Psychische Erkrankung

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6 Antworten

Ich glaube da musst du dir professionelle Hilfe holen. Am besten du sprichst mit dem behandelnden Arzt bzw. dem Psychater darüber und lässt dich von ihm beraten. Aus der Ferne kann man da nicht viel machen. Ich kann dir nachvollziehen, dass das eine schwierige Zeit für dich ist. Aber du musst da durch und dir Strategien zulegen und vor allem ein dickes Fell. Gehe einfach nicht auf seine Vorwürfe ein oder lass sie an dir abprallen und bleibe immer freundlich aber konsequent.

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KaiDaniel 09.04.2014, 20:49

Ja das mache ich auch. Ich nehme Ihn ja mittlerweile überhaupt nicht ernst. Aber Sein Verhalten macht wütend egal wie sehr man sich zusammen reißt.

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dinska 09.04.2014, 21:09
@KaiDaniel

Nein wütend darfst du nicht werden, denke immer daran, er ist krank. Wenn du alles zu sehr an dich ranlässt, kannst du auch deine Gesundheit schädigen. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, ich habe meine Mutter 4 Jahre lang gepflegt. sie war zwar geistig fit, aber sie hat mich auch oft verletzt. Lege dir eine Strategie zurecht und ziehe sie durch. Mir hat das sehr geholfen

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Hallo KaiDaniel!

Das hört sich nach einer großen Last an, die dir mit deinem Vater auferlegt wurde. Es ist wirklich so, dass psychische Probleme von Angehörigen weitaus schlimmer für die Beteiligten sind als physische, wie eine Behinderung z.B.

Auch wenn du schreibst, dass dein Vater seine Trinkgewohnheiten unter Kontrolle hat und alkoholfreie Phasen hat, kann es sein, dass seine psychischen Probleme trotzdem vom Alkohol kommen. Jemand, der ein Alkoholproblem hat( auch wenn er nur Gelegenheitstrinker ist), verändert sich extrem in seinen Charaktereigenschaften.

Vielleicht wäre es eine Option, wenn du mal in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige eines Menschen mit Alkoholproblemen gehst und dich dort beraten lässt. Dort kennt man sich mit vielen verschiedenen Versionen des Trinkens aus. Auch ein Gelegenheitstrinker hat ein Alkoholproblem. Alles Gute

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Hallo, das hört sich für mich nach einer manisch-depressiven Erkrankung an, er sollte dahingehend dringend medikamentös behandelt werden. Anscheinend genügt die Gesprächstherapie ja nicht aus, um Deinem Vater zu helfen. Was das Trinken angeht, sagen alle Alkoholiker, dass sie jederzeit aufhören können. Dass sie es aber nicht tun, beweist lediglich, dass sie süchtig sind. Alkoholiker haben immer Ausreden: Frust, besonders große Freude, die gefeiert werden muss ... Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mit dem Hausarzt sprechen, ob nicht ein vorübergehender Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik angemessen wäre. Schildere dem Arzt ruhig, wie Dein Leben aussieht, weil Dein Vater krank ist. Auf Dauer ist so etwas für Dich viel zu belastend. Alles Gute. Gerda

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gerdavh 10.04.2014, 07:48

Ich habe mir Deinen Text jetzt nochmal durchgelesen. Es könnte durchaus sein, dass die Ursache für dieses Verhalten allein sein quartalsmäßiges Saufen ist. Das hört sich jetzt nicht schön an, ist es ja auch nicht - vor allem nicht für Dich. Versuch doch mal, ob Dein Vater sich nicht mal Blut abnehmen lässt und man die Leberwerte bestimmt. Gegen entsprechend erhöhte Leberwerte kann man kein Gegenargument mehr haben, vielleicht sollte er mal einen Entzug in einer Klinik machen. lg Gerda

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Das hört sich wirklich schlimm an und ich denke, dass du ziemlich unter dieser Situation leidest. Dein Vater hat echte psychische Probleme und die Familie steht mehr oder weniger hilflos da. Leider ist es aber so, dass die Betroffenen selber um Hilfe ersuchen müssen. Wenn es nicht von ihnen selber kommt, sondern von aussen aufgedrängt wird, dann bringt es überhaupt nichts. Weil dann auch der Wille und die Ernsthaftigkeit fehlen. Dein Vater sollte also selber erkennen, dass er Hilfe braucht, und diese auch wollen. Ihr könnt mit ihm reden und ihm den Ernst der Lage erklären. Aber er muss sich selber zu einer Therapie entscheiden. Sonst war alles umsonst.

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Hallo,

du könnest ja mal das Gespräch suchen mit dem behandelnden Neurologen/Psychiater. Eine weitere Möglichkeit wäre ,wenn dein Vater mal eine psychosomatische Reha machen würde. Wie alt ist denn dein Vater? Hast Du und deine Mutter denn überhaupt noch Einfluss auf deinen Vater?

LG bobbys

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KaiDaniel 09.04.2014, 20:47

Ich musste den Text leider um die Hälfte kürzen, da es hier nicht rein passt. Mein Vater ist 50 meine Mutter hat Ihn deswegen vor Jahren auf Grund des Verhaltens verlassen für mich total nachvollziehbar einen Zusammenleben ist unmöglich. Früher war er nicht so er war für mich immer ein total cooler Vater bis er angefangen hat sich zu ändern. Mit den Ärzten mit den ich oft spreche halte ich leider Gottes für Idiotien, da Sie seine Krankheit nicht begreifen. Sämtliche Gespräche sind letztendlich nur frustrierend. Ich denke auch, dass man sein Verhalten mehrere Wochen beobachten muss. Eine eine psychosomatische Reha wird er niemals machen, da er ja denkt, dass mit Ihm alles in Ordnung ist und alle anderen Schuld / nicht normal sind.

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bobbys 10.04.2014, 11:57
@KaiDaniel

naja ,das ist natürlich dann nicht einfach ,wenn du selber auch die Ärzte für Idioten hältst:(Dein Vater hat doch sicherlich von den Ärzten Diagnosen erhalten und auch Medikamente ....Oder?......macht dein Vater denn Psychotherapie oder irgendetwas der gleichen?Oder ist er völlig Therapie Resistent ,da er ja glaubt gesund zu sein? Ich kann mir vorstellen ,das es für dich nicht einfach ist und würde dir empfehlen dich auch etwas mehr abzugrenzen von deinem Vater. Ich gehe davon aus, das du bereits in einer eigenen Wohnung lebst. Dein Vater ist volljährig und für sich selbst verantwortlich und wenn er jegliche Hilfe ablehnt, dann muss man sich auch abgrenzen und ihm zeigen das er allein zu recht kommen muss. Sicherlich nicht einfach aber machbar. Du solltest deinen Vater mitteilen ,das auch du nicht mehr gewillt bist ,sein Verhalten so hinzunehmen und ihn auffordern sich in eine Klinik zu begeben und sich therapieren zu lassen. Ist dein Vater noch berufstätig? LG bobbys

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Ich würde dir raten zu einer Angehörigengruppe für Angehörige psychisch Erkrankter zu gehen, die können dir weiterhelfen.

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