Rauchen - Thrombose

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Rauchen wirkt sich auf alle Vorgänge im Körper negativ aus und verstärkt jede Unstimmigkeit. Es setzt sich Teer in den Lungen ab und der Sauerstoff im Blut wird verringert, so kann sich das Blut verdicken und die Venen schädigen bzw. entzünden und es neigt zu Gerinnungen.

Das Rauchen erhöht das Blutgerinnselrisiko. Deshalb ist das Risiko eine Thrombose zu bekommen deutlich erhöht, wenn man raucht. Deshalb besser Finger weg von der Zigarette!

Durch Rauchen gerinnt das Blut leichter. So können schneller Blutgerinnsel entstehen und damit eine Thrombose. Ein Grund mehr für eine Raucherentwöhnung.

Um einer Thrombose vorzubeugen, vermeiden Sie am Besten allgemeine Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht. Vor allem bei Frauen, die rauchen und die Pille einnehmen, steigt das Thromboserisiko - insbesondere nach dem 30. Lebensjahr.

Allgemeine Tipps zur Thrombose-Vorbeugung: ■Hören Sie gegebenenfalls mit dem Rauchen auf! ■Ernähren Sie sich gesund und achten Sie auf Ihr Körpergewicht! ■Sport beugt Thrombosen vor. Vor allem Ausdauersport ist empfehlenswert: Lange Spaziergänge oder Radfahren ist besser für Ihre Venen als schnelle Sprints. ■Mit Venengymnastik aktivieren Sie die "Venenpumpe" und vermeiden Blutgerinnsel. ■Wer Krampfadern hat, sollte diese behandeln lassen. Bei Entzündungen ist ein Arztbesuch besonders wichtig, um einer Thrombose vorzubeugen! ■Wer ein hohes Thrombose-Risiko hat, sollte auf die "Pille" als Verhütungsmittel verzichten. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt! ■Vermeiden Sie stark einschnürende Kleidung, die den Blutfluss behindert. ■Stützstrümpfe sollten gut angepasst sein und nicht in die Haut drücken. ■Trinken Sie ausreichend, etwa Wasser, Schorle oder Tee, damit das Blut dünnflüssig bleibt.

Quelle: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Thrombose/Vorbeugen/

Angst vor einer erneuten Thrombose, bitte um Rat.

Hallo ihr Lieben,

ich hatte Ende Juni letzten Jahres eine tiefe Beinvenenthrombose im linken Unterschenkel, mit der ich bis ca. Anfang Oktober noch zu tun hatte (heißt für mich täglich spritzen).

Nachdem ich sie überstanden hatte, habe ich nach Absprache mit meinen Ärzten begonnen die Pille zu nehmen, eine reine Gestagenpille, da alles andere zu riskant gewesen wäre.

Dennoch wurde mir damals ganz deutlich gesagt, dass ich keine weiteren Risiken eingehen darf; würde ich beispielsweise rauchen, hätte ich sofort wieder eine Thrombose (die Worte meines Arztes).

Nun habe ich vor Kurzem von meinem Hautarzt ein Cortisonpräparat zur täglichen Einnahme bekommen und dieses Über eine Woche lang auch genommen. Inzwischen schleiche ich es aus, da die Nebenwirkungen zu stark wurden. Aufgrund dieser las ich auch die Packungsbeilage und musst schockiert feststellen, dass das Präparat das Thromboserisiko erhöht.

Ich habe meinen Hausarzt bereits darauf angesprochen, allerdings kann ich erst morgen nachmittag dorthin. Muss ich mir Gedanken machen? Der Rat meines Arztes damals klang sehr eindringlich, darum sorge ich mich nun doch sehr. Häufig habe ich auch Schmerzen in den Beinen, doch ich kann nicht einschätzen, ob es vielleicht nur Phantomschmerzen sind, die durch meine Angst hervorgerufen werden.

Nun aber meine Frage: Ist es wahrscheinlich, dass die Gefahr einer Thrombose wieder besteht? Sollte ich auf eine Überprüfung der D-Dimere bestehen (hierzu ist vielleicht wichtig zu wissen, dass ich an Spritzenphobie leide, weshalb die Blutabnahme eine ziemliche Überwindung für mich wäre) ?

Ich hoffe, ihr versteht mein Wort-Wirrwarr und ich bin dankbar für jede Antwort, ob sie mich nun ruhig oder unruhig schlafen lässt, ich bin mental lieber aufs Schlimmste vorbereitet.

Liebe Grüße

Caiwen

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