PRT nicht hilfreich - was dann?

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4 Antworten

Hallo! Wichtig ist, dass du erstmal positiv der PRT entgegensiehst. Ich weiß, dass das bei so lange bestehenden Schmerzen nicht immer einfach ist. Aber wenn du jetzt schon darüber nachdenkst, dass die PRT ggf. nichts bringt, dann ist die Chance, dass es dir hilft auch geringer. Denke positiv. Und wenn die erste PRT nicht hilft, hilft vielleicht eine zweite oder dritte. Es ist nicht gesagt, dass man gleich bei der ersten Spritze einen Effekt bemerkt. Da darfst du nicht gleich entmutigt sein! Meistens wird nach einer Spritze der Behandlungsversuch ja nicht gleich abgebrochen, sondern es kann eine zweite und auch eine dritte PRT durchgeführt werden.

Und wenn es tatsächlich nicht helfen sollte, dann musst du gemeinsam mit deinem behandelnden Arzt überlegen, welchen Therapieversuch man noch angehen könnte.

Dabei muss dann natürlich auch berücksichtigt werden, welche Behandlungen du schon alle in den 1 1/2 Jahren hattest, davon schreibst du ja hier gar nichts (hattest/hast du Krankengymnastik? medikamentöse Schmerztherapie? Akupunktur? ggf. Psychotherapie?). Es gibt mehrere verschiedene Behandlungsansätze. Und wenn gar nichts hilft, muss man ggf. auch in letzter Instanz an eine OP denken. Aber wirklich nur als allerletzte Möglichkeit - sofern es nicht zu Lähmungserscheinungen kommt.

Ganz wichtig ist m.E. eine gute und konsequente Krankengymnastik. Ich hatte im letzten September die Diagnose einer Bandscheibenvorwölbung und mache seitdem regelmäßig 2x die Woche Krankengymnastik und natürlich zusätzlich meine Übungen zuhause. Und jetzt merke ich langsam eine Besserungstendenz! Man braucht also gaaaanz viel Geduld!

In wieweit deine Schmerzen im Bein auch mit einer Fibromyalgie zusammenhängen können, kann ich dir leider nicht beantworten. Das scheint mir auch eine ziemlich spezielle Frage zu sein, die du am besten mit deinem behandelnden Arzt (der sich gut mit der Fibromyalgie auskennen sollte) besprechen solltest.

Zuletzt noch eins: wenn du auch weiterhin massive Schmerzen im Bein hast, dann bitte den Arzt um ein MRT der LWS! Ich bin immer wieder überrascht, dass es noch so viele Ärzte gibt, die glauben, man könne mittels Röntgen oder CT einen Bandscheibenvorfall oder das Ausmaß eines Vorfalls sichtbar machen. Das geht aber nicht wirklich. Die Untersuchung bei Verdacht auf einen Vorfall sollte immer ein MRT/Kernspin sein, denn damit kann man im Gegensatz zu den knöchernen Strukturen beim CT auch die anderen Strukturen, wie Bänder, Muskeln und Nerven darstellen. Und dann kann man eine genaue Aussage treffen, wie groß ggf. der Vorfall ist und ob er tatsächlich irgendwelche Nerven bedrängt oder nicht.

Alles Gute für dich und viel Erfolg für die PRT!

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Fibromyalgie tritt in der Regel an mehreren Gelenkansätzen auf. Eine spezielle Untersuchung bei einem Rheumatologen wäre in Deinem Fall angebracht. Die Beschreibung Deiner Beschwerden sind jedoch nicht typisch für eine Fibromyalgie. Schönen Gruß und gute Besserung.

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Da die PRT nicht risikofrei ist, sollte man zunächst den Arzt wechseln, ein MRT der LWS erstellen lassen und weitere konservative Therapien (KG, Manuelle Therapie etc.) ausprobieren. Ein Bandscheibenvorfall kann dadurch auch wieder von der Nervenwurzel abrücken.

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Ob PRT helfen wird, eher unwahrscheinlich, weil die Ursache in der Materie nicht behoben ist. Es wäre förderlich den Standplatz des Bettes und des Hauses nach Erdstrahlen und Wasseradern untersuchen zu lassen. Der Zustand Fibromyalgie deutet darauf hin, daß vorallem in der Nacht beim Schlafen große Energieabzüge vorhanden sind. Es kann sich auch um Elektrosmog oder ähnliche Strahlungen handeln, der Körper reagiert darauf mit Schmerzzuständen. Nach Behebung der Strahlung und der damit verbundenen Änderung des Lebensstils können große Erfolge erzielt werden. "..."

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