchte viel Kraft, um aus der Sucht auszusteigen. Hier habe ich davon berichtet:

http://www.gutefrage.net/frage/wie-vergeht-einem-der-appetit-auf-suesses-ich-fuehle-mich-suechtig#answer9007681

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Das, was es Dir schwer macht, mit der Handlung des Rauchens aufzuhören, liegt am Autopilot in Dir.

Wenn Du also mit einer fest eingefahrenen Handlung aufhören willst, brauchst Du einen festen Willen, Disziplin und Geduld. Bei einem Rückfall nicht sauer auf Dich sein, sondern einfach die neue Handlung wieder fortsetzen.

Wichtig ist auch, dass in Situationen, in denen Du vorher geraucht hattest, Dich nicht vertiefst in Gefühle / Gedanken wie "Ach, könnte ich doch jetzt ...", sondern dass Du ganz bewusst Dich umprogrammierst mit Gefühlen / Gedanken wie "Ach wie gut, dass ich jetzt nicht mehr rauchen muss." - Die vorübergehenden Missempfindungen nimm mit Humor.

Du bist nicht der erste, der sich aus einer Sucht befreit - und Du hast alle Chancen, zu dejenigen zu gehören, die erfolgreich damit sind.

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Wir alle haben in uns so etwas wie einen Autopiloten, man kann auch sagen "Gewohnheitsviech". Dieser Autopilot ist sehr wertvoll, denn ohne ihn müssten wir täglich alles neu lernen: essen, sitzen, laufen, Nase putzen - einfach alles. Sobald unser Unterbewusstsein eine erlernte Handlung für lebenserleichternd oder lebenserhaltend befunden hat, wird diese Handlung in den "Autopiloten" integriert.

Willst Du nun eine fest integrierte Handlung im Autopiloten ändern, und das Unterbewusstsein sieht keinen zwingenden Überlebensgrund dafür, wird es versuchen, Dich (= Wachbewusstsein) mit aller Kraft daran zu hindern. Denn das Unterbewusstsein ist sich sicher, dass Du MIT dieser Handlung überlebst (schließlich lebst Du ja), und es weiß nicht, ob Du auch mit der neuen Handlung überlebst. (Es will also Dein Leben schützen und weiß nicht, dass es in diesem Fall so Dein Leben erschwert.)

Das Unterbewusstsein hat den Verstand eines etwa vierjährigen Kindes. Du als erwachsene Person, die erkannt hat, dass Deine alte Handlung Dein Leben erschwert und Dich vielleicht sogar krank macht und überhaupt willst Du jetzt damit aufhören, musst jetzt die Führung übernehmen.

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Dazu brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen. - Das Unterbewusstsein ist natürlich nicht faul und versucht mit aller Raffinesse, Dich von Deiner Verhaltensänderung abzubringen (schließlich weiß es ja nicht, ob Du mit Deiner neuen Art zu handeln überlebst). Sei wachsam! Es wird sich vermutlich allerlei Tricks einfallen lassen, um Dich wieder zur alten Gewohnheit zu locken.

Boss über Dein Leben bist aber Du, nicht Dein Autopilot! Der ist nämlich Dein Diener.

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Unser Autopilot reagiert wie ein großer Dampfer auf dem Meer: Will der Kapitän (also Du) den Kurs ändern, muss er (anders als beim Fahren eines Autos) lange das Steuer in die neue Richtung lenken. Hält er das Steuer nur kurze Zeit (wie bei einem Auto) in die neue Richtung, ändert sich sein Kurs nicht.

Hallo, ich finde wirklich dein Philosophie sehr interessant und bedanke mich vielmals. Ich muss mich aber noch mit dem beschäftigen.

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@Lillidd

Die Tabakrauchindustrie beschäftigt teuer bezahlte Drogendesigner und Werbefirmen. Deren Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Neu-Raucher schnell süchtig werden und Aufhör-Willige es möglichst schwer haben, von der Qualmerei loszukommen. - Das alles ist total gemein!

Es gibt ein prima Buch, dass genau erklärt, wie Raucher von der Tabakindustrie an der (Zigaretten-)Stange gehalten werden - es ist von Franz Wilhelm Bauer:

Die Rauchgiftfalle

http://www.amazon.de/Rauchgiftfalle-heimliche-Angst-Raucher-Nichtrauchen/dp/3833439459

Mach Dir die Freude und klick dort die Kundenrezensionen (neben den Sternen) an.

Sehr angenehm ist der Stil, in dem er sein Buch schrieb: absolut ohne erhobenen Zeigefinger, sehr informativ und mit angenehmem Humor. - Als Bauer einen Nikotindrogenentzug machte, wunderte er sich, dass er so eine seltsame Angst bei sich bemerkte: Angst vor dem Nichtrauchen. - Das fand er sehr ulkig, befragte andere, die dabei waren oder es schon hinter sich hatten und erfuhr, dass es denen ähnlich erging. - Dann fing er an, das Phänomen zu erforschen und schrieb das Buch.

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Es gibt auch gute Foren, in denen Aufhörwillige sich liebevoll unterstützen. Schau mal unverbindlich hier rein, google mit

carookee rauchen forum

kicknic forum

nichtraucher de forum

nichtraucherforum rauchfrei

rauchfrei info forum

rauchfrei portal forum

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Mehrfach wurde auch schon berichtet, dass Aufhörwillige eine Dose mit alter Zigarettenasche bei sich haben. Kriegten die einen Schmacht - so berichten sie -, dann

Dose auf - Nase rein - Schmacht weg.

Probier's aus.

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Ich wünsche Dir viel Erfolg und

danke fürs Sternchen (¯'•.¸(¯'•.¸ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¸.•'´¯)¸.•'´¯)

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Man kann nur aufhören, wenn es im Kopf klick macht, ich habe vor 21 Jahren von einem Tag zum Anderen aufgehört zu rauchen und bin auch nie wieder angefangen, du solltest so vernünftig sein und das auch machen, sonst wirst du noch COPD bekommen. Denke bitte an deine Gesundheit.

Du schreibst,das du trotz des Nikotinpflasters geraucht hast.Das war ev. nicht so gut.Nikotinpflaster gibt es in verschiedenen Stärken (abhängig vom induviduellem Konsum) und man sollte hier wirklich nicht noch zusätzlich rauchen,denn das kann zu einer Art Überdosierung an Nikotin in deinem Körper führen.Vielleicht lag hier die Ursache drin,das es dir noch schlechter ging mit dem Pflaster,aber das ist nur eine Vermutung.Einer Bekannten wurde das in der Apotheke so in etwa gesagt.

Ich rauche selber,habe mich aber noch nie so ernsthaft damit beschäftigt aufzuhören.Leider kann ich dir daher auch nicht so richtig einen Tip geben.Wünsche dir aber,das du es deiner Gesundheit zu Liebe schaffst.

Das Beste ist natürlich,niemals mit dem Rauchen anzufangen,dann muß man auch nicht aufhören......aber diese Einsicht kam für mich persönlich zu spät. LG

Hallo, ja ich weis es aber ehrlich zu sagen es hat schon mir gefallen bis es vor mein Augen manchmal schwarz geworden (so wie Blackout ) dann habe aufgehört .ich werde auch niemanden Raten so was zu machen. Lg

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@Lillidd

Ich kann dich verstehen,das es dir sehr,sehr schwer fällt,aber du wirst/mußt es schaffen Deiner eigenen Gesundheit zu Liebe und das wünsche ich dir! LG

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Husten seit mehreren Monaten?

Hallo ihr Lieben,

vorab erstmal: Das ist mein erster Beitrag hier, daher kenne ich mich hier noch nicht allzu gut aus ;)

Zu mir: Ich bin 17, fast 18, weiblich und habe Asthma, welches im September 2017 festgestellt wurde (Beschwerden hatte ich vorher, nur musste ich lange auf einen Termin beim Arzt warten).

Ich bin relativ oft erkältet im Gegensatz zu anderen um mich herum (mindestens alle 2 Monate). So war ich auch im November letzten Jahres mal wieder erkältet, nichts schlimmes, mit Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Kopfschmerzen. Alles ging weg bis auf den Husten, den ich bis heute (also schon 3-4 Monate) habe. Er wird überhaupt nicht besser, ganz im Gegenteil, denn meine Rippen tun weh Durch das Husten, mein Brustkorb brennt beim Husten und manchmal auch, wenn ich nur atme. Ich bin sehr schnell außer Atem. Habe schon einen Hustensaft und pflanzliche schleimlösende "Tabletten" vom Hausarzt bekommen ,aber nichts hilft. Jeden Morgen habe ich starke Hustenanfälle mit mal mehr mal weniger Schleim.

Vor einem Monat wurde meine Lunge geröntgt, dort wurde ein "beginnendes Lungenemphysem" festgestellt, dass wahrscheinlich durch eine unbehandelte Lungenentzündung im Herbst/Winter letzten Jahres entstanden ist. Zudem Tippt mein Arzt auf eine chronische Bronchitis, bei der man aber (laut ihm) nichts machen kann.

Ich bin inzwischen etwas verzweifelt, nichts hilft und der Husten und die Schmerzen werden eher schlimmer als besser. Ich gehe so oft es geht an die frische Luft, trinke Tee mit Honig, esse viel Obst und Gemüse, gehe mehrmals am Tag spazieren, rauche nicht und nehme meine Medikamenten gegen das asthma (die auch helfen, habe weniger bis gar keine Anfälle mehr).

Ich erwarte hier keine diagnose, aber eventuell hat jemand ähnliche Erfahrungen und könnte mir diese mitteilen oder mir Tipps geben, wie ich den Husten loswerde.

Liebe Grüße

Leni

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