Psychisch bedingte Übelkeit?

3 Antworten

Du schreibst leider nicht, was Dein Arzt alles " durchgecheckt " hat. Hat er wirklich alles untersucht und nichts organisch krankhaftes gefunden, so ist Deine Übelkeit psychisch bedingt.

Dann helfen auch keine Medikamente sondern eine Psychotherapie !

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Übelkeit ist ein Mangelsymptom von B-Vitamine, und zwar von mehreren. Weiß gerade nicht auswendig, welche. Aber die sollte man immer im Komplex nehmen, da sie zusammenarbeiten.

Es ist sehr gut möglich, daß das psychisch bedingt ist, denn bei Stress gehen mehr B-Vitamine "verloren" für die Nerven. Und dann fehlt es halt woanders - simples Problem von Angebot und Nachfrage...

Es geht deshalb von selbst weg, weil man im Normalfall immer wieder etwas ißt, das diesen Mangel ausgleicht. Willst Du es schnel los sein, dann nimm einen Komplex extra. Z.B. den von ratiopharm, bis zu 3x1 sagte unser Arzt.

Oder im Internet life extension, feelgood, herbafit... da gibt es viele.

Danke.

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Auch wenn das wirklich psychisch bedingt ist helfen normal Übelkeitmittel oder Bauchschmerzmittel.

Geh einfach mal in die Apotheke und frag nach etwas freuverkäuflichem gegen Übelkeit

Stimmt, diese Mittel können helfen, aber die meisten freiverkäuflichen sind Antihistaminika (z.B Vomex - Dimenhydrinat) und machen als Nebenwirkung müde. Außerdem ist das eine rein symptomatische Behandlung - die Ursache verschwindet nicht.

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@FLaeD

Dimenhydrinat habe ich bereits versucht. Macht mich mehr müde, als es etwas nützt.

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Bei psychischer Belastung werden mehr B-Vitamine verbraucht. mehrere B-Mängel verursachen Übelkeit. z.B. B 6, fällt mir gerade ein (ist in Paranüssen drin)

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@Hooks

Gemäss Arzt sind alle Vitamin Werte Top. Zudem nehme ich täglich Vitamine ein, da in unseren Nahrungsmitteln ja immer weniger enthalten sind...

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@Hooks

Aus theoretischer Sicht könnte ein Vitaminmangel ursächlich sein, ist aber eher unwahrscheinlich. Falls du dem doch zustimmst, kannst du mit den Ratschlägen von Hooks nichts falsch machen.

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@FLaeD

Bei unterschiedlichen Informationsseiten steht, dass ein Vitaminmangel vorliegen kann, auch wenn die Blutwerte okay sind. (B12) Dies widerspricht meinem medizinischem Verständnis. Die Entscheidung liegt bei dir. Möglicherweise ist hier eine Psychotherapie ohne Medikamente angezeigt (Meine Meinung).

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@raphaelduke

Die B-Vitamine kann man schlecht messen (und tut es auch nicht, außer B12; aber daran fehlt es wirklich selten), da sie ernährungsabhängig sind (kh-haltige Nahrungsmittel verbrauchen z.B. sehr viel).

Magnesium kannst Du auch schlecht messen, da es bei Mangel im Blut direkt nachgeliefert wird; m.W. aus den Knochen.

Welche Vitamine nimmst Du ein? Und wieviel?

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@FLaeD

B12 ist m.W. der einzige B-Wert, der sich vernünftigerweise über das Blut messen läßt.

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@FLaeD

Stichwort: "durch Stress verursacht" - was passiert bei Stress, außer daß mehr Nervenzellen beschäftigti sind und dadurch mehr Vitalstoffe verbraucht werden?

Gut, Ausschüttung von Stresshormonen, Aber das reguliert sich doch selbst, wenn der Stress wieder vorbei ist, oder irre ich da? Der Vitalstoffmangel dagegen bleibt. Oder reduziert sich nur langsam, falls dann wieder vernünftige Ernäührung auftritt.

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@Hooks

Ich möchte hier wirklich keine Diskussion anfangen, und ich finde es wichtig das deine Meinung hier vertreten ist, auch wenn ich sie nicht teile, aber das ist das Grundkonzept eines Forums. Aber: Es gibt viele Definitionen für Stress, aber Nervenzellen „konsumieren“ keine Vitamine. Stress ist eine Belastung des Körpers, verändert den Hormonaushalt, Grundumsatz (und dadurch theoretisch auch in geringem Maße den Vitaminbedarf), hat Einfluss auf Puls, Blutdruck, Vigilanz, Schlaf, Verdauung, kann das Risiko für manche Erkrankungen verändern und vieles mehr. Vitamine können also helfen - aber dadurch verschwindet der „Stressor“, also die Ursache, nicht. Während der B12-Spiegel schwankt, durch Ernährung und Messzeitpunkt, kann ein krankhaft niedriger Spiegel durchaus erkannt werden. Im Zweifel sind mehrere Messungen notwendig.

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@FLaeD

Ich wioll auch nicht unbedingt diskutieren, aber vielleicht kannst du mir das mal erklären.

Ich las irgendwo von "Mißverhältnis zwischen Beanspruchung und Belastbarkeit" - und wenn man das eine nicht verringern kann, muß man das andere erhöhen. Oder?

Natürlich können Zellen keine Stoffe konsumieren, aber die Reaktionen, die da stattfinden zwischen den Zellen, die verbrauchen Stoffe.

Wenn Magnesium z.B. für die Aktivierung von Reaktionen gebraucht wird, dann wird doch mehr gebraucht, wenn mehr Reaktionen stattfinden, oder sehe ich das falsch?

Ich las von Vitamin A, das den Sehpurpur wieder aufbaut, der durch das Auftreffen von Strahlen [abgebaut, zerstört, "zerschossen"] wird. Je mehr Du siehst / sehen mußt, desto mehr Vit A wird gebraucht (angeblich besonders bei Bildschirmarbeit durch die vielen kleinen Lichtpünktchen). Vit A-Mangel führt ja auch zu Blindheit.

Ich habe einfach gemerkt, wenn ich Vit B und Mg nehme, kann ich wesentlich besser mit Stress umgehen. Das ist keine Einbildung. Ich merke oft erst am Gestreßtsein (im Sinne von sich-gestreßt-fühlen), daß ich die Kapseln vergessen habe (ich muß dazu sagen, daß ich erstens eine Ernährung habe, die diese Vitalstoffe nicht ausreichend darin hat - das schaffe ich auch nicht in meinem Umfeld - und zweitens habe ich viel Stress im sinne "viel um die Ohren" - das läßt sich nicht abstellen).

Ich habe von diesem Zusammenhang gelesen und das ausprobiert, in beide Richtungen. Andere Menschen haben das auch gesehen und dieselben Beobachtungen gemacht. Es gibt auch Studien. Vielleicht nennt man es anders, aber die Sache als Fakt ist da.

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@Hooks

Du hast schon Recht, Stress ist eine Belastung des Körpers, aber auf eine andere Art. Sport belastet den Körper auch, und ist dennoch etwas völlig anderes. Im Menschlichen Körper gibt es verschiedene Systeme, und Stress löst eine Reaktion aus, die den Körper in den sogenannten „Kampf-oder-Flucht“ Modus versetzt. Das kann man sich jetzt nicht wie ein Ein-Aus-Schalter vorstellen. Aber Stress löst ähnliche Reaktionen aus wie wenn man mit einem hungrigen Rudel Wölfe konfrontiert ist: Auf Stoffwechselebene heißt das Auschüttung von Hormonen wie Adrenalin und Kortisol, welche Blutdruck und Puls steigern, Erhöhung der Konzentration und Reaktionsfähigkeit, herunterfahren von Darmbewegung (jetzt muss gekämpft werden, und nicht verdaut werden) und eine Reihe weiterer Reaktionen. Dies ist auch kein Problem, und überlebenswichtig. In der heutigen Welt allerdings kann der Job oder Straßenlärm und vieles andere dazu führen, dass sich ein Mensch fast durchgehend in so einem Zustand befindet. Dann wird es kritisch. Wohlgemerkt: Der Stoffwechsel ändert sich, aber nicht zwingend so dass mehr Vitamine nötig sind, um Neurotransmitter, oder Zellbestandteile zu Bilden. Gerade Vitamin A ist gefährlich, da man dieses überdosieren kann, mit drastischen Folgen, und deshalb ist es, soweit ich weiß, auch in keiner frei verkäuflichen Form erhältlich. Ich möchte auch nicht bestreiten dass B-Vitamine helfen können, wie du ja auch sagst, und da kann man nichts falsch machen. Ich glaube trotzdem dass hier nicht nur eine physisch-chemische Wirkung vorliegt, sondern auch deine ritualisierte Handlung es einzunehmen (das hat nichts mit Placebo zu tun!). Aber du nimmst es ein, es hilft, und wirkt dadurch auch psychisch, weil es genau den beschrieben Stresszuständen entgegenwirkt. Auch was das Magnesium angeht hast du völlig recht, allerdings decken sich deine Empfehlungen zur Dosierung nicht mit den medizinischen Daten, die es für fast alle Lebenswichtigen Stoffe gibt, und welche von unabhängigen, und mehreren, Instituten ermittelt wurden.

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@FLaeD

Oh, und doch, Zellen konsumieren Stoffe. Zum Beispiel Glucose, und Sauerstoff. Und das auch in „riesigen“ Mengen, wenn man zuwenig isst, merkt man das sehr schnell, und über Atmung muss ich garnichts weiter sagen. Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig, aber eher was die Bildung von Knochen (Calcium), Hämoglobin (Eisen), Neurotransmittern (B-Vitamine), Enzymen und anderen Körperbestandteilen angeht. Diese sind aber von viel längerer Dauer, und niemand stirbt an Eisenmangel wenn er einen Tag keines zu sich genommen hat, auch wenn ohne Eisen kein Hämoglobin gebildet werden kann, und deshalb kein Transport von Sauerstoff im Blut mehr möglich ist. Auch Skorbut (Vitamin C-Mangel) zeigt sich erst nach Monaten einer Unterversorgung. Und während der Vitamin-B Spiegel (12,6, wie auch immer) Schwankungen unterworfen ist, zeigen sich Symptome eines krankhaften Mangels (wie in deinem Link) eben erst nach längerer Zeit. Dann allerdings massiv, und nicht nur mit einem Symptom, weil es in vielen Stoffwechselvorgängen essentiell ist.

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