psychosomatische Tagesklinik

1 Antwort

Meine Freundin war als Jugendliche wegen einer Essstörung in so einer Tagesklinik. Wie anders das als bei Erwachsenen ist, weiß ich nicht. Aber bei Jugendlichen geht man noch mehr von dem Bedarf aus und wenn jemand noch nicht so weit ist, wird er auch nicht heraus geschmissen. Eine andere Bekannte von mir war auch in Behandlung, das ging auch nach Bedarf. Sie hat noch mal verlängert und war insgesamt 8 Wochen da (oder 9?). Wie lange du brauchst, wird sich dann wohl im Verlauf der Behandlung zeigen. Du warst ja schon in Behandlung, vielleicht kannst du selbst abschätzen, wie lange du noch brauchst? Aber ich denke, wenn du schon mit einer Therapie Erfahrungen gesammelt hast, wirst du nicht so lange brauchen, wie jemand, den man erst davon überzeugen muss, dass er Hilfe braucht.

Ich komme nicht aus dem Süddeutschen Raum, darum kann ich dir leider keine Klinik empfehlen, aber vielleicht kann dir die Notfallklinik, in der du warst bei der Suche helfen.

Alles Gute für dich und viel Erfolg bei deiner Therapie!

Hallo Zoran, besten Dank für Deine Antwort Schachtelhalm

0

Tiefenpsychologisch oder Verhaltenstherapie?

Ich habe durch Krankheit, Tod und Sucht in meiner Familie viele, recht traumatische dinge erlebt, gesehen oder gehört und mir nimmt das ganze schon sehr viel Energie, die ich viel lieber endlich mal darauf konzentrieren würde meine Träume und Wünsche zu verwirklichen, endlich zu Arbeiten und um mich endlich von meiner langjährigen Krankschreibung, aufgrund dieser Vorfälle trennen zu können. Ich bin jetzt 19 Jahre alt und das meiste geschah in meiner Kindheit und in meiner Jugend bis 2011 als das ganze endete. Ich habe schon eine Verhaltenstherapie hinter mir, die ich jedoch abbrach weil diese nicht richtig fruchtete. Ich kann nicht sagen ob es an der therapeutin oder einfach nur an der art der Therapie lag. Ich habe 2012 fast das ganze Jahr über in einer spezialisierten Klinik für Depression verbracht woraufhin es mir auch wieder um einiges besser ging, nur habe ich seid kurzem immer wieder auftauchende Angst/Panik-attacken die mich daran hindern voran zu kommen. Ich halte nicht sehr viel von Medikamenten gegen solche Symptome und habe jetzt ein erstes "Testgespräch" bei einer neuen Therapeutin gehabt, was mir sehr gut gefiel und mich hoffentlich voran bringt. Nur wird es eben bald daran gehen zu klären wie die Therapie ablaufen soll und meiner Meinung nach wäre Tiefenpsychologie das richtige für mich, da diese sich sehr auf vergangenes in der Kindheit oder Jugend konzentriert und grade da liegt sicherlich auch der Ursprung für meine Psychischen probleme. Ich würde trotzdem gerne eure Meinung dazu hören, also was denkt ihr Tiefenpsychologie oder Verhaltenstherapie?

Danke euch! :)

...zur Frage

Könnte es sein, das jeder Mensch irgendwann mal eine multiple/ gespaltene Persönlichkeit entwickelt ohne das überhaupt selbst zu bemerken?

Auslöser waren ja meist traumatische Erlebnisse, die vom "Opfer" so behandelt wurden als seien sie nicht sich selbst sondern jemandem anders passiert, aber auch Todesfälle nahestehend Freunde/ Verwandte können ein Auslöser sein. Daher die Frage, ob es denkbar oder vielleicht auch sogar ganz normal ist, wenn im Gehirn im Laufe des Lebens solche Gehirnverbindungen entstehen, die eine gespaltene Persönlichkeit hervorrufen?

...zur Frage

Wie lassen sich Aggressionen in den Griff bekommen?

Der Sohn eines Bekannten "rastet leicht aus". Um nicht zu sagen: er wirft Gegenstände, Tritt Türen ein und schlägt mit Fäusten gegen die Wand. Im Extremfall muss dann schon mal genäht werden. Kann man solche Aggressionen selbst in den Griff bekommen oder ist eine Therapie nötig?

...zur Frage

Kann ich dieses Thema in der Gruppentherapie ansprechen...?

Hallo ihr Lieben :)

Also ich mache seit 2 Wochen eine Gruppentherapie wegen einer Angststörung und Panikattacken...nun ist es in der Therapie immer so, dass wir selber Themen mitbringen können und darüber dann in der Gruppe diskutiert wird. Es wird erst jeder gefragt, wie die Woche so war und dann erzählt man halt. Ich hatte nun diese Woche ein Erlebnis, was mich wieder sehr beschäftigt: Ich war bei der Allgemeinärztin, weil ich meine Blutwerte mal überprüfen lassen wollte. Habe ihr so meine Symptome genannt und so weiter....und ihr werdet es nicht glauben: hat die doch fast die ganze "Sitzung" gefeixt...mich nicht ernst genommen. Sie hat zwar mein Blut abgenommen, aber ich glaube sie hat mich wirklich nicht als ernsthafte Patientin wahrgenommen...ich hab mich ziemlich verarscht gefühlt...ich muss dazu sagen: Ich gehe nicht oft zum Hausarzt und bei der war ich bisher noch nicht (ist ne Gemeinschaftspraxis und dort wechseln iwie ständig die Ärzte). Ich würde das gerne morgen mal bei der Therapie ansprechen und fragen, wie die damit umgegangen wären und wie ich mich verhalten soll, wenn mir sowas nochmal passiert...denkt ihr, dass wäre so ein Thema? Es geht halt auch bissl darum, dass mein Selbstbewusstsein, was ja ohnehin schon ziemlich gering ist, jetzt nun auch wieder angeknackst ist....Was meint ihr? Danke! :)

...zur Frage

Aus gesundheitlichen Gründen Schule abbrechen und nur die Fachhochschulreife machen?

Mit einem einjährigen Praktikum?

Kurz zu mir, ich bin weiblich und 21, wohne alleine und besuche gerade die 13. Klasse. Mindestens in zwei Teilbereichen schreibt mir die Psychologie eine Hochbegabung zu, soll nun nichts Spezifisches heißen, aber ganz dumm bin ich nicht - zumal ich eine sehr theoretische Veranlagung aufweise, Praktisches liegt mir gar nicht. Nun habe ich auch recht starkes ADS, die "Diagnose" liegt einige Jahre zurück, wurde ebenfalls von einem ehemaligen Nachbarn, der Psychotherapeut war, getätigt und nie für öffentliche Stellen glaubwürdig verschriftlicht. Ließe sich aber sicher ändern.

Wie in meinem letzten Text geschrieben, geht es mir momentan ziemlich beschis sen. Meine Mutter ist schwer krank, weshalb ich dauerhaft besorgt bin und sogar meine Klausuren noch schlechter schreibe als ohnehin schon (aufgrund des Chaos in meinem Kopf). Zudem habe ich seit dreieinhalb Jahren Liebeskummer, wegen dem ich immer wieder zusammenbreche, dann noch starke soziale Defizite, instabile Beziehungen, nur zwei "Freunde", emotional bin ich sehr instabil, weise temporären Selbsthass auf. Bin Alkoholikerkind. Wenn ich jetzt weine, kann es sein, dass ich in zehn Minuten wieder in Euphorie schwelge. Weshalb mir dann auch keiner mehr glaubt, dass es mir wirklich ziemlich schlecht geht. Wenn ich nicht mindestens zwölf Stunden täglich schlafe, bin ich zu nichts zu gebrauchen.

Heute habe ich unentschuldigt in einer Matheklausur gefehlt, weil ich wieder eine sehr unschöne Panikattacke und kein Geld für den Arzt hatte.

Was tun? Eine Psychotherapie machen und noch ein Jahr wiederholen (bin schon ehemalige Schulabbrecherin, habe wegen meiner Psyche schon drei Jahre 'verschwendet' und komme mir so langsam nutzlos vor, weil ich noch nie gearbeitet habe)?

Oder die Schule abbrechen und mithilfe des Fachabiturs versuchen, ein gutes Studium an der FH aufzunehmen? Ich meine, wenn ich einmal an der FH studiert habe, kann ich ja noch immer an die Uni. Habe das Geld momentan zwar nicht, aber man weiß ja nie... Meine Familie meint, ich solle mein Abi zumindest versuchen. Aber ich kann dem Unterricht nicht mehr folgen. Ich habe schon zwei Defizite in Mathe und zwei in Französisch. Mit etwas Pech bekomme ich noch eins in Bio, zusammen mit den beiden, die ich in Mathe noch kriegen werde, wär das eins zu viel, um zum Abi zugelassen werden zu können, da ich nur sechs haben darf und dann sieben hätte (meine Mathefünfen sind leider unumgänglich, Mathe ist der blanke Horror für mich, obwohl ich im Rechnen immer ziemlich gut war, sagten auch andere. Ich kann lernen, wie ich will, es bringt keine Erfolge.).

Ein Problem vorweg: Ich weigere mich und werde mich auch weiterhin weigern, Medikamente gegen ADHS zu nehmen. Abgesehen davon, dass zumindest Methylphenidat meines Wissens für Erwachsene nicht verschreibungszulässig ist...

Bin nur Antwoten von empathischen Menschen, alles andere könnte mich momentan noch mehr aus der Bahn werfen.

Dankeschön

...zur Frage

Burnout jedes mal wenn ich arbeite?

Hallo Leute,

Eine Therapeutin hat den Verdacht dass ich "Borderline" habe. Seit dieser Verdachtsdiagnose habe ich therapeutisch auch nichts weiter gemacht.. vielleicht ist das eine wichtige nebeninformation zu meiner eigentlichen Frage:

Ich mache eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, in der alles ganz entspannt zugeht. Ich bin da in der Medienwerkstatt, wo ich am Computer Logos und andere Designs entwerfe. Nebenbei gibt es da pro Jahr dort 4 Praktika. Ich bin da jetzt fast 2 Jahre und mache somit gerade vielleicht das 5. oder 6. Praktikum oder so. Ich habe schon einige Praktika davon angefangen aber nicht zu Ende gebracht, weil ich es psychisch nicht geschafft habe. Nun habe ich letztes Praktikum ein Ausbildungsplatz bekommen in einem Cafe wo ich nicht schon sehr wohl fühle. Jetzt gerade mache ich schon das 3 Praktikum dort. Seit dem letzten Praktikum mache ich auch nur noch 4-6 Stunden täglich, und die Ausbildung wird auch eine Teilzeitausbildung sein.

Was ich aber nicht verstehe ist.. warum kriege ich es psychisch nicht hin nicht mal ein Praktikum ohne Probleme zu meistern? Jedes mal habe ich so ein Druck, ich bin depressiv, ich bin überfordert, mein selbstbewusstsein leidet, es sind einfach viele typische Symptome eines burnouts, aber warum habe ich das jedes mal? Ich habe so das Gefühl dass ich einfach nicht fürs arbeiten geschaffen bin und ich habe auch Angst irgendjemandem von diesen Problemen zu erzählen, weil dann sowieso nur so Worte kommen wie "du übertreibst total" oder "du bist nur faul". Ich würde es ja gerne hinkriegen aber jedes mal wenn ich wieder richtig in einem Betrieb arbeite kommen diese Symptome. Die Arbeitsstunden sind schon weniger, ich habe ein netten Chef, die Arbeit ist nicht so stressig und dennoch fühle ich mich so schlecht und auch so verzweifelt. Die teilzeitausbildung fängt bald an und ich weiß nicht wie ich das durchstehen soll. Von diesem Praktikum jetzt ist jetzt gerade mal der 2 Tag vergangen und ich bin jetzt schon total am Ende. Ich habe meiner sozialpädagogin von der Vorbereitung heute geschrieben und gefragt was ich tun soll, ich soll dann morgen mir ihr reden und werde morgen erstmal nicht arbeiten.

Was habt ihr für Tipps? Was kann man machen? Eine teilzeitausbildung auf 4 Stunden täglich? Dann müsste aber der Vertrag nochmal geändert werden... Oder soll ich mir was anderes suchen und noch ein Jahr in der Vorbereitung machen? Psychische behandlung? Stationär? Oder was kann ich selbst tun? Ich habe ehrlich gesagt so das Gefühl dass ich da nichts tun kann als die Stunden zu verkürzen, denn psychisch glaube ich nicht dass ich das hinkriege. Wenn ich ne Pause mache von arbeit, fängt es auch wieder an, sobald ich wieder anfange.

Tut mir leide dass das so verwirrt geschrieben ist, aber ich bin ehrlich gesagt auch echt durcheinander im kopf.

Beste grüße, danke :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?