Psychologe/Psychiater Schweigepflicht

5 Antworten

Hallo Malice, deine Frage ist nicht so einfach zu beantworten, da ein Psychologe, wie du selbst schon richtig schreibst, bei Gefahr für dich selbst oder andere handeln muss. Da du von SVV und Depris schreibst fände ich es sehr wichtig, dass du dich deinem Therapeuten öffnest. Gewalterfahrungen sind häufig die Ursache dafür, dass man mit SVV beginnt. Diese Strategie übernimmt man dann auch gerne für andere Konfliktsituationen (z.B. in der Schule). Da sich Kinder bei Gewaltausbrüchen stärkerer Familienangehörigern hilflos oder sogar ohnmächtig fühlen - normale Verteidigung also nicht funktioniert, suchen sie sich Auswege. SVV ist einer davon. Um effektive Hilfe zu bekommen ist es daher wichtig die Sache bei der Wurzel zu packen. In der Klinik werden sie nach deinen erlernten Bewältigungsstrategien sicher auch Fragen. Lügen werden dir da nicht weiter helfen.... Da aber sehr viele Opfer von familiärer Gewalt als Erwachsene wieder an genau solche Partner geraten, wenn sie keine Therapie erhielten, kann dein Schweigen auch deine Zukunft sehr negativ beeinflussen. Im Übrigen kommt ein Kind nicht gleich in eine Pflegefamilie, schon gar nicht, wenn es das nicht möchte. Du schreibst auch, dass sich die Situation in der letzten Zeit deutlich gebessert habe - ein Aspekt, den das JA sicher auch berücksichtigt. Idealerweise werden mindestens die Eltern in eine Therapie miteinbezogen - das kann der ganzen Familie eine große Hilfe sein, wenn sie diese annimmt. Ich wünsche dir viel Mut und alles Gute und eine erfolgreiche Therapiezeit in der Klinik! Fühl dich mal ganz lieb gedrückt! (bergsanso)

Hallo!

Du solltest dich auf jeden Fall gegenüber deinem Psychiater zu öffnen. Ein Arzt wird das Jugendamt nicht einfach so informieren, er will dir ja schließlich helfen. Ihr werdet sicherlich alle möglichen Lösungen besprechen und dann zusammen beschließen, wie weiter vorgegangen werden soll. Eine Freundin von mir wurde auch von ihren Eltern geschlagen und hat von sich aus das Jugendamt informiert. Daraufhin wurde sie in eine Pflegefamilie in einer anderen Stadt gebracht. Hatte alles super funktioniert. Behalte nichts für dich, sonst wird alles nur noch schlimmer!

Alles Gute!

Liebe xmalicemizer, ich weiß nicht ob er seine Schweigepflicht brechen darf, aber ich kann dir eins sagen es ist gut das du Hilfe bekommst. ich bin selbst Opfer von häuslicher Gewalt. mein stiefvater rastet auch wegen jeden scheiß aus. ich bin aber selbst nicht stark genug mir helfen zu lassen. ich kenne dieses Gefühl von angst. ich verletze mich auch selbst ich kann dich also gut verstehen wie es dir geht. ich wollte dir nur Mut machen das du aus diesem Strudel von Gewalt, svv und Depressionen raus kommst und es dir bald besser geht ich würde es dir wünschen Sei stark, du bist als mensch genauso wichtig wie jeder andere und ich bin mir sicher du ist ein toller Mensch keiner hat es verdient das ihm Gewalt zugefügt wird. alles gute

Fussbruch - was tun gegen die Angst mir in der Nacht den Fuß wieder zu brechen?

Ich habe mir am Pfingstmontag den 5. Mittelfussknochen gebrochen. Der Bruch ist gerade und in der nähe der Zehen aber nicht im Gelenk. Mein artzt gab mit einen Vorderfussentlastungsschuh und Krücken. Nun zu meinem Problem, in der Nacht ist mein Fuss gänzlich ungeschützt. Mein Artzt sagte dies sei kein Problem da die kleinen bewegungen ungefährlich sienen. Jedoch habe ich seit dann Meinen Freund aus dem Bett verbannt da ich angst habe mit ihm zusammenzustossen oder so? Hat jemand eine Idee. Es kann ja nicht die Lösung sein, dass er jetzt 6 Wochen auf dem Sofa schlafen muss. Vielenn Dank

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Sind High Heels so schädlich für meine Füße ?

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Leute, ich hab da eine Frage, und zwar bin ich 17 und hab gemerkt, dass sich in letzter Zeit meine zehen immer weiter verschieben, vor allem der große zu mitte hin.

Das tut manchmal sogar etwas weh und meine mutter meint, das kommt davon, dass ich immer hohe Schuhe anziehe (ja ich trage in der Schule meistens so 9 bis 10 cm Absätze).

Stimmt das und wen ja, was kann ich dagegen tun ?

Beziehungsweise istbes bei mir nich im maß (kenne freundinne, bei denen ist es noch schlimmer)?

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Vererbungsrisiko bei Mukoviszidose?

Hallo, ich habe mal eine genetische Frage... Eine Freundin von mir hat einen sehr starken Kinderwunsch. Ihr Bruder leidet jedoch an einer vererbaren Erkrankung namens Mukoviszidose. Sie hat nun Angst, dass ihr Kind dann auch die Krankheit bekommen könnte. Bei ihrem Mann ist in der Familie jedoch nichts bekannt. Weiß jemand wie man das Risiko des Vererbungsrisikos bei Mukoviszidose ermitteln kann?

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Würgereitz

Hallo, ich noch mal, habe das wichtigste vergessen!!!! Bei mir fängt das alles mit einem Würgereiz an---- der sich dann so hoch schaukelt das ich brechen muss!!!!

Brauche dringend hilfe--- bite bitte

Also: Neue Situationen- neue Leute kennen lernen, jetzt der Hausbau, dann die Hochzeit!!!!

Und meine Größe Angst ist es, wenn ich in 5 Wochen im Standesamt sitze, dass ich da vor Aufregung zu Würgen anfange!!!!

Bei der Taufe unseres Sohnes, stand ich auch vor der Kirche und musste Würgen, dachte schon ich kann da nicht rein!!!! Bin dann rein und war weiß wie die Wand!!!

Unsere Familie hat mich gefragt, was los ist!!! Sagte nur, wahrscheinlich den Magen verdorben!!! Ausser mit meinem Freund kann ich da mit keinem drüber reden. Habe Angst das die mich für totoal bescheuert halten---

Bauche dringend Ratschläge

Vielen Dank

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Sorge um meinen großen Bruder - Was kann ich tun?

Ach je, jetzt schreib ich auch mal, könnt vielleicht was länger werden, weiß ich noch nicht.

Also, ich bin jetzt 15 Jahre alt geworden, vor gar nicht so langer Zeit und mein Bruder 19. Wir haben daheim immer wieder das ein oder andere Problem, aber bislang hat uns das nie so mitgenommen. Unsere Mutter tut immer so, als wäre sie eine tolle Mutter, als würde sie uns behüten und schützen und was weiß ich. Doch ich weiß es inzwischen selbst nicht mehr.

Seid sie sich von unserem Vater trennte, da war sie abends ständig unterwegs und während unser Vater im Ausland rum hockte bei seiner neuen Freundin, da kam sie abends komplett blau nach Hause und hat sich bei uns, meistens bei mir ausgeheult, sagte sie wolle sterben, sie sähe keinen Sinn mehr und sie könnte nicht mehr. Ich habe mich um sie gekümmert, ich bin abends, wenn sie weinte zu ihr gegangen, habe sie getröstet, habe mir mit 13 Jahren ihre Sorgen angehört, ihre Ängste und was weiß ich. Ich war ihr "Objekt" wenn sie wütend war, dann hat sie meine Zeichnungen (mein größter Heiligtum) durch einander geworfen, sie hat mich geschlagen, das ich weinend in der Ecke saß und unter Tränen meinen Vater anrief, er sollte kommen und mir helfen, ich hatte Angst, Angst vor meiner Mutter.

Meine Mutter ist nachts einmal abgehauen und ich musste sie suchen, mitten in der Nacht, ich habe damals auch den Abschiedsbrief von meinem Vater gefunden, denn auch der sa kein Sinn mehr in seinem Leben. Nein, er lebt nun noch.

Meine Mutter hat Medikamente genommen, das sie nicht so aggressiv ist, die hat sie nun abgesetzt und es klappt nicht wirklich, wie dem auch sei, die ganze Zeit über habe ich die Familie wo es nur ging zusammen gehalten, ich habe mich gegen meinen Onkel, meine Tante und meine Oma gestellt um meinen Vater zu verteidigen, obwohl er es eigentlich gar nicht verdient hätte, denn er lachte mich aus, als ich weinend vor ihm auf dem Boden lag und beleidigt mich aus Gemeinste.

Nun, aber weiter, in der Zwischenzeit ist alles wieder ruhiger geworden und nun ist es so, das mein Bruder, der sich aus der ganzen Sache fein raus gehalten hatte jede Nacht wach wird, oft höre ich ihn, wie er dann rumläuft, oder wecke ihn. Er weint dann, schreit, oder winselt einfach nur und wenn ich ihn wecke, dann schaut er mich eine Weile an und sagt dann ich solle ins Bett gehen, wenn ich am nächsten Morgen drauf anspreche und frage was los ist, dann ignoriert er mich einfach.

Nun hat er irgendwann im Halbschlaf einmal was gemurmelt von wegen: "Es ist alles meine Schuld, Papa, Mama... es ist alles meine Schuld." Solche ähnlichen Sachen sagte er dann häufiger, kann sich aber angeblich am nächsten Tag an nichts mehr erinnern. Nun hatte er vor einer Woche einen schweren Asthmaanfall und musste auch in paar Tage im Krankenhaus bleiben, heraus kam: Lungenentzündung. Er ist jetzt seid gestern wieder daheim und gestern Nacht hat er eben wieder geschluchzt und ich hab ihn geweckt und er meinte, er hätte mich damals beschützen müssen

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Warum sagen mir so viele, dass ich seltsam bin. Was genau macht mich so anders?

Fast alle sagen mir, dass ich speziell, anders, komisch, seltsam bin. Ich kenne niemanden, der denkt, dass ich normal bin. Ich denke mir nur WTF? O_o

Ich finde ich bin total normal und jeder Mensch ist was besonderes. Ich versuche auch normal zu sein. Will mich anpassen. Die Leute können mir nicht mal erklären, was genau anders an mir ist. Manche sagen mir auch: Ich fand dich am Anfang sehr komisch und wollte nichts mit dir zu tun haben. Aber mittlerweile würde ich dir sogar mein grösstes Geheimnis anvertrauen.

Ist auch tatsächlich so, dass Menschen mir alles anvertrauen. Leute, die mich nicht mal eine Woche kennen, erzählen mir ihre Sorgen als wäre ich eine Therapeutin.

Wenn ich sie frage, ob mein Verhalten schlecht ist und ich mich ändern soll, heisst es nein auf keinen Fall.

Die meisten Menschen schauen mich böse an oder halten Abstand von mir, weil ich halt komisch bin. Ich denke ich bin bloss schüchtern.

Ich enschuldige mich für den langen Text.

Meine Frage: was macht ein Mensch seltsam? Und wieso reagiert die Gesellschaft so, als hätten sie eine neue Lebewesen entdeckt? Könnt ihr es mir aus psychologische Weise erklären.

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