Frage von Dante50, 68

Psychologisches Problem?

Hallo,

seit einem Unfall auf einer Landstraße mit einem Reh, traue ich mich nicht mehr auf Landstraßen zu fahren, besser gesagt ich versuche es so gut es geht zu meiden. Als ich den Unfall hatte war ich in so einem Schock, dass ich sogar vergessen habe den Unfall der Polizei oder den Jagdpächter zu melden. Habe es erst zuhause realisiert und nachträglich gemacht. Ich habe gelesen dass dieser Zustand keine Seltenheit ist. Hat jemand einen Rat was ich machen kann? Ich kann nicht ständig langsam fahren und mit der Angst leben das in jedem Moment ein Tier rauslaufen könnte.

Danke für eure Hilfe

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Antwort
von Panter17, 33

Hallo Dante50,

ich würde, wenn der Schock nicht gar zu tief sitzt, wieder versuchen, auch Landstraßen zu befahren und jetzt, nachdem ich weiß, wie schnell etwas passiert ist, eben möglichst geistesgegenwärtig und mit angemessener Geschwindigkeit.

Antwort
von Hooks, 16

Das wird mit der Zeit weniger, ich hatte das auch mal, als ich zu einem Unfall dazukam (Reh gegen Motorrad, Radfahrer tot, blinkendes Klinomobil blockierte lange die Straße, Blutstreifenschleifspuren waren noch lange zu sehen, ich mußte da immer durch).

Fahr einfach vorsichtiger, in unserer Gegend fahren die Leute alle mit Nebellicht vorne, wenn es dämmert (das streut das Licht nach außen), auch wenn man in Städften 20 €  bezahlen muß, wenn man erwischt wird. DAS gibt ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit.

Insgesamt mußt DU aber immer bremsbereit fahren bei Risikogegenden.

Das sind für Rehe eben die Waldgegenden, und in bewohnten Gegenden hast Du das mit Kindern, die könnten doch auch dauernd irgendwo herausgeschossen kommen.

Wir sollten uns immer wieder bewußtmachen, daß wir da ein potentielles Mordgerät in Händen halten, wenn wir uns ans Steuer setzen.

Bevor ich losfahre, bitte ich immer den Herrn Jesus Christus, daß er mich vor Unfall bewahrt. Wenn ich jemals einen erleben werde, weiß ich also, daß das so sein sollte für mich, daß eine bestimmte Absicht dahintersteckt. Bis dahin versuche ich, meinen Part zu übernehmen durch verantwortungsbewußtes Fahren. (ER kann uns auch die Angst nehmen.)

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