Psychologie studieren - Tipps?

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Liebe/r bloodsuckerin,

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Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

5 Antworten

Es gibt doch an jeder Schule Lehrer, die für die Berufsorientierung verantworlich sind, da solltest du dich mit deinen Fragen hinwenden. Die können dir weiterhelfen und dich an die richtigen Stellen verweisen. Klinik oder Praxis ist auch eine Geldfrage, wieviel du investieren kannst, aber erst musst du es einmal angehen.

Auf alle Fälle gratuliere ich dir dazu, dass du die Realität annimmst und dir realistische Ziele suchst. Wenn du es wirklich willst, wirst du es auch schaffen.

Ich wüsste nicht, dass es so was bei uns gibt...

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@bloodsuckerin

Soetwas gibt es - meines Wissens - an jeder Schule. Sollte es diesen Posten an deiner Schule nicht geben, wird es dennoch einen Ansprechpartner für dich geben, der dich an einen Solchen weitervermittelt. (Klassenlehrer, Tutor, Beratungslehrer,...)

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Berufsberater bei der Agentur für Arbeit.

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@DaSu81

ich habe im Moment nicht allzu viel Zeit,

wird dann wohl nicht erste Priorität haben...

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@evistie

Heute ist Sonntag und zudem sind Herbstferien, da werde ich wohl kaum jemanden in der Schule oder beim Arbeitsamt erreichen ;)

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@dinska

Wenn es so was gäbe, dann müssten bei uns ja nicht immer die Berufsberater kommen (das ist aber leider nur für die Sekundarstufe II, also für die Klassen 11 und 12, und ich bin erst Sek. I)... an "Speziallehrern" gibt es bei uns nur den Vertrauenslehrer und die Schulsozialarbeiterin, und ob sich die wirklich mit so was auskennen...

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@bloodsuckerin

Die müssen sich nicht auskennen, können dich aber an die richtige Stelle verweisen.

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Hallo,

ich hatte vor Psychologie in Mannheim zu studieren. Dir muss bewusst sein, dass Du dich dein leben lang mit Problemen Anderer beschäftigst. Da ich selbst genug Probleme habe, ist meine Entscheidung dann Richtung Biologie gegangen. Die Uni Mannheim hat aber einen guten Lehrstuhl mit anerkannten Professoren. Wenn also Psychologie, dann Mannheim oder Heidelberg. Ein paar Infos zum Lehrstuhl und angehängten Seiten findest Du auf der Lehrstuhl seite

http://klips.psychologie.uni-mannheim.de/links/index.html

Ich hoffe du triffst für dich die richtige Entscheidung.

1.+2. Die spezifischen Informationen finden Sie beim Berufsberatungszentrum Ihrer Stadt.

Drei. Nein ohne mathematische Kenntnisse können Sie keine Psychologie studieren. Statistik und Methodenlehre sind Grundagenfächer und begleiten Sie durch das gesamte Studium. Wer das nicht begriffen hat, der wird bald wieder aufgeben. Ohne Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Algebra läuft echt gar nichts. Physik ist auch noch ganz nützlich. Vor allem die ersten Wahrnehmungspsychologen waren damals gleichzeitig auch Physiker - Helmholtz zum Beispiel.

Vier. Das Buch das Sie nennen ist ein Buch eines Betroffenen und gehört zur Klinischen Psychologie - das gehört zum Hauptstudium. Es ist nicht das Fachwissen - gut wenn Sie das auch wissen - aber das ist nicht das entscheidende Prüfungswissen. Ein Buch, dass die Grundlagen des Grundstudiums enthält ist "Psychologie" von Philipp Zimbardo. Blättern Sie das mal durch - wenn Ihnen davor nicht graut, dann können Sie weiter planen, Psychologie zu studieren. Das werden Sie innerhalb von 2 Jahren alles im Kopf haben müssen. Und noch mehr.

Fünf. Durch das Studium sind Sie noch kein Therapeut sondern Wissenschaftler. Dazu müssen Sie nach dem Diplom noch eine teure Therapieausbildung machen - die geht zwischen 3-5 Jahren und kostet ca. 20.000 €. Ob Sie dann in einer Klinik oder in einer Praxis arbeiten kommt auch wieder auf Ihre finanziellen Mittel an. Ein Praxis-Sitz ist zwar schön zu haben - kostet aber wiederum Geld...

Wenn Sie sowieso schon Richtung depressiver Stimmung gehen und Schmerzpatientin sind, dann halte ich einen Beruf, bei dem Sie empathisch mit anderen Menschen arbeiten möchten grundweg für eine Fehlentscheidung! Unter Schmerz können Sie doch gar keine Empathie für andere Menschen empfinden. Das werden Sie auch im Grundstudium lernen.

Mein Tipp: Gehen Sie zum Berufsberatungszentrum und lassen sich individuell beraten was für Sie mit Ihren Einschränkungen als Beruf in Frage kommt. In dieser Welt wird sich schon ein Plätzchen für Sie finden.

Tolle Antwort, Shivania! Wenn sie auch bewirken wird, daß die Fragestellerin sich spontan erneut den Berufswunsch "Zauberkünstlerin" auf die Fahne schreiben wird.

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@evistie

Nebenberuflich (!) möchte ich das immer noch werden, und damit kann man echt viel verdienen...

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@bloodsuckerin

Wenn sie auch bewirken wird, daß die Fragestellerin sich spontan erneut den Berufswunsch "Zauberkünstlerin" auf die Fahne schreiben wird.

Was ist so schlimm daran, wenn man andere Menschen unterhalten und sie glücklich machen will o.O aber wenn man selbst nicht auf der Bühne steht, kann man das meistens nicht nachvollziehen, was für ein magisches Gefühl das ist...

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Danke für die Antwort :)

Ich denke schon, dassman auch mit Schmerzen Mitgefühl haben kann... warum auch nicht?

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@bloodsuckerin

Bitteschön.

Und über das Mitgefühl werden wir uns hier jetzt nicht streiten - das lernen Sie dann ja im Grundstudium. Sie machen schon Ihre eigene Erfahrung. ;-)

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Hallo bloodsuckerin, du schreibst du hast nicht so viel Zeit um rumzugoogeln, aber du hast Zeit genug deine komplette Leidensgeschichte ( das mir Leid tut) immerwieder zu wiederholen. Du hättest schnell bei Google Psychologiestudium Vorraussetzungen ein geben müssen. Da bekommst du alle antworten. http://www.psychologiestudium.com/voraussetzungen.htm

LG

Das finde ich auch, wer so viel Zeit hat seine ganze Leidengeschichte immer wieder zu wiederholen, der hat auch genug Zeit zum googeln.

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ich habe im Moment nicht allzu viel Zeit, um das alles zu googlen,

Ah ja. Ich auch nicht.

Übrigens, "ich bin auch behindert" ist eine Unverschämtheit gegenüber wirklich Körperbehinderten!

Übrigens, "ich bin auch behindert" ist eine Unverschämtheit gegenüber wirklich Körperbehinderten!

Man kann bei einer großstreckigen Versteifung der Wirbelsäule (und das ist nach einer Skoliose-OP oft der Fall) einen Grad der Behinderung von 50-70 bekommen (und ab 50 gilt man ja als schwerbehindert), also BIN ich wohl behindert -.- und selbst, wenn ich nicht 50 bekommen sollte (das Verfahren läuft noch): Auch bei einen GdB von unter 50, abedr mindestens 20 (oder 30?) gilt man als behindert. Also wird die Aussage, dass ich selbst behindert bin und daher vllt. einiges besser nachvollziehen kann als "Nicht-Behinderte" wohl keine Beleidigung sein -.-

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@evistie

Weniger als 30 werde ich bestimmt nicht kriegen. Wieso nicht?

  • Ich habe Schmerzen (teils so stark, dass ich Schmerzmittel nehmen muss).
  • Ich kann keine körperlich schwere Arbeit machen (was mich später wahrscheinlich nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Haushalt behindern wird).
  • Ich kann öffentliche Verkehrsmittel gar nicht bzw. nur sehr schlecht benutzen (dadurch, dass meine Wirbelsäule versteift ist, kann ich das Gleichgewicht nicht mehr so gut halten, d.h. ich falle hin, wenn ich im Bus stehen muss).
  • Durch die OP habe ich auch noch Depressionen.
  • Ich kann kaum noch eine Sportart machen.
  • Ich kann weder lange sitzen noch lange stehen oder gehen (ich brauche da immer so einen Wechsel).
  • Ich kann nur auf meiner Bandscheibenmatratze wirklich problemlos schlafen (die letzte Klassenfahrt z.B. war ein Problem (ich konnte nur mit Ibuprofen schlafen), obwohl sie nur 3 Tage gedauert hat).
  • Ich kann meinen Rücken nicht rund machen, weswegen ich mich wegen jedem Bisschen in den Dreck knien muss.

Außerdem werden die Beschwerden wahrscheinlich den Rest meines Lebens anhalten, und um einen GdB zu bekommen, reicht es, wenn die Beschwerden "nur" mindestens sechs Monate anhalten, und mein Wirbelgleiten und die Hyperkyphose habe ich auf dem Antrag auch noch erwähnt (durch das Wirbelgleiten habe ich manchmal auch Schmerzen und die Hyperkyphose beeinträchtigt mich in meinem Erscheinungsbild (was in unserer Gesellschaft ja leider auch noch eine große Rolle spielt)).

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@bloodsuckerin

Ah ja, schön, dass Du für unsere neuen User Deine diversen "Leiden" noch mal zusammengefasst hast. Wer schon ein wenig länger auf GesF ist, kann diese bereits auswendig.

Wenn Du Dich deswegen unbedingt als Behinderte sehen willst, dann fang schon mal an, mit Deiner Behinderung zu leben. Leben, das ist in diesem Falle kompensieren und nicht, ständig über Dinge zu lamentieren, die nicht zu ändern sind (?).

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@evistie

Weißt du, ich bin wegen der ganzen Sache schon depressiv. Da kann ich solche Reaktionen nicht auch noch gebrauchen -.- oder bin ich dir noch nicht depressiv genug -.-

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@bloodsuckerin

Bei dem was Sie hier schreiben und wie Sie reagieren glaube ich nicht, dass ein Psychologie-Studium das richtige für Sie sein wird... das ist anstrengend!

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