Progrediente Lungenentzündung ohne Fieber und eher geringem anstieg der Entzündungsparameter

2 Antworten

Leider schreibst Du wenig über die Beschwerden/Auffälligkeiten Deines Vaters und wie sich das alles entwickelt hat, was vorher beobachtet wurde, was sich in letzter Zeit alles verändert hat.

Es kann natürlich eine Lungenstauung / Ödem sein bei vorbekannter Herzinsuffizienz. Auch eine Pneumonie wäre denkbar, dafür müssen die Entzündungswerte im Blut nicht unbedingt sehr hoch sein (wäre aber dennoch wahrscheinlich, dass sie hoch sind). Eine Insuffizienz des rechten und linken Herzens würde sich zum Beispiel auch in Schwellungen der Beine und Knöchel bemerkbar machen. Wenn aber nur das rechte Herz zu schwach ist, staut es sich nur in der Lunge, das merkt man dann nur an der Atmung (v. a. beim Abhorchen) und Schwäche, aber man kann es äußerlich kaum sehen (außer vielleicht einer beginnenden Blaufärbung der Lippen, dafür muss es aber schon recht schwer sein).

Eine Blutkultur führt weiter, wenn man den Verdacht auf eine Sepsis, also eine direkte Bakterienabsiedlung im Blut, hätte. Das muss man mehrfach abnehmen und dann wegschicken, die Analyse dauert 3 Werktage.

Sputum muss frisch gesichert und versandt werden, am besten morgens beim Abhusten in einen Becher gesammelt werden. Auch diese Analyse dauert ein paar Tage.

Man kann am Sputum manchmal äußerlich schon erkennen, in welche Richtung es grundsätzlich geht - siehe hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Sputum

Wenn es um "gleichzeitig multimorbide" geht, ist natürlich auch die Frage, was man noch alles tun will. Natürlich könnte man Deinen Vater ins Krankenhaus einweisen, wo vielleicht schnellere Hilfe möglich ist (intravenös Antibiotika, genauere Diagnostik mit Herzultraschall und Röntgenkontrollen).

Manchmal, wenn es zum Beispiel abends deutlich schlimmer wird, kann es sein, dass man einen ärztlichen Bereitschaftsdienst rufen muss, der die Lage in dem Moment beurteilt. Wenn der dann gerufene Arzt (also nicht die Hausärztin) zu einer anderen Einschätzung kommt und die Erkrankung am besten schnellstens im Krankenhaus abgeklärt haben will, würde er eine Einweisung schreiben und es geht gleich ins Krankenhaus zur weiteren Abklärung.

Grundsätzlich ist es ja so: Wenn man mit den ambulanten hausärztlichen Möglichkeiten nicht weiterkommt, aber noch weitere Diagnostik und Therapie betreiben will, dann gibt es nur noch die Möglichkeit einer stationären Krankenhausaufnahme. Dafür sind die Krankenhäuser da. Und im Moment scheint es mir ja (deswegen eure Sorge?), dass es sich eher alles verschlechtert, obwohl die ambulanten Therapie- und Diagnostikmaßnahmen ausgeschöpft scheinen.

Man könnte über ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin auch nochmal versuchen, ob sie bei weiterer Überlegung (wenn sich die Dinge verschlechtern) nicht doch eine Einweisung ins Krankenhaus ausstellen will, um klarer zu kriegen, was da los ist.

Wenn es unter Avelox nicht besser wird, aber es sich um einen bakteriellen Infekt handelt, müsste ein anderes Antibiotikum versucht werden (vorher gerne Sputum einsammeln). Möglicherweise sind die Bakterien, die Deinen Vater beschäftigen dann, nicht mit Avelox kaputtzukriegen.

Könnte Ihr Vater vielleicht eine Aspirationspneumonie haben? Hat er eine Schluckstörung oder verschluckt er sich häufig? Sinnvoll wäre dann vielleicht eine Schluckuntersuchung durchführen zu lassen, z.B. in einer HNO-Klinik. Die Symptome sind typisch bei Aspirationen, d.h. Nahrung oder Flüssigkeiten werden "inhaliert" und lagern sich im Lungengewebe an. Es gibt höchstens erhöhte Temperaturen am Abend und auf dem Röntgenbild werden fleckige Schatten sichtbar. Viele Grüße und gute Besserung für Ihren Vater!

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