Psychische Erkrankung

5 Antworten

Ich glaube da musst du dir professionelle Hilfe holen. Am besten du sprichst mit dem behandelnden Arzt bzw. dem Psychater darüber und lässt dich von ihm beraten. Aus der Ferne kann man da nicht viel machen. Ich kann dir nachvollziehen, dass das eine schwierige Zeit für dich ist. Aber du musst da durch und dir Strategien zulegen und vor allem ein dickes Fell. Gehe einfach nicht auf seine Vorwürfe ein oder lass sie an dir abprallen und bleibe immer freundlich aber konsequent.

Ja das mache ich auch. Ich nehme Ihn ja mittlerweile überhaupt nicht ernst. Aber Sein Verhalten macht wütend egal wie sehr man sich zusammen reißt.

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@KaiDaniel

Nein wütend darfst du nicht werden, denke immer daran, er ist krank. Wenn du alles zu sehr an dich ranlässt, kannst du auch deine Gesundheit schädigen. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, ich habe meine Mutter 4 Jahre lang gepflegt. sie war zwar geistig fit, aber sie hat mich auch oft verletzt. Lege dir eine Strategie zurecht und ziehe sie durch. Mir hat das sehr geholfen

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Hallo, das hört sich für mich nach einer manisch-depressiven Erkrankung an, er sollte dahingehend dringend medikamentös behandelt werden. Anscheinend genügt die Gesprächstherapie ja nicht aus, um Deinem Vater zu helfen. Was das Trinken angeht, sagen alle Alkoholiker, dass sie jederzeit aufhören können. Dass sie es aber nicht tun, beweist lediglich, dass sie süchtig sind. Alkoholiker haben immer Ausreden: Frust, besonders große Freude, die gefeiert werden muss ... Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mit dem Hausarzt sprechen, ob nicht ein vorübergehender Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik angemessen wäre. Schildere dem Arzt ruhig, wie Dein Leben aussieht, weil Dein Vater krank ist. Auf Dauer ist so etwas für Dich viel zu belastend. Alles Gute. Gerda

Ich habe mir Deinen Text jetzt nochmal durchgelesen. Es könnte durchaus sein, dass die Ursache für dieses Verhalten allein sein quartalsmäßiges Saufen ist. Das hört sich jetzt nicht schön an, ist es ja auch nicht - vor allem nicht für Dich. Versuch doch mal, ob Dein Vater sich nicht mal Blut abnehmen lässt und man die Leberwerte bestimmt. Gegen entsprechend erhöhte Leberwerte kann man kein Gegenargument mehr haben, vielleicht sollte er mal einen Entzug in einer Klinik machen. lg Gerda

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Hallo KaiDaniel!

Das hört sich nach einer großen Last an, die dir mit deinem Vater auferlegt wurde. Es ist wirklich so, dass psychische Probleme von Angehörigen weitaus schlimmer für die Beteiligten sind als physische, wie eine Behinderung z.B.

Auch wenn du schreibst, dass dein Vater seine Trinkgewohnheiten unter Kontrolle hat und alkoholfreie Phasen hat, kann es sein, dass seine psychischen Probleme trotzdem vom Alkohol kommen. Jemand, der ein Alkoholproblem hat( auch wenn er nur Gelegenheitstrinker ist), verändert sich extrem in seinen Charaktereigenschaften.

Vielleicht wäre es eine Option, wenn du mal in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige eines Menschen mit Alkoholproblemen gehst und dich dort beraten lässt. Dort kennt man sich mit vielen verschiedenen Versionen des Trinkens aus. Auch ein Gelegenheitstrinker hat ein Alkoholproblem. Alles Gute

Beerdigung ja oder nein?

Ich weiss dass es keine direkte Gesundheits- Frage ist aber dennoch extrem wichtig für mich und mein Wohlergehen weil ich unsicher bin wie ich mich verhalten soll und das schlägt sich widerum auf meine Psyche nieder.

Also meine Frage ist: Eine Nachbarin ist gestorben. Wir hatten kein "freundschaftliches" Verhältnis aber haben uns gegrüsst und ab und zu ein paar Worte gewechselt. Geht man zur Beerdigung oder nicht? Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll und möchte nichts falsch machen.

Vielen Dank wenn die Frage stehen bleiben würde und ich hilfreiche Antworten bekommen würde. Es ist sehr wichtig für mich!!!

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Depression und während der (viel zu stärken) Periode plötzlich glücklich?

Hallo liebes Forum,

ich habe ein eher “komisches” Problem seit einiger Weile. Vor ca 1-1,5 Jahren begann es.. ich weinte oft aus dem nichts, denke nur negativ über die Zukunft (dass bestimmt bald Verwandte sterben etc), lasse Dinge liegen die mir runterfallen, fühle ständig extrem viel Druck in der Brust, heule abends weil ich auf Toilette muss aber null Kraft & Lust hab aufzustehen. Mittlerweile besuche ich schon den 3. Studiengang - Ich war immer eine sehr gute Schülerin, aber kann mich nicht dazu aufraffen hinzugehen. Ich habe von mir aus immer abgebrochen. Dass ich mir damit schon meine berufliche Laufbahn und alle Chancen versaut hab ist mir klar, aber darum gehts nicht. Ich war nie beim Arzt und meine Eltern sagen, dass ich lediglich stinkend faul bin, also möchte ich hier wirklich niemanden auf den Schlips treten, der wirklich depressiv ist. Es geht darum.. erst dachte ich, dass meine Depression/Faulheit nur dadurch kam, dass letztes Jahr 3 Familienmitglieder gestorben sind. Ich dachte es sei nur eine kurze Phase der Überforderung. Mittlerweile ist mir aber was aufgefallen :

Schon seit vielen Jahren ist meine Periode unregelmäßig und sehr stark. Blutungen über 14 Tage, Schwindel, Magenprobleme, Handtellergroße schwarze Schleimhautklumpen, so starke Beinschmerzen dass ich nicht mehr laufen kann etc. Auch sonst habe ich Probleme - Ich bin erst 20, hab aber echt relativ viel Haarausfall, gummiweiche Nägel, fahle trockene Haut und nehme nicht mal ab, wenn ich wochenlang kaum was esse :/ Für mich ist das mittlerweile normal. Nun ist mir aber aufgefallen, dass meine schlechte Laune während der Periode plötzlich wie weggeblasen ist. Nicht an jedem Tag, doch an manchen Tagen bin ich wie ausgewechselt - Beinahe hyperaktiv, nur am lachen und ich könnte ohne Punkt und Komma quatschen. Mir ist aufgefallen, dass diese positiven Tage wirklich nur während der Periode auftreten. Normalerweise müsste man sich doch eigentlich noch schlechter während dieser Tage fühlen, da es einem körperlich nicht so gut geht. Aber während ich normalerweise den ganzen Tag im Bett liegen könnte, hab ich heute (während meiner Tage) sogar freiwillig Kisten hochgeschleppt.

Was meinen Sie? Kann eine Depression/Faulheit während der Tage plötzlich besser werden, oder ist das eher ein Zufall? Ich kenne es eher so, dass Frauen während ihrer Periode depressiv verstimmt sind, aber doch nicht andersrum..

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Sohn fängt mit 6 wieder an am Daumen zu lutschen - ist das eine Phase oder bedenklich?

Eigentlich lutscht mein Sohn schon lange nicht mehr am Daumen, in letzter Zeit ist mir manchmal aber aufgefallen dass er es abends beim einschlafen macht, wenn er am Wochenende bei mir ist. Ansonsten wirkt er aber ganz normal, ein bisschen still, aber das war er schon immer. Gibt es einfach Phasen in denen Kinder das wieder machen oder deutet das eher auf eine Erkrankung oder psychische Beschwerden hin?

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trockene augen - psychisch??

Hallo, ich hab seit längerem trockene augen, fing vor nem Jahr an obwohl ich vorher keine probleme damit hatte! Die augen werden aber zwischendurch (ohne das ich iwas mache!) besser jetzt hab ich gemerkt dass sie oft am wochenende in den ferien besser werden oder wenn ich mich auf was richtig freu oder abgelenkt bin! Kann das bei mir dann psychische ursachen haben? Und wenn ja was tut man den dann weil ich kann nicht künstlich "gute laune erzeugen"

danke schonmal

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Ich glaube ich bin Psychisch krank - wie finde ich das raus?

Hallo an alle

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Außerdem bin ich extrem Aggressiv und zwar so sehr, das ich anfange Vulgäre Wörter aus puren Hass und Wut zu benutzen ich teilweise vor Wut weine und wenn es mir ganz zu viel wird, ich mich selbst verletze ( selber Schlagen ). Ich weiß dann einfach nicht wohin mit der Wut, bevor ich Wertgegenstände von mir zerstöre oder vielleicht andere Schlage, schlage ich mich lieber selber weil ich Gewalt hasse und eig. niemals jemanden was zu leide tun will! ( das mit dem selber schlagen habe ich als Kind schon gemacht, nur viel viel extremer, ich weiß nicht warum ich das damals gemacht habe, aber mein Vater war immer gewalttätig gegenüber mir und ich habe dann irgendwie immer wenn er mich angespuckt/geschlagen/beleidigt/angebrüllt hat angefangen zu heulen und ganz krasse Wutanfälle zu schieben und habe mich selber geschlagen irgendwann ging das von alleine weg jetzt ist es wieder da )

Außerdem hasse ich mich selber und mein Leben, was dazuführt, dass ich extrem neidisch und eifersüchtig bin auf andere, das macht mich traurig und wütend zu gleich. Ich kriege nichts auf die Reihe alles ist mir zu viel, alles macht mich fertig und ich bin ein sehr sehr unerträglicher und schlechter, unselbständiger und dummer Mensch! Und ich kann kein normales Gespräch mit anderen führen ich trau mich nichts mehr und ich habe sogar angst mit anderen zu sprechen, weil ich angst habe dass sie merken könnten, dass ich irgendwelche Probleme habe, dumm bin oder nichts in meinem Leben erreicht habe, oder dass sie einfach schlecht von mir denken! Ich werde dieses Jahr 20 Jahre alt und habe nichts in meinem Leben erreicht wirklich rein gar nichts! Mein Aussehen hat sich auch verändert, habe Kohlrabenschwarze Augenringe, ein eingefallenes Gesicht, und wirklich grauweißblasse Haut Kaputte Haare, und Mega viele Pickel die ich zuvor noch nie hatte und sehe echt sehr schlecht aus.

Außerdem kommt jetzt der schlimmste Part :

Vor 3 Jahren wollte ich beim Psychologen einen Termin vereinbaren, habe mich aber bis heute nicht getraut und ich traue mich einfach wirklich nicht ich habe riesige angst davor. Was wahrscheinlich niemand verstehen kann, weil es bestimmt nicht normal ist! Außerdem will ich auch keine Psychopharmaka nehmen, die meisten haben echt total schlimme Nebenwirkungen und ich will auch eig. nicht in eine Psychatrie davor habe ich am meisten Angst! Ich weiß einfach nicht wie ich mich trauen kann, dort mal anzurufen.

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Zwangsgedanken / Wissensdrang?

Hey Leute.

Ich frage mich, ob ich irgendwie autistisch bin oder irgendeine Zwangsneurose habe.

Es ist nämlich in letzter Zeit so, dass ich bei kleinsten Unsachgemäßheiten dem sofort auf den Grund gehen muss und die genaue Ursache wissen muss. Wenn ich die Ursache nicht herausgefunden habe, muss ich solange nachforschen, googlen, bei anderen fragen, bis ich diese kenne.

Zum Beispiel war heute eine bestimmte Farbe eines Haftnotizblock nicht mehr im Schrank, wo er aber eigentlich immer war. Daneben waren aber noch andere Haftnotizblöcke. Daher konnte es mir eigentlich egal sein, wo dieser eine Haftnotizblock verschwunden ist, da ja da noch zwei andere standen.

Trotzdem platzt in mir eine Sicherung, wenn sowas passiert und ich muss dann in dem Moment genau wissen, was mit diesem Haftnotizblock passiert ist, wohin er verschwunden ist? Das ist echt schlimm, da ich sonst so eine innere Unruhe verspür.

Hab meine Mutter gefragt, und sie meinte, sie hätte mal eins ins Krankenhaus mitgenommen und da dann eventuell vergessen oder es liegt noch in ihrer Tasche.

Und erst dann bin ich wieder beruhigt, eigentlich wollte ich es sogar noch suchen. aber dazu hatte ich dann doch keine Lust mehr.

Wie gesagt, oder mein kleiner Zeh tut bisschen weh beim Kratzen, was eig nicht großartig stört, aber ich will sofort die Ursache wissen. Dabei hab ich nicht Angst davor, dass ich daran sterben könnte sondern einfach, weil ich es wissen will des Wissensdrangs wegen. Hab an meinem Zeh auch nix Auffälliges gefunden, bisschen gegoogled aber auch nix gefunden. Eigentlich muss ich auch lernen, aber solche Gedanken lenken mich dann teilweise ab.

Ist das noch normal oder geht das in Richtung Autismus/ Zwangsneurose/Perfektionismus/Ordnungszwang/Kontrollzwang?

Leider kann ich auch im Moment keinen Sport treiben, was mich immer gut abgelenk hat, da mein Handgelenk im Moment wehtut bei einigen Übungen, anfangs hab ich in den Schmerz einfach reintrainiert und später aber doch Angst bekommen, meine Hand nachhaltig zu schädigen, da ich merkte, wie meine Schrift krikelig wurde, weil ich das Handgelenk auch nicht mehr so gut bewegen konnte.

Solange ich dann solche Gedanken im Hinterkopf habe, hemmen diese meine Konzentration beim Lernen und Lesen. Und ich bin im 2. Semester Pharmazie und hab bereits 3 Klausuren im 1. semester geschoben. Und der Stoff wird nicht weniger und auch nicht leichter, diese Zwangsgedanken schränken meine Lebensqualität und meine Konzentrationsfähigkeit manchmal erheblich ein.

Das einzige, was dagegen bei mir hilft, ist wirklich, die genaue Funktionsweise des Körpers oder was auch immer rauszufinden. Also wirklich schlussendlich zu wissen, was da genau passiert. Aber das kanns doch nicht sein? Ich kann doch nicht bei allem so pingelig sein. Vorallem bei dem Zeh bin ich echt ratlos, ein Arzt wird mich bestimmt sogar auslachen, ich will dafür auch nicht zum Arzt, da gibts so viele Schlimmere Dinge und ich weiß das.

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