Psychische Probleme, aber kann nix dagegen tun?

2 Antworten

Einmal, wenn du krank bist, kann keiner etwas dagegen haben, zum Therapeuten zu gehen. Du zerstörst auch nicht deine Familie damit. Mir wurde bei einer Blinddarmbehandlung meine echte Familie genommen. Ich hatte Glück. Wenn du ein Mathematikproblem hast, das ist kein Problem. Man kann nicht alles können. Ich habe eine Schwäche in Maschineschreiben. Aber wenn man mit 10 Jahren sein Abitur besteht, ist man in der Öffentlichkeit nicht dumm. Aber in Mathematk rechne ich bis zur 350. Wurzel. Es macht Spaß Leute zu vergesäßen. (Meine Vater, ein Proktologe, hat gesagt "verarsch"darfst du nicht sagen, dann nehme ich das vornehmere "vergesäßen"). Der Psychologe kann deine Familie nur zerreißen, wenn du, wie ich, missbraucht wurdest. Dann hättest du eine gute Familie verdient, du brauchst keine Angst zu haben. Vom Altgriechischen gehst du zu Wick Blau. Psycho kommt vom Altgrischischen und heißt Atem oder Hauch im Geistigen Sinn. Und Therapeut kommt von Therapea und heißt Pfleger, Also Atempfleger=Wick Blau. Als Frau auch Minzchen. Aber bitte gehe dort hin. Mir hat es sehr gut getan, wieder mit Frauen reden zu können. Meine Lehrerin ist sogar eine gute Freundin geworden. Mit der bin ich sogar per Du. Du wirst sehen, große Probleme werden wieder klein.

Hallo,

Es ist eine Sache dass du mit deiner Familie nicht über deine Probleme reden kannst, zwar ein bisschen schade, aber manchmal sind z.B. Freunde dafür einfach besser geeignet. Aber eins ist ganz klar: Was du beschreibst klingt eindeutig nach einer psychischen Erkrankung, und bedarf dringend professioneller Behandlung!

Das SVV mag zwar Linderung bringen und für dich im erst einmal ein Ausweg sein, aber du schadest deinem Körper (auch wenn dir das im Moment vielleicht "egal" ist) damit, und solches Verhalten führt nicht selten zu einer Art "Sucht".

Ich kann dir nur raten, dich so schnell wie möglich an einen Psychiater (da bekommt man viel schneller einen Termin) oder einen Psychologen zu wenden. Das muss nicht heimlich sein - mitteilen solltest du es deinen Eltern, deren Erlaubnis brauchst du aber nicht. Ich finde es absolut unglaublich, wenn ich lese wie sie mit dir umgegangen sind. Wenn du selbst erkennst, dass du krank bist (und dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob diese Erkrankung psychischer oder körperlicher Natur ist!), ist es ein Grundrecht, dass du eine Behandlung erhältst! Falls dich deine Eltern daran hindern wollen, bzw. dich dafür bestrafen, dass du dich in Behandlung begeben möchtest, machen sie sich strafbar - und das kannst du ihnen in diesem Fall auch mitteilen.

Weiterhin kannst du dich an lokale Organisationen zur Jugendhilfe wenden (kannst ja mal das Internet diesbezüglich durchforsten), oder bei einer Telefonseelsorge anrufen (z.B. Caritas: Kummertelefon für Kinder und Jugendliche: 0800 1110 333). Dort sind Menschen, die genau wissen wie schwierig solche Probleme sein können, und die dir bessere Tips im Umgang mit deiner Familie geben können.

Zu guter Letzt kann ich dir nur sagen: Deine Eltern haben recht, wenn sie sagen, dass es vorbei geht. Aber von selbst wird das nicht passieren!

Du hast noch dein ganzes Leben vor dir, und es ist wichtig, dass du jetzt die Kraft aufbringst, etwas zu unternehmen - denn dann wird es dir bald besser gehen, und du kannst umso mehr stolz auf dich sein, eine solche Phase gemeistert zu haben.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute,

FlaeD

Meine Psychologin und auch ich geben auch die Nummer 116111 raus. Seit den 80`er Jahren kümmert man sich um die Sorgen der Kinder. Viele stört leider die kirchliche Institution obwohl man dort auch nur helfen will. Jesus hat auch denen geholfen, ohne gleich über sich zu erzählen. Obwohl ich Kirche gleich welcher Art gut finde. Schön wäre, wenn kein Kind mehr sich Sorgen machen muss, zu überleben, also wie hier auch Angst haben muss, zu einem Arzt oder Therapeuten zu gehen. Wer das verbietet, gehört wegen Todschlags verurteilt. Wer eine Behandlung blockiert, begeht das Risiko, dass jemand stirbt oder Schaden nimmt. Als Kind oder Jugendlicher hat man auch Rechte. Es geben auch Rechte, die stehen hinter den Rechten eines Anderen. Das nennt man seine Pflichten. Du hast das Recht einen Therapeuten aufzusuchen, deine Eltern die Pflicht nicht dich zu hindern.

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Wegen psychischen 1 Jahr Pause machen?!?

Hi also ich (18) erkläre kurz mal meine Lage...und zwar hab ich vor 1 Jahr mein FOR (ohne Quali, also Abitur und so ist ausgeschlossen für die Zukunft) gemacht, war jetzt 1 Jahr auf nem Berufskolleg, hab aber abgebrochen weil die Richtung in der ich war mir einfach nicht lag! Dann hab ich mich entschieden jetzt (ab nächster Woche) 1 Jahr aufm Berufkolleg sozusagen ein Vorbereitungsjahr für Bürokauffrau usw. zu machen, weil ich denke das könnte mir eher liegen (oder eher gesagt meine Eltern sagen das). Ich hab sowieso echt NULL ahnugn was ich werden will. Da liegt wohl auch schon zum teil mein Problem (ich war schon bei Berufsberatern, hab Tests gemacht, bringt alles nichts). Wichtiger Punkt: Ich hab Psyschische Probleme. Angststörung, Zwangstörung, Soziale Phobie und schwere Depressionen. Bin seit 2 Jahren bei ner Kindertherapeutin, wo ich aber nur 1 mal pro Monat ein Termin hab und das bringt mir GAR NICHTS. Mir gehts immer schlechter. Ich fühl mich als würd ich durch's leben so 'gleiten', fast so auf Drogen, ich krieg kaum mit wie schnell die letzten 2 Jahre rum sind. Ich könnt nur noch heulen und aufgrund meiner Sozialen Phobie mach ich mir echt in die Hose wegen der neuen Schule. Aber richtig übel! Ich will nicht hin!!! Aber ich weiß wirklich dass das echt so dumm wäre 1 Jahr Pause zu machen, für den Lebenslauf und so....Ich weiß das echt, aber ich weiß auch das ich das nicht schaff, ich würd fast wetten ich geh nicht, irgendwas in mir drin hält mich so auf und ich würde mal sagen es ist das Psychische. Ich komm echt nicht mehr klar mit meinem Leben! Alles ist shit. Ja ich weiß das klingt irgendwie kindisch, Pubatär, Emo-haft. Aber das ist so, leider....Mir macht auch nichts mehr Spaß und ich weiß egal was ich tun werde, ob ich zur Schule geh oder jetzt 1 Jahr Pause mache; beides wird schlimm, ich merk ja wie's in letzter Zeit ist....Nur schlimm das es keiner bemerkt; ich bin ein Champion im Gefühle verstecken. Die Psychologen hätten von den Gesprächen her nie daran gedacht das ich eine Depression habe, aber die Fragebogen sagten das eindeutige Gegenteil..

Sooo falls sich das irgendwer durchgelesen hat, was soll ich tun??? Bringt das was den Psychologen zu wechseln, so das ich jeden Tag hin geh und einfach rede? Weil immoment mach ich ja irgendwie ne Verhaltenstherpie oder so, total komisch und nicht hilfreich...nur doof das ich diese Antrieblosigkeit hab, die mich davon abhält mich nach was neuem umzuschauen. Ich dachte auch schonmal dran mich einweisen zu lassen, vielleicht wäre dass das beste?! Obwohl ich auch nicht weiß ob das einfach so geht....aber ich würd echt alles geben von zu Hause wegzukommen, um irgendwas, so schnell wie möglich am besten, was dagegen zu tun, denn das ist echt bitter alles...

Und bitte schreibt nicht sowas wie, gib dir nen ruck, so schlimm wirds schon nciht auf der neuen Schule....Sowas ist nicht hilfreich! Das vertreibt meine Krankhaften Ängste auch nicht....

Bitteee helft mir, sagt irgendwas! Danke schonmal!

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